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Interviewpartner: Trevor Peres

Nach gut fünfjähriger Wartezeit haben sich die US-Deather OBITUARY kürzlich mit ihrem neuen Album, „Inked In Blood“, zurückgemeldet. Gitarrist Trevor Peres stand uns hierzu im Interview Rede und Antwort.




Hi Trevor! Wie geht’s Euch kurz nach der Veröffentlichung Eures neunten Studioalbums? Wie sieht die Resonanz bislang aus?

Hallo! Oh ja, die Rückmeldungen zum neuen Album sind bislang umwerfend. Wir spielen gerade einige Konzerte mit den neuen Songs, und die Reaktionen der Fans sind total klasse.


Was ist in den fünf Jahren seit „Darkest Day“ geschehen? Warum hat es bis zum neuen Output so lange gedauert, auch wenn einige Dinge zugegebenermaßen schlichtweg Zeit zum Reifen brauchen?

Seit „Darkest Day“ ist sehr viel passiert. Wir haben die Kickstarter-Kampagne durchgezogen, um die Studioaufnahmen für das Album finanzieren zu können. Und dann haben wir vier Jahre damit zugebracht, die Scheibe zu schreiben. Es gab aber auch keinen Grund, sich zu beeilen, sodass wir auch nicht das Gefühl hatten, beim neuen Album irgendwie hetzen zu müssen.


Bis zu welchem Grad waren die inzwischen auch nicht mehr so „neuen“ Mitglieder Kenny und Terry in das Songwriting involviert? Oder war der Ablauf eher so wie bislang auch?

Das Songwriting ist im Grunde so, wie es schon immer abgelaufen ist. Wir lassen uns an den Gitarren und am Schlagzeug neue Ideen einfallen und sitzen dann zusammen und tüfteln daran, bis daraus Songs entstehen. Und das wär's dann: Ein neuer Song wurde geboren.


Was gibt es zum Albumtitel sowie zum recht blutigen Artwork zu berichten? Ist das evtl. so eine Art Statement, dass Euch der Oldschool Death Metal nach wie vor durch die eigenen Adern fließt?

Der Albumtitel führte letztlich zur Inspiration für das Artwork. Wir haben uns die Songtitel angeschaut, und „Inked In Blood“ wirkte wie ein sehr bildhafter Titel, der dann zu jenem Ergebnis führte.




Ihr habt „Inked In Blood“ erneut in Eurem eigenen RedNeck Studio aufgenommen – was nimmst Du als Vor- sowie Nachteile dieser Vorgehensweise wahr?

Wenn man über ein eigenes Studio verfügt, ist das Hauptargument, dass sich die Kosten für die Aufnahmen auf deutlich weniger belaufen, als das bislang der Fall war. Wir müssen nicht 1.500 Dollar pro Tag hinblättern, um in einem Studio das Schlagzeug aufnehmen zu können. Wir nehmen dann auf, wenn uns danach ist, und das nimmt einem auch den Druck, eventuell dann Leistung bringen zu müssen, wenn einem gar nicht unbedingt danach ist.


Du erwähntest schon die Kickstarter-Geschichte, die sehr erfolgreich war. Habt Ihr das von Anfang an erwartet, und wie wichtig war diese Unabhängigkeit für Euch als Band?

Bei der Kickstarter-Kampagne wussten wir ehrlich gesagt überhaupt nicht, was wir erwarten sollen. Es war aber auf alle Fälle viel erfolgreicher, als ich mir das hätte erträumen lassen. Die Finanzen, die dadurch zusammenkamen, halfen uns dabei, die Aufnahmen abzuwickeln, und sie machten es uns auch leichter, einem Label ein fertiges Album präsentieren zu können.


Nun habt Ihr Euch mit Relapse Records zusammengetan, was den Vertrieb angeht. War das immer schon eine Überlegung oder hattet Ihr auch mal darüber nachgedacht, „Inked In Blood“ komplett in Eigenregie zu veröffentlichen – wie es z.B. auch CRYPTOPSY zuletzt gemacht haben?

Wir haben tatsächlich darüber nachgedacht, das alleine durchzuziehen, aber Relapse Records traten mit einem Angebot an uns heran, das wir nicht ablehnen konnten. Und am Schluss hat alles ausgezeichnet zusammengepasst.


Wie sehen Eure Tourpläne für die neue Scheibe aus? Beispielsweise gibt es da die gemeinsame Tour mit DEATH TO ALL und MASSACRE [verbunden mit einer Doppelbelastung für Terry am Bass] in den USA.

Wir befinden uns momentan auf US-Tour mit CARCASS, EXHUMED und NOISEM. Danach machen wir mit DEATH TO ALL und MASSACRE bis in die erste Dezemberwoche weiter. Ende Januar werden wir dann für zwei Wochen in Europa unterwegs sein. Darauf folgen im Sommer ein paar Festivals, und davon abgesehen arbeiten wir gerade noch an weiteren Plänen, von denen ich aber noch nichts verraten darf. Wir haben aber auf alle Fälle jede Menge Tourpläne.


Apropos Festivals: Ihr habt dieses Jahr auf dem Rock Hard Festival gespielt, auf dem einen Tag vor Euch TRIPTYKON aufgetreten sind. Hast Du sie Dir ansehen können bzw. wie stehst Du zu Ihnen, zumal Tom [Ex-CELTIC FROST] involviert ist und diese ja einen großen Einfluss auf OBITUARY hatten?

Wir konnten uns TRIPTYKON leider nicht auf dem Rock Hard Festival anschauen, aber ich habe sie in der Vergangenheit schon mal gesehen und mochte sie. Ich mag CELTIC FROST und HELLHAMMER mehr, aber insgesamt sind TRIPTYKON ziemlich gut.




Neulich habe ich mal wieder „Embedded“ von MEATHOOK SEED aus dem Regal gezogen: Was verbindest Du mit dieser Zeit bzw. wie dieses recht experimentelle Album aufgenommen wurde?

MEATHOOK SEED war auf jeden Fall ein ziemlich andersartiges Metal-Album; das könnte man so sagen. Wir hatten jede Menge Spaß dabei, es zu schreiben, und es scheint so, dass die Leute, die es besitzen, es wirklich sehr mögen.


Du bist nun seit fast drei Dekaden mit OBITUARY bzw. in der Death-Metal-Szene aktiv: Wie hat sich diese Szene Deiner Meinung nach verändert? Was ist einfacher, was ist schwieriger?

Die Szene ist meiner Meinung nach eher gleich geblieben. Natürlich gibt es inzwischen viel mehr Bands, die Metal und Death Metal spielen. Es gibt jedenfalls viel mehr unterschiedliche Stilarten als noch vor 25 Jahren. Was die Frage „schwieriger/leichter“ angeht, hm, weiß nicht. Wahrscheinlich ist es für jede neue Band die gleiche Situation, auch wenn sie jetzt das Internet zur Verfügung haben.


Wenn man sich Eure „Rotting Slowly In Europe 2012“ anschaut und auch, dass viele Bands ihre Klassiker live spielen – teils das gesamte Album –, so gibt es offensichtlich noch einigen Bedarf an Oldschool Death Metal, oder? :-) Magst Du eigentlich auch die technischeren Sachen?

OBITUARY werden immer ihre Klassiker spielen, weil sie der Grund dafür sind, wer wir heute sind. Was technischen Metal angeht, so bin ich eher ein Freund der geradlinigen Sachen der alten Schule, zu denen man abschädeln kann.


Bonusfrage 1: Wenn man die Musik von OBITUARY verfilmen würde, welcher Film oder welches Genre müsste das sein?

Das liegt meiner Meinung nach auf der Hand, denn es müsste ein Horrorfilm sein. Wir haben uns in letzter Zeit „The Walking Dead“ angeschaut – das würde passen.


Bonusfrage 2: Gibt es abschließend vielleicht neue oder auch alte Bands, die Du unseren Lesern ans Herz legen möchtest?

Nun ja, wenn Ihr noch jung seid und noch nicht CELTIC FROST oder HELLHAMMER gehört habt, dann würde ich vorschlagen, dass Ihr Euch mal „Morbid Tales“ und „Apocalyptic Raids“ organisiert.


Vielen Dank an dieser Stelle für das Interview und alles Gute!




Fotos: Ester Segarra


soulsatzero

Autor: Alexander Eitner [soulsatzero] | 04.11.2014 | 22:09 Uhr

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