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Band: Metalnews nach 'Glitter Wizard' durchsuchen Glitter Wizard
Interviewpartner: Wendy Stonehenge

Sie kamen, sahen, brannten Deine Bude nieder, nahmen Deine Freundin mit und zogen weiter. Keine Kraft dieser Welt ist in der Lage, den Aufstieg von GLITTER WIZARD zu beschreiben, geschweige denn aufzuhalten. Der neueste Beleg für diese These ist “Hunting Gatherers”, an dessen Klasse sich selbst die altbekannten Dinosaurier messen lassen müssen, deren Patenstellung zunehmend an Bedeutung verliert. Front-Lametta Wendy Stonehenge durchbrach Raum und Zeit, um im Rekordfieber folgende Fragen sachkundig zu beantworten.



Hi Wendy! Lass uns zunächst Grundsätzliches anstreifen: Wer waren die Verantwortlichen hinter Gründung dieser Band, wer war in den Masterplan eingeweiht und in welcher Hinsicht hat die ursprüngliche Ausrichtung von GLITTER WIZARD hinsichtlich dessen, was sie erreichen sollte, bestätigt oder vielleicht sogar übertroffen?

Die Idee zu GLITTER WIZARD stammt von mir und meinem besten Freund, Rio Deluxe. Wir beide hörten uns damals sehr oft HAWKWIND, BLACK SABBATH und ELECTRIC WIZARD an. Wir wollten uns daher ursprünglich auf Stoner Metal spezialisieren; ich hatte allerdings schon immer das Gefühl, dass Bühnenpräsenz zwar sehr wichtig, aber leider sehr unterschätzt wird.

Wir griffen ALICE COOPER, ROXY MUSIC und FUNKADELIC als Inspiration für unser eigenes Schaffen heran. Nachdem ich mich über ein Jahr lang mit einem halbwegs beständigen Line-Up herumgeschlagen habe, kam ich schließlich zu der Erkenntnis, dass Santa Cruz nicht der ideale Ort ist, um eine Band zusammen zu stellen. Wir stürmten sodann ins Studio und nahmen ein Demo mit drei Songs auf; Aaron Emmert von MAMMATUS half uns hierbei aus. Mit diesem Demo im Gepäck siedelte ich nach San Francisco um und sah mich nach musikalischen Seelenverwandten um. Es dauerte nur ein paar Monate, bis ich eine komplette Band um mich scharen konnte. Seitdem laufen die Dinge wie geschmiert bei uns.


Woher kommt das Bedürfnis, sich musikalisch auszudrücken, wo es doch so unendlich viele andere Möglichkeiten gibt, seine Botschaft an den Mann zu bringen? In Eurem Fall kämen beispielsweise das Verfassen von Fantasy-Geschichten oder eine kalifornische Heilsarmee-Fraktion mit einem glitzernden Twist in Frage. Wie seid Ihr an Eure derzeitigen Instrumentenpositionen geraten und welche Fähigkeiten habt Ihr Euch angeeignet, die kein Lehrer weitergeben kann?

Ich drücke mich durchaus auf mehreren künstlerischen Ebenen aus. Ich zeichne Konzertposter und Comics. Dies Musik selbst scheint hingegen das Medium zu sein, dass derzeit am erfolgreichsten Früchte abwirft. Alle in unserer Band – bis auf den Schlagzeuger – können auch andere Instrumente bedienen. Unser Gitarrist Lorfin zum Beispiel war früher Schlagzeuger. Ich glaube nicht, dass er in der High School in irgendeiner Band jemals die Gitarre zur Hand nahm – sieh Dir an, was für ein Shredder er heute ist!


Eure Grüße erreichen mich aus San Francisco und Oakland – Städte, die ich offensichtlich dringendst besuchen muss, da der musikalische Nachwuchs ziemlich Umwerfendes an Land zieht: Jede denkmögliche Kombination mindestens einen Vertreter zu haben scheint, der auf allen Zylindern feuert. Was motiviert so viele Bands in Eurer Gegend dazu, ihr eigenes Ding durch zu ziehen? Welche Aspekte des gegenwärtigen Romantizismus, der mit dieser Stadt in engem Konnex steht, kannst Du innerhalb weniger Worte zerschlagen und welche im Allgemeinen hin unbekannte Seiten hingegen kaum lobender erwähnen? Zu guter Letzt noch die Frage, welche Kollegen Du an dieser Stelle grüßend erwähnen willst.

San Francisco ist seit mittlerweile mehr als einem halben Jahrhundert ein idealer Nährboden für alternative orientierte Kulturen.Die Stadt zieht Künstler und Musiker deswegen gleichermaßen an, weil sie wissen, dass ihnen hier Gehör geschenkt wird. Es ist allerdings zugleich auch einer der teuersten Plätze im ganzen Land weswegen viele Künstler [mich eingeschlossen] nach Oakland wegen der dort billigeren Rente ausweichen.

Was andere [hehe! - Anm,] Killer-truppen aus der Gegend angeht, so kann ich jedem raten, sich einmal HOT LUNCH, MEAT MARKET, HOT FOG, LECHEROUS GAZE, CREEPERS und SHANNON AND THE CLAMS anzusehen.



Gemessen an Euren Live-Bildern muss es ja das absolute Pflichtprogramm eines jeden Unternehmenslustigen sein, Eurem chaotischen Spaß – der ein wenig an die berühmt-berüchtigten Live-Eskapaden eines Frank Zappa erinnert – beizuwohnen. Was ist Deiner Meinung nach der Schlüssel zu einem gelungenen Konzert? Wie weit sind wir derzeit davon entfernt, Eure Band in Europa abzufeiern?

Der Schlüssel zu einem erfolgreichen Gig ist es, als jene Band aufzutreten, in der alle Außenstehenden gerne wären. Wir versuchen, die bestmögliche Show abzugeben – egal, ob vor 20 oder 200 Leuten. Wir haben zu Hause immer fantastisch abgeräumt, konnten aber auch in Städten wie Portland und San Diego Anhänger gewinnen. Wir würden sehr gerne herüber kommen, aber wir sind derzeit arm. Wenn jemand für uns die Tour finanzieren möchte, sind wir sofort dabei!


Überhaupt vermittelt Ihr ein absolut friedvolles, vergnügungssüchtiges Image. Lebe das Laben in vollen Zügen. Entspricht dieser Grundsatz auch der Einstellung aller Mitglieder, wenn ihr zum Beispiel neues Material probt oder Euch für eine Show vorbereitet? Seid Ihr Fans von hierarchischen Systemen oder atmet Ihr die gesiebte Luft der Demokratie in Eurem Proberaum? Wer entscheidet, wohin die Fahrt weitergeht, wenn es erst einmal hart auf hart kommt?

Unser Mann hinter dem Synthesizer, Doug Graves, hat einmal gesagt, „Jede gute Band braucht einen Diktator“. Ich finde, in dieser Aussage steckt ein Körnchen Wahrheit und ich meine, dieser Diktator für GLITTER WIZARD zu sein. Ich versuche stets, demokratische Abstimmungen zuzulassen, aber manchmal muss man eben die Faust auf den Tisch hauen und Entscheidungen treffen, bevor das absolute Chaos auf uns herein bricht. Hinsichtlich des Songwritings war ich am Anfang die Hauptquelle; in letzter Zeit jedoch übernahm Lorfin einen beachtlichen Teil dieses Bereiches. Aufgabe. Ich bin der Meinung, zwischen uns besteht ein freundschaftlicher Wettkampf, der uns immer wieder dazu antreibt, neue Ideen in den Proberaum mitzubringen.


Da sich Eure Veröffentlichungsgeschwindigkeit in den letzten zwei Jahren vervielfacht hat, stellt sich die Frage, inwieweit sich Euer Arbeitsstil in diesem Zeitrahmen vor allem hinsichtlich dem Wahrnehmen von gewissen Terminen verändert hat. Sprich: Helfen Euch Deadlines oder eher noch das austilgende Studio-Budget dabei, voran zu kommen? Für einen Außenstehenden sieht diese Entwicklung jedoch so aus, als ob Ihr endlich die Früchte Eurer Arbeit sehen wollt....

Wir mussten uns noch nie mit Deadlines herumschlagen. Unser Zeug wurde schon sehr oft auf diversen Bühnen zum Besten gegeben, noch bevor überhaupt ein Studio-Termin in Reichweite war. Wir mussten uns mehrmals sogar zurückhalten, damit wir erst einmal das ältere Material endlich vernünftig festhalten konnten. Hätten wir die Zeit sowie ein angemessenes Budget zur Verfügung, könnten wir schon auf vier oder fünf fertige Alben zurück blicken.


Nun zu Eurem aktuellen [und ziemlich geilen] Album "Hunting Gatherers", dessen Material ja eine Weile lang herumstand, weil Ihr für Euren Einstand ein Label gesucht habt. Zunächst einmal Gratulation zu diesem grandiosen Titel! Wer kam mit der Idee an und welche Aspekte dieser Platte hebt er im Besonderen hervor?

Das ist auf meinem Mist gewachsen. Das Konzept ging mir während eines Mushroom-Trips durch den Kopf, als ich mir Fantasien zur menschlichen Evolution sowie dem Ursprung der Intelligenz unserer Spezies ausmalte. Ich weiß nicht, ob dieser Trip in irgendeiner erklärbaren Weise zum eigentlichen Inhalt der Scheibe steht, aber mir hat der Name ganz einfach gefallen.


Ihr habt die meisten neuen Stücke schon live im Vorfeld ausgiebig testen können. Welche Beiträge haben das beste Feedback erhalten und machen Euch am meisten Spaß? Welche Eigenschaften muss ein Song von GLITTER WIZARD überhaupt aufweisen, damit Ihr ihn mit der Öffentlichkeit teilt?

"Mirror Man" und "Big Sur" bringen die zahlende Kundschaft regelmäßig in Fahrt. Da sich auch die meisten unserer Songs voneinander unterscheiden, sehe ich jetzt keine wahnsinnigen Ähnlichkeiten zwischen den einzelnen Nummern. Ich habe allerdings schon einige Stücke verfasst, die nicht zum Sound dieser Band gepasst haben, weswegen sie beiseite geschoben wurden.



Welche Änderungsprozesse unterlaufen neue Ideen bei Euch, sodass sie letzten Endes in fertigen Songs verarbeitet werden? Wenn Du willst, kannst Du das extremste Beispiel auf “Hunting Gatherers” veranschaulichend beschreiben!

Normalerweise tischen ich oder Lorfin der restlichen Truppe eine nahezu fertige Nummer auf. Wir jammen die jeweilige Ideensammlung durch und arbeiten dann sogleich an der Feinabstimmung. Manchmal fügt ein Mitglied ein bestimmtes Riff hinzu. "Ragdoll" war eine durchaus interessante Erfahrung, da, als Lorfin uns dieses Lied vorstellte, weder Melodien noch Texte hatte. Ich nahm mir den Text vor und übernahm die Melodien eines alten Songs [mit demselben Namen], den wir einmal vor Jahren aus unserem Repertoire gestrichen haben.


Der Sound ist fantastisch. Ein absolutes Paradebeispiel für analoge Technik in ihren besten Momenten, die das hoch gebaute Ross der eigenen Live-Erfahrung beinahe abschlachten. Was schätzt Ihr daran, Eure Arbeit aufzunehmen und nicht als bloße Live-Truppe unterwegs zu sein? Auf welche Elemente habt Ihr Euch im Gegensatz zu “Solar Hits” besonders verschärft beziehungsweise wolltet Ihr erweitern?

Ich liebe die Aufnahmen! Wenn ich an einem neuen Song arbeite, füge ich üblicherweise Elemente hinzu, die nicht in einer Live-Situation wiedergegeben werden können. Man kann in einem Studio so vieles auf die Beine stellen, dass es eine reine Verschwendung wäre, wenn Bands ihre Platten genauso wie ihr Live-Set klingen zu lassen. Vor allem gefällt es mir, Instrumente wie ein Saxophon, Querflöten oder Violinen einzubringen, mit denen wir auf der Bühne nicht auftreten.


Am schwersten beeindruckt mich jedoch der knusprige, mit einer Extraportion Fuzz versetzte Unterton, der "Hunting Gatherers" wie kaum eine andere Scheibe da draußen antreibt. Willst Du uns nicht vielleicht Euer Equipment-Geheimnis verraten?

Oh Mann, dafür bin ich nicht der richtige Ansprechpartner. Ich bin ja bloß der Sänger. Darüber muss ich mir nicht den Kopf zerbrechen!


Ich habe ernsthafte Schwierigkeiten damit, konkrete Lieblingsstücke heraus zu picken, da sie alle ein Teil dieses Gesamtkunstwerkes sind, sich gegenseitig ergänzen, aber auch eine ganz eigene, akustische Welt erschaffen. Mir gefallen insbesondere die behutsam eingebetteten Querflöten-Arrangements, die sich respektvoll vor dem Lebenswerk Ian Andersons verneigen. Welche Stücke vervollständigten sich wie von selbst, liegen Euch ganz besonders am Herzen und/oder die Essenz dessen, was GLITTER WIZARD dieser Tage ausmacht, auf den Punkt bringen? Gehörst Du zu der Sorte Künstler, die sich mit ihren Arbeiten auch nach deren Abschluss auseinander setzen oder betrachtest Du jene als fertiges Projekt und widmest Dich lieber anderen Bands zu, um der Gefahr der Selbstkopierei aus dem Weg zu gehen?

Mein Lieblingsstück auf dem neuen Album ist wahrscheinlich "Big Sur.", da hier viele Ideen zusammen kommen, die mir schon seit Jahren vorschwebten.Insbesondere der Saxophon-Abschnitt, der von Adam Beach eingespielt wurde, aber auch die Querflöten taugen mir sehr. Und ja, ich höre mir unsere Alben an, aber nicht oft. Es ist peinlich, wenn Du von Mitbewohnern beim Hören Deiner eigenen Sachen erwischt wirst.


Vor allem die ausgedehnten Jam-Abschnitte wie in "Space" und "Big Sur" konfrontieren mich immer wieder aufs Neue mit der Frage, ob eine Band weiß, ob sie entweder zum Hauptthema zurückkehrt oder einfach ins musikalische Nirwana abdriftet. Wie läuft bei Euch der Entscheidungsprozess hinsichtlich Länge und Entwicklung der jeweiligen Jam ab? Plant man derartige Sessions weit im Voraus oder nimmt einfach mehrere Takes auf und entscheidet sich für den Besten? Und woran misst Ihr, ob eine Version Euren Vorstellungen entsprechen?

Das kommt darauf an. Bei einem Song wie „Space“, wo sich diese Improvisationsteil gegen Mitte stattfindet, müssen wir uns einigen, wann wir zurück kommen. Bei „Big Sur“ hingegen liegt dieser Schwerpunkt am Ende des Stückes, weswegen wir es einfach auslaufen lassen. Wenn Du so häufig Konzerte wie wir wahrnimmst, weißt Du einfach, wann Schluss ist.



"Motörider" kam zu besonderen Ehren: Ein YouTube-User namens "huffingduster" verfilmte zu dieser Nummer ein Musik-Video. Da er ja ebenfalls aus Oakland stammt, sind die Chancen, dass Ihr Euch diesbezüglich getroffen und über das Konzept gesprochen habt, nicht einmal so gering. Welche Meinung vertrittst Du zum Endresultat und inwieweit spiegelt die Verfilmung den leichtherzigen Charakter des Liedes dar?

„Huffingduster“ ist ein Freund von mir namens Dan Shaw. Wir kennen uns schon seit einigen Jahren. Er hat bereits Videos für SHANNON AND THE CLAMS, UZI RASH und HUNX AND HIS PUNX gedreht.

Ich könnte kaum begeisterter vom Endergebnis sein! Ezra, der Star des Videos, ist ein verdammtes Naturtalent. Sein Vater ist ein bekannter Schlagzeuger aus der Bay Area; er bringt also die Erziehung mit, um den Part vernünftig zu spielen. Am Ende des Drehtages trippte er offensichtlich auf einem Placebo-Effekt ab, da er die ganze Zeit gefakten Whiskey getrunken hat. Er rann oben ohne durch die Wälder mit einer Flasche in der Hand und jagte vorbeigehenden Wanderern einen Schrecken ein.


Wie lange habt Ihr “Hunting Gatherers” zugebracht, bis alles in trockenen Tüchern lag? Blieben sogar einige Stücke übrig, die eventuell auf einer kommenden Platte aufscheinen?

Wir haben uns selbst ein striktes Aufnahme-Programm aus budgetären Gründen aufgebürdet. Wir nahmen uns jeweils zwei Tage für die Basics, zwei Tage für Overdubs und zwei Tage für das Abmischen vor. Um dieses Prozedere auch vernünftig durchzuziehen, muss man wirklich gut vorbereitet an die Sache herangehen und eine glasklare Vorstellung davon haben, was einem klangtechnisch vorschwebt. "Ragdoll" war zum beispiel überhaupt für die Scheibe vorgesehen, aber unser Produzent / Tontechniker Donny Newenhouse, hörte uns diesen track spielen und bat uns, ihn unbedingt mit auf „Hunting Gatherers“ duraf zu packen. Wir mussten also einen weiteren Song, „Fire“, aus der Tracklist herausziehen; diese Nummer wiederum landete auf unserem Siebenzöller „Horses“.


Ihr habt vor kurzem einen Deal mit Captcha Records unter Dach und Fach gebracht, die fortan die geschäftliche Seite des Business übernehmen. Wie seid Ihr mit dem Verein überhaupt in Kontakt gekommen und welche Konditionen bewegten Euch letztlich dazu, bei ihnen vorstellig zu werden?

Doug ist ebenso in einer Band namens NOTHING PEOPLE tätig, die ihr letztes Album über Captcha Reocrds veröffentlicht haben. Als deren Betreiber Ben für die Release-Party zugegen war, schlossen wir gerade die Aufnahmen zu „Hunting Gatherers“. Doug hat ihm die Platte vorgespielt und war sofort Feuer und Flamme. Captcha Records waren bislang großartig zu uns; ich bin froh, bei ihnen unterzeichnet zu haben.



Was steht den hungrigen Live-Massen in den nächsten Monaten ins Haus?

Das Album erscheint nächsten Monat auf Vinyl; gleichzeitig arbeiten wir an einem Musik-Video zu "Worship The Devil". Wir versuchen derzeit, auch eine Tour durch den mittleren Westen und die Ostküste zu verwirklichen.


Nun gut, dann danke ich Dir vielmals und wünsche Euch alles Gute für die Zukunft! Zum Abschluss sei uns noch ein Einblick in Deine Playlist gewährt!

In letzter Zeit höre ich mir den Einstand von MEAT MARKET und die A-Seite von URIAH HEEPs „Return To Fantasy“ an. Hier und da kommen noch ein wenig MISTY MOUNTAIN, Frank Zappa, und David Novick hinzu.

Micha

Autor: Michael Bambas [Micha] | 13.10.2012 | 09:52 Uhr

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