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So, da simmer wieder. Diesmal dreht sich meine Kolumne komplett um unsere aktuelle US-Tour und während ich diese Zeilen schreibe, sitze ich auf dem Zimmerboden eines Motels in San Antonio, Texas...

All der Stress, die ganzen Papiere und Unterlagen für unsere Einreise in die Staaten zusammen zu bekommen, endete ein paar Wochen, bevor diese Reise hier begann, in dem wir alle endlich unsere Visa bekamen. Wir mussten lauter Formulare ausfüllen, diese einschicken, dann wieder irgendetwas nachreichen und schließlich zur Botschaft nach Kopenhagen reisen, um das finale Gespräch zu führen, das eine Art Interview darstellt. Man braucht es, um einreisen zu dürfen. Als wir dann dort waren, dauerte das Interview selbst gerade einmal zwei Minuten, ...verdammt noch mal, hehe, das war eine verdammt lange Reise für nicht wirklich so viel Programm. Aber wie dem auch sei, … am Ende waren wir natürlich froh darüber, dass alles glatt ging!



Wie vielleicht der oder die ein oder andere von euch bereits weiß, hat uns unser ehemaliger Sänger kurz vor dieser Tour verlassen. Wir wussten bereits seit Oktober von dieser Entscheidung, mussten allerdings seit dem auch irgendwie schauen, dass wir alles unter einen Hut bekommen – vor allem den Presserummel und die Tour. Für diese Tour haben wir also einen guten Ersatz mitgebracht. Er heißt Morten Kruger und ist der Sänger unserer lieben, dänischen Kollegen von MEVADIO. Er ist ein verdammt geiler Sänger und ein Pfundskerl, so dass wir die Zeit in den USA wirklich genießen können. Die Story über den Weggang unseres alten Sängers muss allerdings etwas warten, liebe Jungs und Mädels, denn hier ist der erste Teil unseres Tour-Tagebuchs:

Aufstehen um halb fünf Uhr morgens in Dänemark – dreieinhalb Stunden Zugfahrt – zehneinhalb Stunden Flugzeug und nur drei Stunden später spielten wir unseren ersten Gig in den USA. An diesem ersten Tag war ich geschlagene 30 Stunden wach, bevor ich endlich etwas Schlaf bekam. Das war irgendwie surreal, aber schlussendlich entschädigten uns die Show selbst und unsere gesammelten Eindrücke dafür. Der Flug ging sehr sanft von statten und auch die Abholung am Flughafen war relativ entspannt, wenngleich der Flughafen von Atlanta, der übrigens der frequentierteste der Welt ist, seinen Tribut an unsere Nerven stellte. Auch das Treffen mit den anderen Bands und der Crew lief rund. Dennoch war es wie damals, … dieser typische Stress beim allerersten Konzert. Da es extrem teuer gewesen wäre, Instrumente und Verstärker von zu Hause einzufliegen oder mitzubringen, hatten wir das Glück, von unseren Endorsern, EVH [Verstärker] und Schecter [Gitarren und Bass], vor Ort beliefert zu werden. Trotz der Tatsache, dass das gesamte Equipment wirklich erstklassig ist, musst du es natürlich kennenlernen und das kann ebenfalls total stressig sein, so kurz vor der ersten Show. Aber gut, bevor es uns lieb war, war der Gig bereits gelaufen und wir waren auf dem Weg zu unserem ersten Motel auf unserer Tour. Hervorragend, ...endlich etwas Schlaf!



Da wir mittlerweile den sechsten Gig auf der Tour gespielt hatten, hatten wir bisher ausreichend Zeit, uns an unser Zeug zu gewöhnen. Wir haben sechs verdammt geile Shows gespielt – ich glaube es waren locker 400-500 Leute jeden Abend für uns dort – und wir haben mittlerweile mindestens den sechsten Burgerladen ausgetestet, sechs verschiedene Motels und ich habe bereits mindestens 16 Folgen der Serie ”Dexter” gesehen. Nicht schlecht, ...gar nicht schlecht! Das Catering ist zwar nicht so wie in Europa, aber wir können uns wirklich nicht beschweren. Wir hatten massig Bier und Essen gab es auch jeden Tag, was uns nicht davon abhielt, dennoch den Abend im nächsten Burgerladen zu beenden. Wenn wir also zwischendurch die Chance bekommen, etwas Gutes und Gesundes zu futtern, was zum Glück ab und zu passiert, dann greifen wir sofort zu. Nach dem wir in Florida gespielt hatten – ohne auch nur einen einzigen Alligator gesehen zu haben – haben wir unseren ersten freien Tag in New Orleans verbracht. Anstatt eine Mütze Schlaf zu bekommen, sind wir durch die Stadt gezogen und haben richtig gut gegessen und die berühmte Bourbon Street besucht, wo es zahlreiche Bars... naja... wie immer halt, ...wir bekamen zwei Stunden Schlaf, bevor es weiter nach Houston ging. Unnötig zu sagen, dass meine Mutter mir diesen Tag hätte verbieten sollen! Aber Schlaf gewinnt nun mal nicht gegen eine geile Zeit – oder gegen unseren Drummer, wie er in einer Karaoke-Bar die gesamte Nacht hindurch BON JOVI Songs trällert...
Jetzt sitzen wir in Dallas und wir blicken zurück auf eine großartige letzte Woche. Ich verspreche euch, bald noch mehr aufregendes Zeug zu berichten!

Cheers

Pepe

05.03.10 19:11 Uhr
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