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Interviewpartner: Trevor Strnad

Wenn sich erstmal jemand das Gesicht von wem tätowieren lässt, dann ist die verewigte Person entweder ein Weltstar oder ein verdammt cooler Typ. Eher zweiteres dürfte bei Trevor Strnad der Fall sein, seines Zeichens Frontmann von THE BLACK DAHLIA MURDER. Was er über die neue Platte denkt, warum er keine freien Tage mag und wie zur Hölle das Artwork von „Deflorate“ zu Stande kam, all das konnte im folgenden Interview geklärt werden:




Hey Trevor, wie geht’s? Wo bist du gerade?


Danke, gut! Ich bin zuhause in Michigan.


Eines der ersten Dinge, die mir bei „Deflorate“ aufgefallen ist, war, dass sich das Album stilistisch nicht allzu sehr von seinem Vorgänger unterscheidet. Wie siehst du das?

Ich finde das liegt daran, dass wir zum ersten Mal ein relativ konstantes Line-Up haben; bis dato hatten wir noch keinen Drummer auf zwei Platten hintereinander, was ja jetzt mit Shannon Lucas der Fall war. Ich denke auch, dass wir mit „Nocturnal“ einen gewissen Drive fanden, den wir behalten haben. In meinen Augen ist es ein wirklich professionelles Album geworden. Trotzdem betreten wir auf „Deflorate“ aber zugleich auch Neuland, denn die Lieder variieren untereinander stärker.


Konnte sich der neue Mann an der Gitarre, Ryan Knight, bereits mit einbringen?

Mit ihm haben wir einen richtigen Glücksgriff gemacht! Obwohl sein Vorgänger lange mit uns unterwegs war, hat er sich besonders im Studio kaum eingebracht. Ryan hat ein, zwei Songs geschrieben und auch unser Basser Bart hat sich zum ersten Mal am Songwriting beteiligt. Es ist cool, wenn an diesem Prozess mehrere beteiligt sind, „Nocturnal“ war ja ausschließlich Brians [Eschbach, Gitarre] Baby.

Eine der größten Veränderungen sind für mich die Soli, welche deutlich technischer klingen…

Hm, einerseits haben wir mit Ryan einen sehr guten Lead-Gitarristen am Start, anderseits war das aber auch eine ganz natürliche Entwicklung, denn meiner Meinung nach ist jedes Album ein bisschen technischer. Man will das Ganze einfach immer auf den nächsten Level bringen.


Habt ihr eigentlich jemals versucht einen langsamen Song zu schreiben?

Naja, wir haben gewisse langsame Parts, wie etwa bei „Warborn“. Oder etwa das Intro vom letzten Lied der neuen Platte…


Ja gut, aber das ist ja auch nur wieder das Intro!

Ich glaube nicht, dass das die Fans hören wollen. Die würden eher sagen “Hey, was ist denn mit diesem Lied los?“ [lacht]


Ich hab mir eben euer neuestes Musikvideo, ”Necropolis", angeschaut. Was hat deiner Meinung nach Bowling mit Metal zu tun?

Ähm… keine Ahnung, Mann! [lacht] Stinkende, haarige Typen, die sich besaufen, das gibt es wohl bei beidem…


Seid ihr eigentlich Fans von “The Big Lebowski“? Irgendwie musste ich wegen dem Bowling daran denken.

Ja! Unsere zwei Gitarristen schauen auch ein bisschen aus wie „der Dude“, das war hilfreich! [lacht]



Eure Covers werden von Mal zu Mal mehr old-school. Steht da eine Absicht dahinter?

Wir wollten wieder etwas haben, das auch das 80er-Feeling hat wie das Artwork zu „Nocturnal“. Das Ergebnis ist zugegeben sehr schräg geworden. Die Idee basiert auf einem seltsamen Traum, den ich hatte. Der Grundgedanke ist, dass die Königin oder was auch immer das ist, die Seele diesem armen Kerl aussaugt, ihn quasi „defloriert“. Ich wollte ursprünglich auch einen Song über diesen Traum schreiben, aber daraus ist dann nichts geworden. Irgendwie kommt mir das Bild ziemlich „trippy“ vor, aber das passt ja auch zu unserem Image als Typen, die ziemlich gerne Marihuana rauchen.


Ist das letztendlich, worum es bei dem Albumtitel „Deflorate“ geht? Dass einem die Seele gestohlen wird?

Ja, es geht dabei halt so um Dinge wie „die Unschuldigen verderben“ und so…


Was ist denn dein Favorit auf der neuen Platte?

Wow, das ist eine schwierige Frage! [überlegt ein Weilchen] Ich stehe wirklich auf den ersten Song, „Black Valor“, aber auch der letzte hat’s in sich!


Ihr habt ja erst vor kurzem eine Live-DVD [„Majesty“] rausgebracht und jetzt liegt dem neuen Album schon wieder eine DVD bei. Woher habt ihr das Material?

Das Material zeigt die Zeit ab da, wo Ryan zu der Band gestoßen ist. Man sieht unsere ersten Shows mit ihm in Skandinavien, danach haben wir noch in Russland gespielt, was für uns alle das erste Mal war. Ansonsten hatten wir aber auch wieder genügend Zeit, um irgendwelchen Blödsinn zu filmen, denn wenn wir zusammen sind, passiert immer irgendwas. Es ist also ganz klar eine Fortführung von „Majesty“.


Wie war es denn so in Russland?

Wir hatten ziemliche wilde Shows dort! Es gab sogar Leute, die Feuerwerkskörper in die Menge geschossen haben… ich glaube ich habe noch nie so viele Stagediver wie an diesem Abend gesehen! Das liegt wohl auch daran, dass sie ziemlich ausgehungert sind, was Metal-Bands, besonders amerikanische, betrifft. Ich kann es nur anderen Bands empfehlen [lacht].


Auf eurer Homepage ist zu lesen, dass ihr ab Januar ein Monat lang auf Tour seid, mit nur einem einzigen freien Tag! Wie haltet ihr das aus?

Ich mag das! Wenn man einen freien Tag auf Tour hat, gibt man eigentlich nur Geld aus. Anstatt eine Show zu spielen, um damit Geld zu verdienen, hängt man halt herum.


Aber ist das nicht ungemein anstrengend, so technischen Metal jeden einzelnen Abend zu spielen?

Ja, auf jeden Fall! Aber es ist auch irgendwie eine physische Herausforderung, an jedem einzelnen Abend, besonders für den Drummer. Viel Arbeit! Eine ganze Tour kann einen da schon ziemlich fertig machen… am schlimmsten ist, dass man kaum schläft. Am Ende der Tour ist man dann wirklich kaputt, weil man die ganzen Nächte immer nur ein paar Stunden geschlafen hat.


Wie schaffst du es eigentlich, dabei nicht deine Stimme zu zerstören?

Ich weiß nicht so recht, Mann! Ich trinke meistens heißes Wasser, so heiß, dass man es gerade noch runterbringt. Damit wärme ich meine Stimmbänder eine halbe Stunde vor der Show auf. Ansonsten mache ich da aber nicht sonderlich viel. Ich denke, dass ich über die Jahre gelernt habe, meine Energien optimal einzusetzen. In jungen Jahren habe ich aber oft meine Stimme verloren.


Wie lange glaubst du wirst du das alles machen können?

Keine Ahnung, derzeit scheint es definitiv nicht so, als ob mir die Puste in nächster Zeit ausgehen würde! Schau dir doch CANNIBAL COPRSE an, die machen das jetzt wirklich schon lange!


Danke für deine Zeit. Irgendwelche letzten Worte?

Stay metal!

Ammosarier

Autor: Amadeus Mader [Ammosarier] | 12.09.2009 | 16:23 Uhr

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