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Band: Metalnews nach 'Five Finger Death Punch' durchsuchen Five Finger Death Punch
Interviewpartner: Zoltan Bathory

FIVE FINGER DEATH PUNCH kann man wohl getrost als die Band der Stunde bezeichnen. Selbst, wenn “diese Art Musik” mittlerweile schon etwas Staub angesetzt hat, verstehen es die 2005 gegründeten Amis, dem Ganzen neues Leben einzuhauchen und mit ihrem eigenen Sound die Massen zu begeistern. Der “verlorene Sohn”, Gitarrist & Bandleader Zoltan Bathory, erweist sich im Metalnews-Interview als Mensch, der mit offenen Augen durchs Leben geht und gesteht seine Liebe für Deutschland und seinen Metal...



Hi Zoltan, wie geht's Dir und wie ist die Stimmung derzeit bei Euch?

Wir sind gerade auf Tour und wir befinden uns auf auf einem stetigen Hoch. Wir spielen unsere bisher größe Headliner Tour und so gut wie jede Show ist ausverkauft. Als Support haben wir SHADOWS FALL, OTEP und eine neue Band namens 2 CENTS dabei. Das Verhältnis zwischen allen Bands ist super. Wir können uns nicht beschwerden – es läuft fantastisch.


Ihr habt gerade Euer neues Album herausgebracht – ist es von den Medien und den Fans so aufgenommen worden, wie Ihr Euch das vorgestellt habt?

Es bekommt echt gute Reviews und, was am wichtigsten ist, die Fans lieben es. Das Album ist auf Platz 7 der Billboard 200 eingestiegen, was für eine Metal-Band verdammt hoch ist. Unglücklicherweise sieht man heutzutage nur wenige heftigere Band in den Billboard Charts. Der amerikanische Mainstream ist Metal gegenüber nicht so wohl gesonnen wie die Europäischen Medien...


Die Produktion von “War Is The Answer” hat mehr Power und auch der Gesang ist besser als noch auf dem Vorgänger – was habt Ihr dieses Mal anders gemacht?

Ja, darauf sind wir sehr stolz. Wir hatten eine bessere Umgebung zum Aufnehmen und die Band ist eine echt ugt laufende Maschine geworden, da wir die letzten zweieinhalb Jahre auf Tour verbracht haben... Außerdem haben wir Kevin Churko [OZZY OSBOURNE] als Co-Producer engagiert und den Mix von Randy Staub erledigen lassen. Er hat neben vielen anderen großartigen Scheiben auch das “Black Album” von METALLICA gemischt. Ein A-Team für die Produktion und wir als verdammt eingespielte Truppe, aufgewärmt und bereit, reinzuhauen – das ist eine perfekte Konstellation. Ich denke, wir haben es geschafft, uns weiterzuentwickeln und unseren musikalischen Horizont zu erweitern. Neben den typischen Metal-Stampfern haben wir auch einige echt straighte Hard Rock-Momente an Board. Ich finde das großartig, denn ich bin mit ACCEPT, SCORPIONS, W.A.S.P. und dergleichen aufgewachsen. Ich liebe diesen melodischen Kram. Versteh mich nicht falsch, ich höre eine Menge heftiger Bands, aber für mich müssen Songs Melodie haben...


„Bad Company“ ist dafür ein recht gutes Beispiel, denke ich. Wie sieht es eigentlich insgesamt mit den Texten aus? Ihr scheint Euch an den persönlichen Geschichten mit einer Spur Sozialkritik festgebissen zu haben...?

Ja, korrekt. Wir stehen nicht auf Fantasy-Kram. Wir bevorzugen aktuelle und relevante Themen. Das Publikum scheint sich damit auch besser identifizieren zu können. Der gleichnamige Song von BAD COMPANY ist ein Lied, dessen Text Ivan liebt und wir haben es oft in unser Live-Set eingebaut. Eine Menge Leute fragten, ob wir ihn nicht mal aufnehmen; also haben wir es getan...


Eure Artworks scheinen eine Art wiederkehrendes Thema zu haben... erzähl mal...

Ich kümmere mich um all unser Artwork und Merch zusammen mit meinem Freund Scully Essex, der Horrorfilm-Regisseur in Hollywood ist. Wir waren beide professionelle Grafikdesigner und auch, wenn sich unsere Wege getrennt haben, er mit den Filmen und ich mit der Band, haben wir immer noch eine Menge Spaß wenn wir zusammen für 5FDP Entwürfe kreieren. Wir zwei sind verdammt gut mit Illustrator und Photoshop, haha... Stilistisch war ich schon immer ein großer Fan von Pushead und Zorlac Skateboards, was man dem Artwork sicher auch ansieht...


Manch einer könnte behaupten, Ihr Jungs macht das, was schon einige andere Bands gemacht haben, als der Nu-Metal groß wurde. Stimmt Ihr dem zu, lehnt Ihr das ab? Was entgegnet Ihr solcher Kritik?

Das kommt normalerweise von Leuten, die entweder keine unserer Platten richtig gehört haben oder nicht unbedingt wissen, wovon sie sprechen. Persönlich gebe ich einen Scheiß auf Sub-Genres und ihre Bedeutungen. Für mich ist es alles Metal, aber wenn wir darauf eingehen wollen... Das “Nu” in dem Begriff “Nu-Metal” kommt aus dem amerikanischen Slang, das impliziert, dass die Musik urbane Elemente wie Rap, Hip Hop und Samples enthält. Eingangs wurde die dieser Urban-Metal-Hybrid Nu-Metal genannt. Die meisten dieser Bands hatten einen DJ. Später wurde dieser Begriff von Leuten, die seinen Ursprung nicht kannten, aus dem Kontext gerissen, und sie benutzten ihn, um zwischen dem traditionellen europäischen Old School-Kram und dem neueren, heruntergestimmten amerikanischen Zeug zu unterscheiden. Bei 5FDP haben wir keine Rap- oder Hip-Hop-Elemente oder irgendwelche elektronischen Sachen. Es ist alles organische Musik. Ich bin in Europa aufgewachsen – ich bin von europäischem Old School Metal geprägt. Ich hab also echt keine Ahnung, woher diese Behauptungen kommen, allerdings kümmert es mich auch nicht. Wir spielen, was wir wollen und da gibt es eine ganz einfache Regel: Entweder es klingt gut für mich, oder es klingt nicht gut. Und jeder, der noch eine einzige lebende Hirnzelle hat, weiß es besser und fällt nicht dem “Sub-Genre”-Spiel zum Opfer. Zu sagen, dass man etwas nicht mag, weil es einem bestimmten Genre angehört, ist ignorant.



Vor ein paar Wochen hat Deine Band einen öffentlichen Aufruf gestartet, nach Dir zu suchen, weil Du verschwunden warst. Ein paar Tage später bist Du wieder aufgetaucht. Was genau ist da passiert?

Ich denke, da haben sich die Proportionen völlig verschoben. Wir sind Opfer der Technik. In einer Zeit ohne Handys hätte das niemanden interessiert. Seit wir alle Handys haben, rastet man sofort aus, wenn jemand für 24 Stunden nicht erreichbar ist. Mein Handy ist mir bei einer Party in den Pool gefallen und so war ich zwei Tage lang nicht erreichbar. Da ich das meiste Geschäftliche der Band in der Hand habe, fand das Management es ziemlich seltsam, dass ich kurz vor der Tour nicht auffindbar war. Ich habe nur unsere neue Platte gefeiert und hatte eine verdammt verrücktes Wochenende in Las Vegas. Montags, als der Tourbus auftauchte, stand ich auf der Matte und war bereit, zu rocken!


Lass uns einen Blick auf die frühen Tage der Band werfen; Ihr hattet ja eher einen schwierigen Start. Wenn man den Gerüchten Glauben schenkt, wollte kein Label Eure Platte rausbringen, also habt Ihr es selbst in die Hand genommen. Eure Popularität und Erfolg steigen nun stetig. Jetzt seid Ihr diejenigen, die zuletzt lachen, oder?

Das ist so nicht ganz korrekt, da wir nie ein Demo gemacht haben. Wir haben die Band gegründet und ein komplettes Album aufgenommen. Nicht, weil uns kein Label nehmen wollte, sondern weil wir eine Vision hatten und machen wollten, worauf wir Bock haben, anstatt Demos an Labels zu schicken und eines dazu zu kriegen, an uns zu glauben. Das war uns egal, denn wir glaubten an uns. Nachdem das Album fertig war, waren wir verdammt stolz auf das, was wir geschaffen hatten. Dann haben wir ein paar Songs auf MySpace und Seiten dieser Art geladen. So fing alles an und plötzlich hatten wir täglich um die 5000 Downloads und eine Menge Leute sprachen auf einmal über die Band. Sogar einige Radios spielten unsere Songs. The Firm wurde auf uns aufmerksam und veröffentlichte die Platte. Sie haben nicht versucht, uns irgendwie zu ändern, sie haben einfach unser bereits fertiges Album auf den Markt gebracht. Ich habe alle Gitarren- und Bass-Spuren in meinem Wohzimmer aufgenommen. Da ist es schon echt der Wahnsinn, dass wir davon um die 400.000 Exemplare verkauft haben...


Denkst Du, dass Euch der Bandname bei Eurem Erfolg auch ein bißchen geholfen hat?

Ich denke, das ist die Art Name, den die Leute lieben oder hassen – genau wie unsere Musik. Das ist aber okay, denn sie ist auch nicht für jeden bestimmt. Wir wissen wo wir herkommen. Es ist die Art Name und Musik, an die man sich erinnert – love it or hate it, aber es gibt definitiv eine Reaktion. Ich denke es hat wegen dieses polarisierenden Effektes geholfen... Es zwingt die Leute dazu, eine Meinung zu haben. Übrigens kommt der Name von alten Kung-Fu-Filmen. Von Filmen wie “5 Fingers Of Death”... Ich liebe Hong Kong-Kino. Das sind Klassiker. Leute, die sagen, es wäre ein dämlicher Name, haben anscheinend nichts mit dieser Kunstform zu schaffen...


Wie sehen Eure Pläne aus, nachdem jetzt das Album erschienen ist und Ihr in den Staaten tourt? Was stehe für Europa auf dem Plan?

Nach dem ersten Album waren wir zwei Jahre unterwegs. Ich denke, der jetzige Plan sieht ähnlich aus. Nach der US-Tour kommen wir nach Europa. Im November sind wir da, danach geht es wieder in die Staaten, um bis Ende März eine weitere Headliner-Tpur zu spielen. Danach werden wir hoffentlich nach Japan und Australien gehen. Es gibt außerdem auch eine Menge Sommerfestivals, auf die wir eingeladen wurden. Die nächsten zwei Jahre sehen also sehr nach Touren, touren, touren aus....


So, das wars schon wieder. Danke für Deine Zeit und das Interview, Zoltan. Viel Erfolg mit dem neuen Album! Die letzten Worte sind die Deinen...

Danke für das Interview! Wir sehen Euch alle in Deutschland! Wir fühlen uns von den bisherigen Reaktionen sehr geehrt und das ist mir persönlich sehr wichtig, da die deutsche Metal-Szene schon immer sehr stark war und mir selbst eine große Inspiration. Ich bin in Ungarn aufgewachsen und bin oft nach Deutschland getrampt und habe da mit die besten Shows meines Lebens gesehen. ACCEPT ist meine Lieblingsband, aber ich höre auch viel KREATOR, DESTRUCTION und diese ganzen deutschen Thrash-Bands. Für mich ist es wirklich eine Ehre bei Euch zu spielen!

shilrak

Autor: Markus Jakob [shilrak] | 11.10.2009 | 14:11 Uhr

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