Die Teutonenstahl-Urgesteine ACCEPT haben inzwischen weitere Details zu ihrem auf dem "Wacken Open Air" 2017 mitgeschnittenen Live-Album "Symphonic Terror" verlauten lassen.

Die Deathgrind-Veteranen CATTLE DECAPITATION haben die Veröffentlichung einer Demo- und Raritäten-Sammlung mit dem Titel "Medium Rarities" angekündigt.

Die holländischen Death/Thrash Metal-Überflieger LEGION OF THE DAMNED haben mit "Slaves Of The Shadow Realm" den Titel ihres inzwischen siebten Albums bekannt gegeben.

Die NWOBHM-Mitbegründer SAXON haben ein Video zu ihrem Song „Predator“ veröffentlicht, in dem AMON AMARTH-Frontmann Johan Hegg als Gastsänger mitwirkt.

Die Death Metaller MONSTROSITY werden am 12. Oktober ihre beiden Alben "Spiritual Apocalypse" und "Rise To Power" neu veröffentlichen.

Bassist Fitty Wienhold hat seinen Posten bei den um den früheren ACCEPT-Sänger Udo Dirkschneider versammelten U.D.O. nach 22 Jahren aufgegeben.

HomeReviewKadavar – Rough Times
Das Artwork von Rough Times

Kadavar – Rough Times

Kadavar - Rough Times

 

 

 

 

 

Wertung:

6.0/7

Info:

VÖ: 29. September 2017

Label: Nuclear Blast

Spielzeit: 00:44:55

Line-Up:

Christoph ‘Lupus’ Lindemann – vocals & guitars
Christoph ‘Tiger’ Bartelt – drums
Simon ‘Dragon’ Bouteloup – bass

Tracklist:

01. Rough Times 3:38
02. Into The Wormehole 4:17
03. Skeleton Blues 4:24
04. Die Baby Die 4:18
05. Vampires 4:48
06. Tribulation Nation 5:04
07. Words Of Evil 3:37
08. The Lost Child 5:52
09. You Found The Best in Me 4:58
10. A L’Ombre Du Temps 3:57

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„Bleiben sich treu!“

Rund zwei Jahre nach ihrem äußerst erfolgreichen Album „Berlin“ melden sich KADAVAR mit ihrem neuesten Langspieler „Rough Times“ zurück.

Kaum eine Band schafft es, so authentisch „alt“ zu klingen, wie KADAVAR. Fakt. Einfach alles, der Sound, die Komposition und die Interpretation der Songs klingen dermaßen nach den Siebzigern, dass man unweigerlich an den Vibe von alten BLACK SABBATH- oder HAWKWIND-Scheiben erinnert wird. „Rough Times“ reiht sich stilistisch nahtlos in die Diskographie von KADAVAR ein, klingt jedoch vom Grundtenor meiner Meinung nach etwas düsterer und schwerer als der Vorgänger. Neben rollenden Groovern wie „Worlds Of Evil“ und „Die Baby Die“ finden sich auch doomigere Brocken auf dem Album und liefern so die die gesamte Bandbreite, die man von der Band erwartet. Alles in allem wurde viel mit Sounds experimentiert, was ebenfalls zum guten Gesamtbild beiträgt. Auch die Produktion, die im eigenen, neu gebauten und über 100qm großen Aufnahmestudio in Neukölln stattfand, klingt hervorragend und offenbart alle Nuancen des kreativen Schaffens.

Die Band bleibt sich auch beim neuen Album selbst treu und kann mit „Rough Times“ bestimmt alte Fans zufrieden stellen und neue Fans gewinnen. Jeder, der dem Sound und der Rauheit der angesprochenen Zeitperiode zugetan ist, sollte auf jeden Fall mal ein Ohr riskieren.

M / 17.10.2017

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