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Interviewpartner: Willie

Die NWOAHM-Vorreiter LAMB OF GOD hatten es in letzter Zeit nicht leicht, musste sich ihr Frontmann Randy Blythe doch vor nicht allzu langer Zeit in Tschechien vor Gericht verantworten. Dieser Vorfall liegt nun allerdings in der Vergangenheit, weshalb sich die Herren voll und ganz auf ihr neues Album „VII: Sturm und Drang“ konzentrieren konnten – etwas, das man der Platte auch mit jeder Note anhört. Wir setzten uns zur später Stunde noch mit Gitarrist Willie Adler in Verbindung, damit er uns alles zum neuen Werk der Truppe berichten kann.






Hallo Willie und vielen Dank für Deine Zeit! Es ist jetzt ungefähr dreieinhalb Jahre her, seit Euer letztes Album erschienen ist. Was habt Ihr seither gemacht?

Wir haben einen Haufen Musik geschrieben. Wir haben uns diesmal sehr viel Zeit gelassen, um unser neuestes Album zu schreiben. Ich habe mich in dieser Zeit komplett vom Tourleben zurückgezogen und an neuem Material gearbeitet. So wollte ich sicherstellen, dass wir auf jeden Fall genug Zeit für ein neues Album einplanen.


Das neue Album hat mit „Sturm und Drang“ einen deutschen Titel bekommen. Wieso habt Ihr gerade den gewählt?

Diese Frage könnten Randy [Blythe, Vocals, Anm. d. Red.] oder Mark [Morton, Gitarre, Anm. d. Red.] vermutlich noch besser beantworten, weil sie sich den Titel überlegt haben. Allerdings stehen wir alle gleichermaßen hinter dem Konzept und dem, was „Sturm und Drang“ über das Album aussagt: Die Idee dahinter ist, dass diese beiden Begriffe die Erfahrungen bezeichnen, für die sich die Menschen entscheiden können, wenn sie sich mit extremem Stress und Unannehmlichkeiten konfrontiert sehen. Für uns steht „Sturm und Drang“ auch für den menschlichen Umgang untereinander in einer Extremsituation.


Du sagtest, dass Du praktisch durchgehend an neuen Songs gearbeitet hast. Wann begann die Idee eines neuen Albums Form anzunehmen?

Wir hatten es die ganze Zeit im Hinterkopf, dass wir uns bald mal wieder zusammensetzen müssen, um das Album auf den Weg zu bringen. Natürlich gab es eine Zeit, in der wir nicht als Band funktionieren konnten, um das in Angriff zu nehmen. Mitte letzten Jahres konnten wir uns dann alle Fünf treffen, um die Ideen auszuwerten und mit dem Abrunden der Songs zu beginnen.






Kannst Du Songs auf Tour schreiben?

Für mich ist es viel einfacher, mich kreativ zu entfalten, wenn ich mich in meine eigene kleine Welt in meinem Haus zurückziehen kann. Ich hätte nichts dagegen, auch während einer Tour an neuen Songs zu arbeiten, aber da gibt es eben nur sehr wenige Rückzugsmöglichkeiten. Ich bin also lieber in meinem Heimstudio und ziehe da mein Ding durch.


Wie würdest Du Euer neues Album beschreiben?

Da es unser aktuellstes Album ist, würde ich sagen, dass die Platte eine Menge von dem, was wir im Laufe unserer Karriere erreicht haben, in sich vereint. Da gibt es eine Menge Songs, die den „typischen“ LAMB OF GOD-Sound in Vollendung bieten. Gleichzeitig zeigen einige Songs aber auch unser kreatives Wachstum über die letzten Jahre. Viele dieser Songs sind auf äußerst organische Weise entstanden, denn wir haben dabei den Song als Ganzes im Blick gehabt. Ich denke da z.B. an Nummern wie „Embers“ oder „Torches“. Ich würde sagen, dass das eines unserer vielschichtigsten Alben bisher ist.


“Sturm und Drang“ ist ein sehr atmosphärisches Album geworden. War das Euer Ziel beim Songwriting?

Nicht zwangsläufig. Wir haben uns jedenfalls nicht vorher hingesetzt und gesagt: “Hey, wir brauchen da dringend mehr von einer bestimmten Art Song und wir müssen jetzt unbedingt etwas bestimmtes erreichen.“ Seit „Ashes Of The Wake“ haben wir beim Songwriting nicht mehr so gut zusammengearbeitet. Mark und ich haben jeweils alleine für uns die Riffs und Songs ausgearbeitet und dann haben wir sie im Proberaum nachbearbeitet und oft auch komplett umgestellt, um noch bessere Lieder zu erschaffen. Wir haben uns vorher also keinen Plan zurechtgelegt.


Wie liefen die Aufnahmen zur neuen Platte ab?

Wir haben erneut mit unserem Produzenten Josh Wilbur gearbeitet, mit dem wir nun schon seit etwa zehn Jahren gemeinsame Sache machen. Josh ist für uns beinahe so etwas wie das sechste Bandmitglied. Wir legen sehr großen Wert auf seine Meinung und haben noch größeren Respekt vor seinem Talent als Produzent. Er ist ein hervorragender Tontechniker und überhaupt ein wirklich toller Typ. Als es also an die Wahl des Produzenten ging, mussten wir da gar nicht groß drüber nachdenken. Wir haben dann etwa sechs Wochen mit der Vorproduktion verbracht. Das war Anfang Herbst des vergangenen Jahres. Anschließend haben wir als erstes die Gitarren aufgenommen – das haben wir vorher noch nie, normalerweise kamen immer die Drums als erstes. Aber Josh hatte da ein Rezept für und am Ende hat uns das eine Menge Zeit gespart. Wenn die Drums im Kasten sind, muss sich der Gitarrist nach dem Schlagzeug richten, aber so konnten wir uns viel freier entfalten. Das war eine ziemlich coole Erfahrung.






“VII: Sturm und Drang“ ist Euer erstes Album auf Nuclear Blast. Wie kam es dazu?

Wir waren außerhalb von Nordamerika auf der Suche nach einem neuen Label und Nuclear Blast kamen da als eine Option auf. Da war der Fall für uns sofort klar: Das ist das größte Metal-Label in Europa und darüber hinaus und es war für uns vollkommen klar, dass wir mit ihnen arbeiten wollen. Sie haben ein Team, das wirklich Bock auf die Musik hat und sie kennen sich im Genre gut aus. Und sie sind von Anfang an dabei. Es fühlt sich sehr gut für uns an, mit einem etablierten Plattenlabel zu arbeiten, bei dem wir respektiert werden.


Euer Drummer Chris hat zudem das neue MEGADETH-Album eingespielt. Wirkt sich das auf Eure Planung aus?

Nein, das kommt mit unseren Plänen überhaupt nicht in Konflikt. Wir alle freuen uns riesig für Chris: Er ist mit MEGADETH aufgewachsen. Wir alle mögen MEGADETH, aber Chris ist ein Riesenfan von ihnen, also teilen wir natürlich alle seine Begeisterung.


Wie sieht es mit Euren anstehenden Tourplänen aus?

Wir sind gerade aus Europa zurückgekommen und haben dabei auch ein paar Shows in Deutschland gespielt, aber wir werden auch bald wiederkommen. Wir haben bereits eine Europatour geplant und werden im November zusammen mit CHILDREN OF BODOM und SYLOSIS unterwegs sein.


Habt Ihr auf der letzten Tour bereits Songs vom neuen Album gespielt?

Ja, wir haben alle im Set gehabt, die vor dem Release von „Sturm und Drang“ veröffentlicht wurden, also „Still Echoes“ und „512“. Manchmal ist es schwierig, wenn man neue Songs spielt, weil die Leute im Publikum sie noch nicht oft genug gehört haben. Dann gucken sie Dich immer etwas fragend an… Aber diesmal sind die Leute sehr schnell darauf angesprungen – ich kann mich nicht daran erinnern, dass das jemals so einfach ging!


Damit sind wir auch schon durch – möchtest Du gerne noch etwas hinzufügen?

Ich freue mich schon sehr darauf, wenn wir im Herbst wieder nach Deutschland kommen, denn ich bin immer gerne dort. Wie gesagt waren wir ja erst vor kurzem bei Euch und haben ein paar Shows außer „Rock im Park“ und „Rock am Ring“ gespielt, u.a. in Bochum und das hat einen Riesenspaß gemacht. Unseren deutschen Fans möchte ich auch noch sagen, dass wir ihre Unterstützung wirklich zu schätzen wissen. Jetzt, wo wir bei Nuclear Blast sind, hoffe ich, dass wir öfter mal bei Euch spielen!


Vielen Dank!

Metalviech

Autor: Thomas Meyns [Metalviech] | 27.07.2015 | 11:07 Uhr

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