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"Mir nach, ich folge euch!"
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Der Oktober begann mit einer dieser Shows, die deine Geduld wirklich auf die Probe stellen. Nicht weil die Show schlecht war – die lief eigentlich wie immer und war somit der pure Blast – nein, es war einmal mehr die Fahrt, die der absolute Horror war. Gigs, die in recht weiter Ferne liegen, spielen wir normalerweise nur unter Anreise mit dem Flugzeug, aber diesmal entschlossen wir uns dazu, die jeweils 1.000 km hin und zurück selbst zu fahren. Das Ganze in rund 24 Stunden! Das bedeutete also, dass wir zwei Stunden vor unserem Gig in Belgien an der Location ankamen, unseren Kram hinein schleppen und neue Gitarrensaiten aufziehen mussten, schnell etwas aßen und dann noch die Setlist aufzustellen hatten – was wir, wie immer, vorher irgendwie vergessen hatten, haha! Wie ihr euch vorstellen könnt, war es also sehr hektisch. Zu guter letzt entschieden wir uns noch dazu, nur eine Stunde nach der Show bereits die Heimreise anzutreten. Von Belgien haben wir also wirklich nicht allzu viel gesehen.

Der Auftritt selbst war, wie bereits gesagt, absolut gigantisch. Wir wurden als Co-Headliner für dieses kleine Ein-Tages-Festival gebucht und ARCH ENEMY machten an diesem Abend den Headliner. Es waren 600 Leute dort, die abgingen wie Hölle, und obendrein war das wohl der heißeste Raum, in dem ich jemals gespielt habe. Absolut fantastisch!

Um die Hektik noch ein wenig zu steigern, diese kleine Story: Als wir auf dem Weg nach Belgien waren, bemerkte ich, dass ich meine Bühnenklamotten vergessen hatte. Ich packe sie immer in eine kleine Tasche, die ich dann auf Tour oder Konzertreisen mit mir herumtrage. Leider lag diese Tasche nun bereits über eine Woche, seit unserem letzten Konzert in Kopenhagen, in unserem Proberaum. Natürlich hatte ich bisher vergessen, den Kram darin zu waschen. Und jetzt stellt euch einfach mal vor, wie diese Scheiße mittlerweile riechen muss, denn ich schreibe euch gerade aus dem Flugzeug nach Paris, wo wir mit HATESPHERE erneut ein Festival spielen werden - und ich habe eben gemerkt, dass ich die blöde Tasche schon wieder vergessen habe, haha! Ich will gar nicht wissen, wie der Mist mittlerweile riecht und was da raus kommen wird, wenn ich sie wieder öffne, sobald wir zurück in der Heimat sind.

Ich weiß, dass Attitüde und Auftreten bei Weitem nicht alles sind und ehrlich gesagt hasse ich Bands, die sich irgendwie viel zu ernst nehmen. Oder noch schlimmer: Bands, die einfach nicht lachen können. Mein Gott, wie ich sie hasse! Das heißt aber nicht, dass ich auf der Bühne wie ein Idiot aussehen will. Dummerweise hätte ich dann also mit meiner blauen Jeans und meinen roten Schuhen auf die Bühne gemusst, was nicht allzu cool ist. Ich meine... ich mag die Klamotten und sie sehen sicherlich auch ganz cool aus, aber, wie ihr sicher alle wisst, will man möglichst böse oder gar satanisch aussehen, wenn man auf die Bühne geht... naja... und ich sah mal ganz und gar nicht danach aus.



Wie dem auch sei... für die Show in Belgien setzte ich auf der Fahrt gleich eine SMS ab. Diese ging an die Band THE DYING, mit denen wir sehr gut befreundet und im April noch durch ihre Heimat, Belgien, getourt sind. Sie besuchen eigentlich jedes unserer Konzerte, die wir in Belgien spielen. Ich tippte ihnen, dass ich unbedingt ein paar Shorts für die Bühne bräuchte, dass ich sie vergessen hätte. Ich bekam als Antwort: “Kein Thema, wir bringen dir ein Paar mit und du suchst dir einfach eins aus!” So war dieses Problem wenigstens schon mal gelöst. Nun brauchte ich allerdings noch ein paar passende Schuhe. Das Problem an der Sache ist nur, dass ich Riesenfüße habe! Und das Problem ist immer dasselbe: entweder haben alle anderen viel zu kleine Füße oder sie haben kein zweites Paar Treter dabei. Ich hatte mich also damit abgefunden, in meinen wunderschönen roten Schuhen spielen zu müssen. Aber wieder einmal hatte ich das Glück gepachtet, denn unser DVD-Kameramann hatte noch ein Paar Schuhe dabei, die ich mir ausleihen konnte! Dafür musste er dann lediglich meine schönen roten Schuhe tragen, während ich seine so dermaßen vollschwitzte, dass sie auch nach 24 Stunden noch nicht getrocknet waren. Alles in allem endete also alles cool! Es gehörte allerdings ganz und gar nicht zu meinem Plan, die verdammten Klamotten heute wieder zu vergessen. Zumindest habe ich glücklicherweise an ein zweites Paar Schuhe gedacht, und Extra-Shorts habe ich auch dabei, also wird’s schon irgendwie gut gehen, hehe.

Wenngleich Attitüde und Auftreten nicht wirklich zählen, war das wohl der Beweis, dass es mir scheinbar doch genug bedeutet, um alle Hebel in Bewegung zu setzen, hehe. Ich denke, viele Musiker werden das nachvollziehen können. Wir sind eben alle nur gut aussehende Kerle, die dreckigen Metal spielen, haha!

Na ja, ab nach Frankreich. Heute Nacht wird mit Sicherheit der Punk abgehen, aber davon berichte ich euch dann nächsten Monat, wenn ich euch über den November auf dem Laufenden halte. Bis dahin... bleibt freundlich... nicht ZU böse... eben freundlich... immer daran denken!

Kuss, Kuss
Pepe

09.11.09 23:21 Uhr
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