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Interviewpartner: Zoltán Farkas

Man liebt sie oder man hasst sie. Etwas in der Mitte scheint es kaum zu geben. Trotz der Tatsache, dass die Band in den Medien, sowie in der gesamten Szene viele Feinde hat, bahnen sich EKTOMORF seit Jahren ihren Weg und das ziemlich Erfolgreich. Die aktuelle Tour ist einmal mehr der Beweis, für den Erfolg der Band. In Hamburg hat sich Sänger Zoltán etwas Zeit genommen, um zu der ein oder anderen Sache ein paar Worte beizusteuern. Was der sympathische Frontmann zu sagen hat, lest ihr hier:




Hallo Zoltan, wie geht es dir und wie fühlst du dich, nachdem das Album nun erschienen ist und ihr damit auf Tour seid?


Ich fühle mich verdammt noch mal gut, Dank dir! Wir haben ein grandioses Album fertig, die Tour ist ein totaler Killer und es läuft richtig gut. Der gestrige Abend war auch total genial und ich könnte kaum zufriedener sein. Alles in allem geht es mir großartig – vielen Dank der Nachfrage.


Was zeichnet das aktuelle Album „Redemption“ aus? Kannst du uns deine Meinung dazu sagen?

Alles Mann, wirklich alles. Die Art wie wir es aufgenommen haben. Die Art wie die Songs entstanden sind. Die Art den wir hier gegangen sind – einfach alles. Das Album ist so farbenfroh geworden und einfach eine verdammt gute Mischung. Ach ja, und ich singe – verdammt man, ich habe noch nie zuvor gesungen [lacht].


Ja, dass ist mir auch aufgefallen, als ich das Album gehört hab. Klingt wirklich nicht schlecht und ist mal was ganz anderes.
Vielen Dank. Stimmt, ihr Jungs habt mir eine echt coole Review beschert.


Stimmt, die Kritik war recht positiv – es gab nicht viel zu meckern.
Noch einmal vielen Dank! Ich habe mir einige Review übersetzten lassen und die hat mir schon gut gefallen.


Welchen Song würdest du als den besten empfehlen und warum?

Hm, [überlegt sehr lange] da hast du eine sehr harte Frage für mich konzipiert. Wir spielen heute Abend sieben Songs von dem neuen Album – von daher gefallen mir sehr viele. Wenn ich mich entscheiden muss, dann würde ich wohl zwei Songs wählen. Einmal einen Song, der sehr heavy ist und einen der auch heavy ist aber zugleich den neuen Weg von EKTOMORF offen legt und dazu sehr melodisch ist. Somit wären die Songs „Last Fight“, weil er ein totaler Killer ist und der Song für mich eine wichtige Botschaf hat, und der zweite Songs wäre: „Sea Of Misery“, weil er eben etwas ganz neues darstellt. Ich singe auf den Track und so etwas war für mich eine ganz neue Erfahrung. Ne unter uns, dass hab ich natürlich nur gemacht, weil es den Mädchen sehr gefällt… [lacht] Ne Spaß bei Seite, das wären die beiden Songs.


Wie reagiert die Presse bisher auf das Album „Redemption “?

Unglaublich Mann! Ich war vor zwei Monaten in Hamburg – für Promotions-Zwecke - und es kam eine riesige Welle von Interviews und Anfragen. Dieses Mal war alles aber viel internationaler. Es kamen Leute aus Frankreich, aus Spanien, aus Portugal und aus vielen anderen Ländern. Natürlich kamen die meisten aus Deutschland, da wir hier am erfolgreichsten sind. Es kam sogar jemand aus Kanada, um uns zu interviewen und deswegen läuft die ganze Sache dieses Mal verdamm gut.


Coole Sache. Nächste Frage: Wo siehst du die Band in zehn Jahren?

Ich sehe sie eigentlich in derselben Position wie jetzt – vielleicht etwas Höher, wenn wir weiter so hart arbeiten, wie es bisher der Fall gewesen ist. Aber alles in allem, so wie wir jetzt auch stehen, dass würde mir völlig reichen und wäre sehr schön.


Welches ist dein Lieblingsalbum von EKTOMORF und warum?

Es ist ganz klar „Redemption“. Ich meine, „What Doesn't Kill Me“ war auch großartig aber „Redemption“ ist in meinen Augen gereifter. Ich sag das den Leuten auch jeden Tag. Ich meine, es ist cool wenn euch die Sachen gefallen – ihr seid die Presse und somit die Flügel, die den Vogel zum fliegen bringen aber – sorry wenn ich das so sage, Ihr seid nicht das Wichtigste. Dass Wichtigste sind einfach die Fans. Es ist so wundervoll, wenn man etwas schafft, dass den Fans gefällt und ihnen aus der Seele spricht. Ich denke, „Redemption“ spricht die Fans sehr an und darum ist es für mich dieses Album. Vielleicht würde ich in einem Jahr etwas anderes sagen, aber momentan bleibe ich bei dieser Aussage. Natürlich hat „Outcast“ immer einen großen Platz in meinem Herzen, es ist ein sehr starkes Album – aber wie gesagt…


Was ist für dich das Wichtigste wenn du einen Song schreibst?

Puh, [überlegt etwas länger] als erstes muss mir der Song gefallen [lacht]. Ich sitze Daheim mit meinem Laptop, habe dann eine geile Idee, arbeite etwas daran und zeig es den anderen. Aber als erstes muss mich der Song überzeugen. Wenn der Punkt erfüllt ist, denke ich darüber nach, ob auch die Fans damit etwas anfangen können. Immerhin sind sie ein wichtiger Teil dieser Band. Und auf diesen Weg entsteht ein Song bei uns.


Stell dir vor: Ein Metal-Fan hat für Februar nur Geld, um sich ein Album zuzulegen, und er hat die Entscheidung zwischen eurem und vier anderen Alben, die ihm gefallen – wie würdest du ihn von eurem Album überzeugen?

Weil es ein MUSS für jeden Menschen ist [lacht]! Ne, Spaß bei Seite. Ich denke, EKTOMORF macht Musik die tief aus dem Herzen kommt und die von den Texten her viele Menschen anspricht. Ich weiß, dass es viele gibt, die die Band nicht mögen und uns regelrecht Hassen. Aber ehrlich gesagt, ist mir das egal. EKTOMORF ist für mich eine Herzenssache und wenn es Leute gibt, die meinen, dass sie diese Sache hassen müssen, dann sollen sie das tun. Ich mache weiter mein Ding und die Band ist am Leben! Die Leute kaufen unsere Alben, sie kommen zu den Shows und alles ist damit so farbenfroh. Man wird es heute Abend sehen. Es ist eine Herzenssache. Wir haben ein Akustikset, ein Teil zum abdrehen und viele Überraschungen. Es gibt viele Bands, die einfach nur auf Härte setzten und über Tot, Gewalt und Blut singen. Dass ist nicht unsere Vorstellung, wie wir an die Sache herangehen. Ich singe einfach über das Leben und erreiche damit die verschiedensten Leute. Dich, mich oder den Typen auf der Straße – es kann jeden ansprechen, weil es ihn passiert sein kann. Es reicht von Hass bis Liebe – alles ist dabei.


Ich muss sagen, dass mir dies sehr gut gefällt. Viele Bands legen nicht sehr viel Wert auf ihre Texte und das finde ich sehr schade.

Danke! Mir sind meine Texte sehr wichtig. Für mich ist es das Größte, wenn ein Fan zu mir kommt und sagt: „Danke, deine Musik hat mir Kraft gegeben und hat genau das gesagt, was ich gefühlt habe. Dein Lied hat mir echt geholfen…“. In einem solchen Moment bin ich sehr stolz darauf was ich mache. Ich denke, vor allem „Redemption“ hat viele Themen, die einen sehr bewegen. Es handelt von Schmerz, Leiden und Depressionen. Darum ist die Musik die ich mache, für mich auch richtig echt. Und wenn jemand damit geholfen wird und jemand das versteht, dann ist das eine wundervolle Sache.


Mit wem würdest du gerne mal auf Tour gehen?

METALLICA!


Warum?

Weil James DER Mann ist! Er ist einfach der Größte. Immer wenn ich die Gelegenheit habe, die Band mal zu sehen, dann setzte ich das in die Tat um. Früher war ich sehr froh, wenn ich sie in Ungarn sehen konnte. Es ist nicht, weil die Band vor 50.000 Menschen spielt! Nein, es ist wegen James. James ist ein Mann mit Ausstrahlung. Der Mann geht auf die Bühne – ich denke, er muss so um die 50 sein – und wenn er da steht, dann ist da pure Energie auf der Bühne. Wenn ich im Publikum stehe, dann braucht der Mann nur eine Ansage machen und ich habe Gänsehaut, weil da soviel Kraft freigesetzt wird. Versteh mich nicht falsch, ich bin nicht schwul [lacht], aber wenn der Mann spricht, ist das etwas ganz einzigartiges. Wenn ich also die Wahl hätte, dann sicher mit METALLICA – das wäre so genial. Vielleicht eines Tages…


Coole Sache! Viele Bands wollen nur mit METALLICA auf die Bühne, weil sie so groß sind aber diese Aussage ist doch mal eine sehr angenehme Antwort.

Vielen Dank! Es geht in diesem Fall wirklich nur um James. Ich habe angefangen Musik zu machen, weil der Mann mich inspiriert hat. Ich weiß noch, wie ein Freund damals ein Tape mitgebracht hat. Ich sah diese Gitarren, lange Haare und Leute die am Headbangen waren. Genau in diesem Moment wusste ich: Genau so etwas will ich auch machen. Um ganz ehrlich zu sein, ich komme aus einem verdammt kleinen Dorf in Ungarn und ich bin nichts weiter als ein Gypsy. Und nun schau mich an! Ich bin auf Tour in Deutschland und darf jeden Tag vor Menschen spielen. Es ist so eine verdammt Ehre aus dem Nichts gekommen zu sein und dies alles erleben zu dürfen. Glaub mir, ich bin sehr dankbar dafür. Dabei ist es auch völlig egal, wie viel Menschen in der Halle sind. Es können 200 sein oder 600 – es spielt keine Rolle – ich bin einfach nur dankbar.


Wie muss man sich einen Tourtag mit EKTOMORF vorstellen?

Stellen wir uns vor, wir sind mitten auf Tour, dann stehen wir morgens auf, essen etwas und danken Gott dafür, dass wir wieder in einer wundervollen Stadt spielen dürfen. Dann checken wir die Halle, machen einen Soundcheck, schauen uns – wenn wir noch Zeit haben – die Stadt an, dann wird noch einmal gegessen und abends wird die Bude gerockt. Wenn ich am Nachmittag noch Zeit finde, dann spiele ich noch Gitarre. Meist Akustikgitarre. Ich bekomme Morgen eine neue Gitarre. Eine Gibson aus der Elvis-Reihe. Man wenn die Gitarre gespielt wird, dann klingt das, als würde eine Frau singen [lacht]. Wie gesagt, dann gibt es das Konzert und dies ist dann in der Nacht zu Ende. Meist gehe ich dann schon um eins ins Bett. Ich kann nicht lange oder viel Party machen, es geht sehr schnell auf die Stimmenbänder und ich mag am nächsten Tag einfach fit sein. Wenn du fertig bist, bist du fertig – schlaf ist sehr wichtig.


Wenn du dir ansiehst, was so in der ersten Reihe auf euren Konzerten abgeht und du die Chance hättest, als Gast auf eurem eigenen Konzert zu sein, würdest du selber in die erste Reihe gehen?

Nein! Auf gar keinen Fall. Ich hab es wieder in Jena gesehen. Einer meiner Freunde hat sich im Pit die Nase gebrochen. Es ist nicht mit Absicht passiert, sondern einfach im Pit. Wenn ich so etwas sehe, merke ich, dass das nichts für mich ist. Es ist total verrückt. Versteh mich nicht falsch! Es ist total genial diese Magie von den Fans zu spüren aber für mich ist das nichts.


Was war der beste Gig auf der aktuellen Tour?

Jena! Da war pure Magie und die Fans waren richtig gut drauf. Es war unsere erste Deutschlandshow und alles ist sehr gut gelaufen. Es gab noch viele andere geile Konzerte aber wenn du so einen Start hast, dann hast du ein Gefühl für die Tour und dann freust du dich noch mehr auf die lange Reise.


Was war der schönste Moment, den du in der Band erlebt hast?

Der schönste Moment hm, dass ist eine schwere Frage. Es wird jetzt sehr kitschig klingen aber ich erzähl es trotzdem einmal. Es war letztes Jahr in Wacken. Wir hatten einen unglaublichen Tag. Ich weiß nicht mehr wie viele Leute da waren aber es war eine Menge. Es war gar nicht so verständlich, da wir den Tag eröffneten. Wir waren zudem noch mitten in den Aufnahmen zu „Redemption“ und irgendwie viel alles auf einen Moment. Wir fuhren abends in einem Bus zurück nach Dänemark und die ganze Magie lag noch in der Luft und im Sonnenuntergang wehte noch die Wackenfahne. Es war ein so ergreifender Moment… Dann erinnerst du dich wieder wo du herkommst. Viele Freunde die an Drogen zu Grunde gingen. An das kleine Dorf aus dem du kommst – wo du eigentlich KEINE Chance hast zu entkommen. Du denkst dir in diesem Moment: Ich bin nur ein Gypsy aus einem kleinen Dorf und dann blickst du zurück auf den Tag und dann in den Sonnenuntergang und es packt dich einfach… Musik hat also mein Leben gerettet. Ich kann nicht ohne Musik leben. Ich kann auch nicht ohne Frauen leben [lacht] aber Musik ist so eine besondere Sache für mich.


Würdest du also sagen: Musik ist das wichtigste in deinem Leben?

Ich sage es mal so: Ohne Musik würde ich hier nicht sitzen und wahrscheinlich gar nicht mehr leben…


Als Letztes habe ich noch ein kleines Brainstorming für dich vorbereitet. Ich gebe dir ein paar Begriffe und du sagst mir, was das Erste ist, was dir dazu einfällt.

OK, dass klingt interessant. Schieß los!


„Redemption“?

Ein neues Leben.


Harry Potter?

Großartige Filme.


Bestes Album 2010?

Puh, [überlegt sehr lange] nun hast du mich erwischt [lacht]. Ich weiß nicht, ob es 2010 war aber ich denke ALICE IN CHAINS – „Black Gives Way To Blue“.


Stress?

Jeden Tag.


Wacken Open Air?

Etwas wundervolles in meinem Leben. Großartige Erfahrungen.


Hamburg?

Die verdammt besten Erinnerungen meines Lebens.


Lieblingsband?

FOO FIGHTERS [momentan].


Mosh-Pit .

Jeden Abend auf der Tour.


Avatar – der Film?

Großartig.


Dieses Jahr?

Killer.


Bestens! Ich danke für das Interview und wünsche viel Erfolg für die Zukunft. Die letzten Worte sind die deinen!

Meine letzten Worte: Danke an die Fans, dafür dass ihr uns unterstützt. Ohne euch würde es uns nicht. Ich bin euch sehr dankbar und freue mich euch alle irgendwo einmal zu sehen. Danke auch an dich für dieses Interview. Es war mir eine Ehre.

Ashes Of Eden

Autor: Frank-Christian Mehlmann [Ashes Of Eden] | 23.02.2011 | 16:40 Uhr

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