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"Es bleibt sonnig"
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Viel zu reisen bedeutet für deinen Magen, sich mehrmals auf immer wieder neue Nahrung einstellen zu müssen. Es ist immer eine 50:50-Chance, ob dein Magen mag, was er bekommt - oder eben nicht. Es gibt ein paar Dinge, die man präventiv unternehmen kann, um den Magen darauf vorzubereiten, nicht “umzukippen”, wenn man mal wieder unterwegs ist. Esst Früchte und Gemüse und trinkt viel Wasser. Kommt euch so was bekannt vor? Klar kommt es euch das, aber das Problem beginnt, wenn dir wirklich nur Toast vorgesetzt wird. Ja, genau... ausschließlich Toast und ein bisschen Kuchen. Genau das passierte uns neulich bei unserem kurzen Abstecher nach Frankreich. Als wir wieder heim kamen, war die Hälfte der Band krank und wir machten uns selbst verrückt, dass wir vielleicht die Schweinegrippe erwischt haben könnten... bzw. eher sie uns. Wir dachten an die Epidemie, aber zum Glück stellte sich heraus, dass wir uns umsonst Sorgen gemacht hatten. Wem sollte man die Schuld geben? Ich sage: Dem TOAST!!!

Eine Woche später besuchten wir für fünf Tage die Türkei. Man sollte nun denken, dass man in der Türkei in fünf Tagen weit mehr Chancen hat, sich den Magen zu verdrehen – aber nein, nichts! Wem sollte man das zu verdanken haben? Ich sage: Dem DÖNER!!!

Wie dem auch sei... dies war unser erster Trip in die Türkei und das allein machte die Reise schon wieder ein wenig speziell. Unser Tourmanager, Caglar, folgte uns auf Schritt und Tritt bei allem, was wir anstellten, um sicher zu stellen, dass wir auch ja nicht zu viele dumme Sachen reißen würden. Leider konnte er uns allerdings nicht daran hindern, uns bereits am ersten Abend komplett zu blamieren. Als wir ankamen, hetzten wir schnell ins Hotel und luden unsere Sachen ab, nur um gleich die nächst beste Rock-Bar aufzusuchen, damit wir endlich unsere ersten Drinks nehmen konnten. Anschließend ging es direkt in die nächste Bar und dann wieder in die Nächste... und wie das Spielchen weiter ging, könnt ihr euch sicher vorstellen. Wir waren plötzlich besoffen... Überraschung, Überraschung. Ich kann mir jedenfalls nicht anders erklären, wie wir in dieser Bar schließlich auf der Bühne landeten. Ja, genau, auf der Bühne, denn diese Bar hatte eine kleine Bühne, auf der die hauseigene Band alte Metal-Klassiker spielte. Das Problem war einfach, dass wir 1. komplett besoffen waren, 2. nur eine Gitarre vor Ort war, also musste ich Keyboard spielen, was ich nicht einmal kann, haha, und 3. waren die Instrumente nicht in unserer Stimmung, so dass wir alle Not hatten, überhaupt dieselben Töne spielen zu können. Das Ganze war also von vorn bis hinten eine einzige Katastrophe! Wir wurden als “die großen HATESPHERE aus Dänemark” vorgestellt und das Ende vom Lied waren ein paar besoffene Clowns, die keine Ahnung von dem hatten, was sie da eigentlich taten. Ich glaube, dass keiner von den Anwesenden am nächsten Abend zu unserem Gig gekommen wäre, wenn sie in dem Moment gedacht hätten: “So so, das ist also HATESPHERE live...”.



Zumindest hat mir dieser Abend ein für allemal bewiesen, dass ich vor dem Spielen nicht trinken sollte. Oder besser: dass ich vor dem Spielen nicht so viel trinken sollte! Ich meine... wir konnten uns nicht einmal an unsere eigenen Songs erinnern – das war dann irgendwie das Tragische... in einem trotz allem eher komischen Sinne. Oh, und es hat mir übrigens noch eine Sache klar gemacht: wenn ich sowieso kein Talent habe, Keyboard zu spielen, wieso versuche ich es dann überhaupt? Haha! Die Nacht endete allerdings besser als der Minigig in der Kneipe, denn während mein Zimmerkamerad rotzevoll und lallend ins Bett fiel, lud ich den Rest der Gang in unser Zimmer ein. Wir hatten einen Mordsspaß dabei, ihn beim Leiden zu beobachten. Dafür sind wahre Freunde da!!! Übrigens nenne ich absichtlich nicht den Namen meines Zimmerkameraden, hehe!
Im Endeffekt war unser Besuch in der Türkei aber wirklich cool. Auf eine Weise hat es mich irgendwie an unsere China-Reise vor zweieinhalb Jahren erinnert. Dort endeten wir auch sternhagelvoll auf irgendeiner kleinen Bühne in einer Kneipe und spielten “Highway To Hell”. Das Problem war nur, dass der Besitzer des Clubs irgendwelche Connections zur Mafia hatte und ich erinnere mich an diesen riesigen Typen, der vor mir stand und den ich die ganze Zeit angrinste, was er wohl nicht so komisch fand. Mein Gott, war ich froh, als wir dort wieder weg waren!
Die andere Erinnerung an den China-Trip kommt mir wegen der Sache in den Sinn, die ich eingangs erwähnte – das Essen und die Art und Weise, wie dein Magen darauf reagiert. Ich sag' euch... wir alle hatten – ich sage mal – sehr komische Phänomene im Bereich unserer Mägen beobachten können. Irgendwie scheint es, als wäre es eine Gewohnheit, uns komplett zum Affen zu machen, sobald wir in irgendein exotisches Land reisen und uns vor Ort immer fein den Magen verderben. Wahrscheinlich wird das auch in Zukunft so sein!

Bis zum nächsten mal – esst gesund und macht euch ordentlich zum Affen...

Cheers

Pepe/HATESPHERE

10.12.09 23:21 Uhr
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