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Interviewpartner: Vogg

Lange war die Zukunft der polnischen Deather DECAPITATED nach dem tragischen Unfall Ende 2007, in dessen Verlauf Schlagzeuger Vitek ums Leben kam und Sänger Covan schwer verletzt wurde, mehr als ungewiss. Im Jahr 2009 jedoch scharte Gitarrist Vogg als einzig verbliebenes Mitglied wieder drei neue Mitstreiter um sich, absolvierte mit DECAPITATED unter dem Motto „From Pain To Strength“ einen ganzen Batzen Konzerte und legt nun mit „Carnival Is Forever“ auch eine neue Studioscheibe – und somit den Nachfolger von „Organic Hallucinosis“ von 2006 – vor. Im Metalnews-Interview steht Vogg Rede und Antwort.




Hi Vogg! Schön, dass DECAPITATED wieder am Start sind. Wie sehen bislang die Resonanzen zur Reunion und zur anstehenden Veröffentlichung von „Carnival Is Forever“ aus?

Hi! Ja, es ist wirklich gut, wieder auf der Bühne zu stehen, und meiner Meinung nach sind die Reaktionen sehr gut! Ich weiß, dass die Leute sich sehr über dieses Comeback freuen, auch wenn die Band inzwischen ein komplett neues Lineup hat. Ich habe bereits die ersten Rezensionen zu „Carnival Is Forever“ gesehen und alle Reviewer sind bislang echt begeistert davon.


Ganz ehrlich, hast Du jemals erwartet, dass es mit DECAPITATED irgendwie weitergehen wird? Eine ganze Weile lang hat es jedenfalls nicht danach ausgesehen. Kannst Du uns etwas zum aktuellen Stand von Covan berichten?

Nein, ich ging nicht davon aus, dass ich ohne Vitek und Covan weiterspielen würde – vor allen Dingen nicht ohne Vitek… Und ich hatte natürlich nie darüber nachgedacht, gleichzeitig meinen Bruder zu verlieren… Was mich vorangetrieben hat, war meine Leidenschaft für die Musik. Außerdem habe ich mich dazu entschieden, die Band weiterzuführen, da sie das Beste in meinem Leben ist und ich weiß, dass Vitek sich auf jeden Fall über meine Entscheidung freuen würde.
Covan befindet sich immer noch in einer sehr schlechten Verfassung. Er kann sich nicht bewegen, sprechen oder irgendetwas eigenständig machen… Er hat noch Operationen vor sich und befindet sich in einem ständigen Zustand der Reha. Wenn jemand ihm helfen möchte, dann schaut Euch bitte die Internetseiten Adrian.org.pl und Wakeupcovan an.




Erzähl uns doch bitte mal etwas zur aktuellen Besetzung von DECAPITATED – das Wort ‚neu’ wäre falsch, schließlich spielt Ihr auch schon wieder eine Weile zusammen – und wie Du die jeweiligen Leute gefunden hast. Inwiefern war die Band für diese eine Herausforderung als auch Erwartungsdruck?

Es war echt schwierig, die richtigen Leute zu finden. Natürlich haben mir viele Leute Angebote, Videos und Audiomitschnitte zukommen lassen, und das waren so viele Menschen über die ganze Welt verstreut, sodass ich mehrere Monate lang nur an meinem Laptop saß und mir das alles in Ruhe angesehen habe, hehe. Ich habe mit dem Schlagzeuger angefangen, da es für mich das Wichtigste und Schwierigste darstellte, einen Ersatz für Vitek zu suchen – anfangs war mir das gar nicht möglich. Ich habe letztlich Kerim „Krimh“ Lechner ausgewählt, da ich sehen konnte, dass dieser Typ genau das hatte, wonach ich suchte. Das ist so, dass Du schon innerhalb der ersten Sekunden siehst, dass dieser Mensch genau richtig – oder eben genau falsch – für Deine Band sein wird. Ich war im ersten Moment etwas unsicher, aber sehr beeindruckt von seiner Vorstellung unseres Songs auf YouTube. Also habe ich ihm geschrieben und gleichzeitig hat er mir geschrieben, dass er es auf alle Fälle versuchen möchte. Danach kam er dann nach Krakau, wo wir einige Proben zusammen spielten. Daraufhin habe ich ihm dann die Chance gegeben, bei DECAPITATED zu spielen. Und momentan kann ich mir echt niemand anderen außer Kerim bei uns am Schlagzeug vorstellen. Er ist ein unglaublich guter Musiker und als Mensch ein total cooler Typ.
Rafal „Rasta“ Piotrowski war der Sänger der polnischen Metal-Bands KETHA und FORGOTTEN SILENCE. Ich habe ihn zum ersten Mal bei einem der Tributkonzerte für Covan im Jahr 2009 gesehen. Ich habe diese Show damals mit VADER gespielt und hatte den Eindruck, dass Rasta ein echt guter Sänger ist. Ich habe ihn dann mal in Krakau auf der Straße getroffen und ihn gefragt, ob er es nicht mal versuchen möchte. Er hat mir daraufhin ein paar Aufnahmen geschickt – und ich konnte kaum glauben, dass das nicht Covan ist, der da singt. Seine Stimme war so kraftvoll und so gut. Nach ein paar Tagen sah ich dann, wie er zwei Songs von „Organic Hallucinosis“ live sang, und das hat mich einfach umgehauen, weil es so klasse war!
Der Bassist war viel einfacher, da mich Filip „Heinrich“ Haucha mal anrief und meinte, er wolle in der Band sein. Ich kannte ihn bereits seit Jahren, da er schon bei VESANIA, ROOTWATER und UNSUN gespielt hat, sodass wir schon in der Vergangenheit zusammen auf Tour waren. Also stimmte ich zu; warum auch nicht. Ich wusste ja schon vorher, dass er ein sehr guter Bassist ist, also musste ich nicht großartig darüber nachdenken, ihn in die Band aufzunehmen.
Ich weiß, dass die Jungs bei den ersten Auftritten ziemlich viel Stress hatten, da alle Leute sich fragten, wie wohl die neue Besetzung von DECAPITATED funktionieren würde. Daran ist auch gar nichts auszusetzen, zumal die meisten Leute sehr verständnisvoll waren, was wiederum den neuen Musikern Selbstvertrauen gab.


Wie verläuft das Songwriting bei DECAPITATED heutzutage? Inwiefern konnten sich die neuen Mitglieder einbringen?

Nun ja, ich bin immer noch der Hautsongwriter der Band. Diesmal habe ich zusammen mit Krimh an den neuen Songs gearbeitet. Und ich muss sagen, dass dieser Typ echt großartig ist! Er ist sehr schnell darin, sich etwas zu meinen Riffs auszudenken, manchmal sogar fast zu schnell, sodass ich ihm gelegentlich sagen muss, dass man dieses Riff auch anders spielen könnte, hehe. Also habe ich alle Riffs für das neue Album geschrieben, während Krimh mir geholfen hat, die Songs zu arrangieren, und dann seine Schlagzeugparts zu den Riffs erstellt hat. Es ist auch wichtig anzumerken, dass man auf diesem Album sehr viele Ideen hören kann, die eigentlich von Vitek stammen. Vitek und ich hatten 2006 bereits mit den Arbeiten für dieses Album begonnen, und ich erinnerte mich an diese Ideen und habe sie auf „Carnival Is Forever“ untergebracht. Somit ist diese Scheibe auch Viteks Album. Und das ist für mich natürlich auch sehr wichtig. Die anderen beiden Mitglieder, Rasta und Heinrich, haben dann im Studio eine prima Leistung gebracht, als sie den Gesang bzw. Bass aufnahmen. Der Gesang klingt meiner Meinung nach sehr aggressiv und wütend. Rasta ist ein wahrer Könner darin, langgezogene Schreie abzuliefern – Ihr werdet schon sehen. :-) Und der Bass klingt sehr druckvoll und bekommt im Rahmen der gesamten Musik auf dem neuen Album eine tragende Rolle.




Was kannst Du uns zum Titel des Albums, „Carnival Is Forever“, berichten? Dieser ist laut einigen Aussagen ziemlich ironisch gemeint, oder?

Ja, das ist ein wenig ironisch, da das Wort „Karneval“ hier dafür genutzt wird, um all die verkehrten Dinge, die auf dieser Welt gerade geschehen, zu beschreiben. Wenn Ihr selbst die Texte vorliegen habt, wird das alles viel deutlicher zu erkennen sein. Ich finde, dass ich nicht zu viel über die Texte verraten sollte, da ich Euch nicht die Überraschung verderben möchte.


Warum wurden die Texte eigentlich von Jarek Szubrycht [LUX OCCULTA] verfasst und nicht von Euch selbst? Zuerst sollte sein Name ja auch anonym bleiben. Warum?

Jarek Szubrycht hat die Texte übernommen, da niemand in der Band das so gut kann wie er, ganz einfach. Ich habe nach dem bestmöglichen Verfasser gesucht, und Jarek befindet sich ganz sicher darunter. Wir haben zusammen für einige Jahre bei LUX OCCULTA gespielt, und er war der Sänger. Ich wusste also, dass er ein guter Autor und auch Journalist ist und dass er für uns etwas ganz Spezielles bewerkstelligen würde – was dann auch der Fall war. Die Texte sind wunderbar, sehr interessant und ziemlich unerwartet und sehr ironisch. Von ihm stammen auch die Ideen für das Cover und den Albumtitel.


Und dieses Cover ist ziemlich düster und ungewöhnlich geworden. Was kannst Du uns noch dazu erzählen?

Ja, das ist ein ziemlich dunkles, ungewöhnliches und verstörendes Artwork geworden, und das ist genau das Cover, nach dem wir gesucht haben. Und ist das nicht zwangsläufig der beste Kommentar hierzu? :-)
Ich bin total von diesen farbenfrohen, nett aussehenden computergenerierten Artworks gelangweilt. Ich wollte diesmal etwas anderes, was die Leute auch dazu bringt, sich zu fragen: „Warum? Wieso auf diese Art?“ Und ich dachte dann auch über Fotografien oder etwas Gemaltes nach, etwas, das nicht wie Plastik wirkt. Computergrafiken mögen ja echt cool aussehen, aber sie werden trotzdem nicht besser als ein richtiges Bild oder eine Zeichnung aussehen. Außerdem passt es prima mit der Produktion des Albums zusammen – einfach und gut klingend. Lukasz Jaszak hat das Artwork gemacht, und Jarek Szubrych war derjenige, der das Bild gefunden und als Ergänzung seiner Texte vorgeschlagen hat.


Der Aufnahmeprozess war diesmal auch etwas abseits der ausgetretenen Pfade, da Ihr nur zwei Gitarrenspuren und auch keine Schlagzeugtrigger eingesetzt habt. Was hältst Du von den modernen Produktionen heutzutage, die ja oft genau in die entgegengesetzte Richtung gehen?

Diesmal wollten wir alles so einfach wie nur möglich halten. Daniel Bergstrand kam ins Studio und meinte, dass es einfach am besten klingen wird, wenn wir den Klang der richtigen Bassdrum direkt über ein Mikrofon aufnehmen und eben keine Samples nehmen. Und das war auch die beste Idee. Für Kerim war es dadurch schwieriger, aber er hat das trotzdem klasse gemacht. Wir haben diese ganzen abgefahrenen Sachen mit dem Piano und der Doublebass gemacht. Das ist alles ein ziemlich ausuferndes Thema, aber letzten Endes bin ich der Meinung, dass wir bei diesen Aufnahmen den besten Sound für das Schlagzeug ausgewählt haben.
Bei den Gitarren habe ich bislang immer vier Gitarrenspuren aufgenommen; zwei links und zwei rechts. Diesmal war ich aber der Ansicht, dass das gar nicht nötig sei. Also haben wir nur zwei Gitarren aufgenommen, was großartig klang. Ich bin sehr zufrieden, dass wir uns entschieden haben, diese Scheibe ein bisschen anders aufzunehmen, aber ich finde, dass es so genau richtig ist. Ich kann sowieso nicht verstehen, warum viele neue Bands ihre Musik hauptsächlich auf Geschwindigkeit ausrichten, da es Musik ohne Leben und Emotionen ist. Aber das ist doch der wichtigste Aspekt an der Musik!




Ist das auch der Grund, warum Ihr dieses Album als „Konzertalbum“ bezeichnet habt? Befindet es sich daher nahe am Live-Sound von DECAPITATED, sodass die Fans das Material eins zu eins hören werden?

Ich habe es deshalb so bezeichnet, weil ich der Meinung bin, dass alle Songs auch live prima klingen werden. Das ist wirklich ein „Konzertalbum“, und damit bin ich sehr zufrieden. Ich bin mir ziemlich sicher, dass wir das Material genauso wiedergeben können.


Wie würdest Du eigentlich den aktuellen DECAPITATED-Stil beschreiben? Einige Leute werden sich sicher fragen, ob das eigentlich noch Death Metal ist, wobei Ihr Euch ja von Album zu Album immer weiterentwickelt habt. Es gibt ja auch einige sehr ruhige, akustische Passagen [„Silence“] – ein Novum bei DECAPITATED.

Ich würde mal sagen, dass dies eine Stilart von DECAPITATED ist. Ich weiß nicht genau, manche Anteile auf dieser Scheibe sind ganz sicher Death Metal, während andere wiederum nach progressiver Musik klingen. Und wiederum andere Parts, wie zum Beispiel in „Silence“, sind dann sehr atmosphärisch und akustisch. Unser Stil ist ein Stil, über den ich mir dann keine Gedanken mache, was für einen Stil ich da eigentlich spiele. :-) Wenn ich ein schnelles Riff spielen möchte, dann mache ich das einfach, und wenn es etwas Akustisches sein soll, dann habe ich damit auch kein Problem. Die Leute wollen immer alles in Schubladen packen, aber ich versuche, Musik und einige Künstler wie individuelle Phänomene zu betrachten, und ich finde, dass wir momentan einzigartig sind.


Was wird in Sachen Konzerte passieren? Ihr spielt ja beispielsweise auf dem Mountains Of Death Open Air im August.

Wir planen gerade sehr viele Touren und Festivalauftritte. Wir möchten nach der Veröffentlichung von „Carnival Is Forever“ eine Welttournee spielen, die mit den Sommerfestivals beginnt [Party.San, Brutal Assault, Summer Breeze…], gefolgt von einer Tour im Balkan im September, einer Headliner-Tour in den USA im Oktober und einer Europatour im November/Dezember. Im neuen Jahr geht es dann im März endlich wieder nach Großbritannien zurück, und dann gibt es noch Pläne für Indonesien, Australien und Neuseeland. Es werden also echt viele Konzerte, und ich hoffe, dass wir das alles gut über die Bühne bringen werden.


Bei Eurem Auftritt auf dem Neurotic Deathfest in Holland vor ein paar Wochen seid Ihr ohne Bassist aufgetreten, und es scheint auch so einige Probleme gegeben zu haben. Warum?

Oh ja, dieser Tag war eine mittlere Katastrophe, inklusive meiner von Lufthansa demolierten Gitarre und einem defekten Verstärker auf dem Festival selbst. Außerdem mussten wir ohne unseren Bassisten antreten, da sich sein Vater im Krankenhaus befand und er sich deshalb dafür entschieden hatte, in Polen zu bleiben. Also jede Menge Probleme, aber ich hoffe, dass wir das nächste Mal, wenn wir wieder in Holland sind, wieder eine großartige Show abliefern können, da ich es nicht mag, so aufzutreten. Manchmal sind Konzerte aber nun mal so, und daran lässt sich einfach nichts ändern, aber egal, wir hatten nach dem Auftritt trotzdem eine gute Zeit, hehe.




Ihr steht nun bei Nuclear Blast Records unter Vertrag, einem der größten Labels für extreme Musik, bei dem unter anderem auch Eure Kumpels von VADER und BEHEMOTH beheimatet sind.

Ja, es ist wunderbar, Teil von Nuclear Blast zu sein, und momentan sieht alles sehr vielversprechend aus. Ich bin mir sicher, dass Nuclear Blast eine gute Promotion für das neue Album machen werden und unsere Position in Europa dadurch festigen werden. Ich kann es kaum erwarten, dass die Scheibe nun endlich rauskommt und ich das Album in den Händen halten kann. Und natürlich ist es auch eine schöne Sache, zusammen mit VADER und BEHEMOTH bei ein und demselben Label zu sein, aber sicher! Vielleicht können Nuclear Blast ja irgendwann mal die „Polish Big 3 Tour“ aufgleisen, haha.


Warum ist der Death Metal Deiner Meinung nach im Jahr 2011 immer noch bzw. schon wieder so stark? Gerade dieses Jahr stehen ja einige Hochkaräter an.

Warum sollte das nicht so sein? Für mich selbst stellt das nur den Anfang des Genres dar. Schaut Euch nur mal Jazz oder Pop an – warum sollte der Death Metal nach 20-jähriger Existenz das Zeitliche segnen? Ich kann nicht verstehen, warum sich die Leute deswegen Sorgen machen. Death Metal wird auch noch die nächsten 100 Jahre weiter bestehen, Ihr werdet schon sehen, hahaha. Macht Euch alle mal locker, Freunde. :-)


Bonusfrage: Welcher Film oder welches Genre müsste das sein, wenn man die Musik von DECAPITATED verfilmen würde? Fällt Dir dazu etwas ein? Vielleicht „Donnie Darko“ oder „The Butterfly Effect“?

Hmm, nun ja, Du spielst auf den Hasen an, oder? :-) Sorry, aber ich weiß gerade echt nicht, was für eine Art Film das wäre. Hm, das müsste irgendwas zwischen „Schweigen der Lämmer“, „Herr der Ringe“ und „Saw“ sein, hahaha.


Vielen Dank für das Interview und alles Gute!

Besten Dank! Hey, wir sehen uns alle demnächst.

soulsatzero

Autor: Alexander Eitner [soulsatzero] | 23.06.2011 | 11:43 Uhr

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