Die aus dem kalifornischen San Diego stammende Symphonic Deathcore-Band CARNIFEX hat mit "Bury Me In Blasphemy" eine neue EP veröffentlicht.

Der frühere TWISTED SISTER-Frontmann DEE SNIDER hat ein Video zu seinem Song "For The Love Of Metal" vom gleichnamigen Album im Internet Veröffentlicht

Die finnischen Metal-Superstars CHILDREN OF BODOM haben mit "Under Grass And Clover" einen ersten Song von ihrem neuen Album "Hexed" veröffentlicht.

Die schwedischen Melodic Death Metaller ARCH ENEMY werden am 7. Dezember eine strikt limitierte 7"-Single mit dem Titel "Reason To Believe" veröffentlichen.

Die um den gleichnamigen Gitarristen versammelten HERMAN FRANK haben mit "Hail & Row" einen ersten Song mitsamt Lyric-Video veröffentlicht.

Die holländischen Death Metal-Grazien SISTERS OF SUFFOCATION haben ein Video zu ihrem Song "Humans Are Broken" ins Netz gestellt.

HomeReviewKadavar – Rough Times
Das Artwork von Rough Times

Kadavar – Rough Times

Kadavar - Rough Times

 

 

 

 

 

Wertung:

6.0/7

Info:

VÖ: 29. September 2017

Label: Nuclear Blast

Spielzeit: 00:44:55

Line-Up:

Christoph ‘Lupus’ Lindemann – vocals & guitars
Christoph ‘Tiger’ Bartelt – drums
Simon ‘Dragon’ Bouteloup – bass

Tracklist:

01. Rough Times 3:38
02. Into The Wormehole 4:17
03. Skeleton Blues 4:24
04. Die Baby Die 4:18
05. Vampires 4:48
06. Tribulation Nation 5:04
07. Words Of Evil 3:37
08. The Lost Child 5:52
09. You Found The Best in Me 4:58
10. A L’Ombre Du Temps 3:57

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„Bleiben sich treu!“

Rund zwei Jahre nach ihrem äußerst erfolgreichen Album „Berlin“ melden sich KADAVAR mit ihrem neuesten Langspieler „Rough Times“ zurück.

Kaum eine Band schafft es, so authentisch „alt“ zu klingen, wie KADAVAR. Fakt. Einfach alles, der Sound, die Komposition und die Interpretation der Songs klingen dermaßen nach den Siebzigern, dass man unweigerlich an den Vibe von alten BLACK SABBATH- oder HAWKWIND-Scheiben erinnert wird. „Rough Times“ reiht sich stilistisch nahtlos in die Diskographie von KADAVAR ein, klingt jedoch vom Grundtenor meiner Meinung nach etwas düsterer und schwerer als der Vorgänger. Neben rollenden Groovern wie „Worlds Of Evil“ und „Die Baby Die“ finden sich auch doomigere Brocken auf dem Album und liefern so die die gesamte Bandbreite, die man von der Band erwartet. Alles in allem wurde viel mit Sounds experimentiert, was ebenfalls zum guten Gesamtbild beiträgt. Auch die Produktion, die im eigenen, neu gebauten und über 100qm großen Aufnahmestudio in Neukölln stattfand, klingt hervorragend und offenbart alle Nuancen des kreativen Schaffens.

Die Band bleibt sich auch beim neuen Album selbst treu und kann mit „Rough Times“ bestimmt alte Fans zufrieden stellen und neue Fans gewinnen. Jeder, der dem Sound und der Rauheit der angesprochenen Zeitperiode zugetan ist, sollte auf jeden Fall mal ein Ohr riskieren.

M / 17.10.2017

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