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Interviewpartner: Wolf Hoffmann

ACCEPT gehören zu den Urvätern des deutschen Heavy Metal. Wenn sich ein derartiges Schwergewicht nach 14 Jahren Auszeit zum Neuanfang entschließt, ist das eigentlich schon Sensation genug – umso mehr musste der geneigte Fan jedoch aufhorchen, als bekannt wurde, dass besagte Wiedervereinigung ohne den Mitgründer und langjährigen Frontmann Udo Dirkschneider vonstatten gehen würde. Derartige Entwicklungen kann natürlich auch die Band nicht unkommentiert lassen und so nahm sich Gitarrist Wolf Hoffmann angesichts der bevorstehenden Veröffentlichung des Reunion-Albums „Blood Of The Nations“ die Zeit für ein entspanntes Interview.






Hallo Wolf, schön, dass Du Zeit für unser Interview hast! Wie geht es Dir und wo bist Du gerade?

Mir geht es natürlich bestens – ein paar Tage vor der Veröffentlichung unseres neuen Albums geht es einem natürlich super. Ich bin wie immer gerade in Nashville, Tennessee, wo ich nun schon seit fast 20 Jahren lebe. Bis vor Kurzem waren wir noch Unterwegs überall in Europa wo wir auch diverse Festivals gespielt haben. Jetzt machen wir eine kurze Pause und dann geht es hier in Amerika mit der U.S.-Tour weiter.


Natürlich musst Du jetzt erstmal ganz am Anfang beginnen – wie kam denn die Reunion genau zustande?

Die Geschichte habe ich nun schon oft erzählt: Ich hab mich eine zeitlang immer mal wieder mit dem Peter Baltes und damals noch einem anderen Drummer getroffen, um ein paar unserer alten Songs zu spielen. Irgendwann meinte Peter dann, dass er da einen Sänger namens Mark kennt, der ganz in der Nähe wohnt und auch ziemlich gut wäre. Mit dem haben wir dann ein paar der alten Songs gespielt und waren auch ziemlich begeistert, wie gut der eigentlich das alte ACCEPT-Material singen kann und so haben wir dann beschlossen, wieder mit ACCEPT weiterzumachen.


Also hatte das absolut nichts mit der doch recht erfolgreichen Reunion-Show auf dem Wacken Open Air zu tun?

Nein, absolut nicht. Obwohl das sehr viel Spaß gemacht hat und wir auch alle einigermaßen zivilisiert miteinander ausgekommen sind, haben wir ja bereits damals von Udo die Absage bekommen, dass er nicht mehr mit uns Zusammenspielen möchte und er dieses Konzert nun eben mitnimmt, aber die ACCEPT-Reunion nicht weiter verfolgen möchte.


Was hat sich also seit dem Beschluss der Reunion bis zum Studiotermin getan?


Naja, Peter und ich haben dann gleich angefangen Songs zu schreiben und so hat sich dann alles entwickelt. Es hat sich ja dann auch noch Andy Sneap als Produzent eingeschaltet. Wir kannten den ja vorher nur von Namen, aber er es hat sich dann rausgestellt, dass der ein riesiger ACCEPT-Fan ist und die Platte unbedingt produzieren wollte. Er ist ja auch ein recht bekannter Produzent und er hat ja auch wirklich gute arbeit geleistet.


Was war es denn für ein Gefühl, nach 14 Jahren wieder mir ACCEPT ins Studio zu gehen?

Das war natürlich geil. Wir haben auch von der ersten Minute an perfekt mit Andy Sneap harmoniert, der super mit uns zusammen gearbeitet hat. Er hat sich als Produzent zwar nie ins Schreiben der Songs eingemischt, aber war auf jeden Fall bei der Auswahl der Lieder für das fertige Album eine große Hilfe und so ging das alles ganz prima.


Warum ist Deiner Meinung nach ein ACCEPT-Album also ein ACCEPT-Album, auch wenn Udo Dirkschneider nicht darauf singt?

Na weil wir auch noch da sind! Udo war ja nur der Sänger und hat die Band vor 20 Jahren verlassen. Er ist zwar zwischenzeitlich mal wieder zurückgekehrt, aber im Prinzip ist er seid 20 Jahren draußen und hat sich hauptsächlich um sein Solo-Projekt gekümmert. Klar finden wir das schade, weil wir natürlich gerne mit ihm weitergemacht hätten, aber nachdem er nicht möchte müssen wir das eben so machen und ich finde auch, dass es sich bei „Blood Of The Nations“ um das stärkste ACCEPT-Album seit Langem handelt. Wenn Alles nur vom Sänger abhängen würde, dann wären U.D.O. ja heutzutage genauso ACCEPT, aber so ist es eben nicht. Das ist der Grund.


Vielleicht ist es kurz vor Veröffentlichung der Reunion-Platte noch etwas früh, um danach zu fragen, aber ist „Blood Of The Nations“ eine einmalige Sache oder habt ihr den „Band-Betrieb“ wieder voll aufgenommen?

Es soll natürlich nicht bei diesem einen Album bleiben. Wir haben auf jeden Fall langfristige Pläne und denken bereits über die nächste Platte nach – wir sind also voll wieder da. Es wäre ja auch ein bisschen zu viel Aufwand, für nur ein einziges Album wieder diese gesamte Maschinerie mit Vermarktung, Booking etc. anlaufen zu lassen [lacht].


Wieso heißt das Album eigentlich „Blood Of The Nations“?

Hmm… das ist eigentlich nur einer der Songtitel. Das war ganz witzig, denn wenn uns das Schreiben der Songs leicht von der Hand ging, dann war das finden passender Namen wirklich schwierig. Als wir über den Plattentitel nachgedacht haben, haben wir abgestimmt und uns auf „Blood Of The Nations“ geeinigt. Unserer Meinung nach ist das ein Titel, den man sich gut merken kann und es war uns auch immer wichtig, dass einem unsere Albumtitel im Gedächtnis bleiben und sie sich im Gespräch halten. Außerdem passte „Blood Of The Nations“ am ehesten mit dem Zusammen, was uns als Konzept für das Artwork vorschwebte.


Letzte Frage: Wie sieht es mit Euren Tourplänen für Deutschland aus?

Ist geplant, allerdings kann ich noch nicht genau sagen, wann das im kommenden Jahr stattfinden wird. Wie gesagt folgt jetzt erstmal die Tour durch Nordamerika und danach sind noch ein paar andere Länder an der Reihe und wenn das alles durch ist, dann kehren wir nach Deutschland für etliche Konzerte zurück.


Vielen Dank!

Nichts zu danken.

Metalviech

Autor: Thomas Meyns [Metalviech] | 18.08.2010 | 01:55 Uhr

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