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HomeReviewKissin‘ Dynamite – Ecstasy
Das Artwork der Kissin' Dynamite-Platte "Ecstasy"

Kissin‘ Dynamite – Ecstasy

Das Artwork der Kissin' Dynamite-Platte "Ecstasy"

Wertung
6.0/7 Punkten


Info
VÖ: 06.07.2018
Label: Metal Blade / Sony
Spielzeit: 00:55:15

Line-Up
Hannes Braun – Vocals
Ande Braun – Guitar
Jim Müller – Guitar
Andi Schnitzer – Drums
Steffen Haile – Bass

Tracklist
I’ve Got the Fire
You’re Not Alone
Somebody’s Gotta Do It
Ecstasy
Still Around
Superhuman
Placebo
Breaking the Silence
You’re Waging War on Me
One More Time
Heart of Stone
Wild Wind [Bonus]
No Time to Wonder [Bonus]

 

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Summer of 1989: Lässiger Rock‘n Roll beherrscht die Szenerie. Bands wie GUNS‘N‘ROSES, GREAT WHITE und MÖTLEY CRÜE sind an jeder Ecke zu hören und bereichern die Rockszene mit belebender Frische. BON JOVI war dank seiner ersten weniger gute Platte „New Jersey“ etwas in der Gunst gefallen. Dafür konnten einheimische Bands wie PINK CREAM 69, VAMP oder 5TH AVENUE eindrucksvoll unter Beweis stellen, dass man nicht nur auf dem Sunset Strip, sondern auch hierzulande zu guter Rockmusik fröhlich abfeiern kann.

 

„Sommer, Sonne, Dynamit“

 

Summer of 2018: Die Welt hat sich ein ganzes Stück weiter bewegt. Weit oben genannte Bands berufen sich mehr oder weniger rüstig auf alte Glanzzeiten, junge und wilde Rockbands haben es schwer, den Spirit des Glam Metal so einzufangen, wie er seinerzeit angesagt war. Doch die berühmten Ausnahmen bestätigen die Regel. KISSIN‘ DYNAMITE ist eine Band, die sich mit ihrer Unbekümmertheit einen Ruf erspielt haben und diesen von Album zu Album festigen konnten. Mit „Megalomania“ habe ich den Schwaben den Schritt ins Erwachsenenalter diagnostiziert und es stand zu befürchten, dass damit eine gewisse Stagnation [was ja mit dem Erwachsensein nun mal oft einhergeht] eintreten würde. An dieser Stelle ist Entwarung notwendig, „Ecstasy“ hat mehr Schwung und Elan als die letzten beiden Werke und sorgt allein damit schon für gutes Karma. Der Opener „I‘ve Got The Fire“ zeigt ohne Makel, dass KISSIN‘ DYNAMITE den Spagat zwischen jugendlichem Dynamit und jahrelanger Erfahrung mühelos hinbekommen. Man wagt keine sensationellen Experimente, sondern besinnt sich auf „alte“ Stärken und verlässt sich auf grundsolides Songwriting. „You‘re Not Alone“, das BON JOVI-inspirierte „Superhuman“ oder das lässige „Placebo“ sind weitere gradlinige Songs, die sich im Ohr festsetzen und jeglichen Leistungsdruck, welcher sicherlich auf einer Band von diesem Status lasten könnte, zum Glück vermissen lässt.

 

„Ecstasy“ ist trotz einiger kleiner Unebenheiten ein durchweg starkes Album geworden, auch und gerade weil man automatisch gute Laune bekommt und jederzeit gefällig mitschunkeln kann. Die Schwaben konnten insgesamt noch eine Schippe drauf legen und liefern Anno 2018 das bisher beste Werk ihrer Laufbahn ab. Mit allem was man von der Band erwarten konnte, nur vielleicht mit ein wenig mehr Lässigkeit als zuletzt. Die perfekte Platte für den unbeschwerten Sommer, welche das mehr als müde Gekicke unserer Balltreter bei der WM ganz schnell vergessen lässt.

Frank Wilkens/ 29.06.2018

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