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So mancher Tag, an dem ich Monat für Monat für euch Jungs und Mädels meine Kolumne schrieb, war sehr hektisch – wie immer eigentlich im Leben von HATESPHERE.
Nachdem wir von der US-Tour zurück waren, lag unsere Hauptaufgabe darin, einen gescheiten Frontmann zu finden. Deswegen hier einfach mal das kleine ABC des Trubels und des Spaßes auf der Suche nach einem neuen Sänger...

Als wir etliche Sänger kontaktiert hatten, trudelten nach und nach immer dieselben Antworten ein. Meist erwartete uns dann ein Text wie z.B.: ”Ich fühle mich wirklich sehr geehrt, dass ihr in Betracht zieht, mich als Sänger für eure Band zu rekrutieren, allerdings habe ich einfach nicht die Zeit, denn ich habe Familie, einen Job, eine andere Band... es würde einfach zu zeitraubend sein.” und so weiter.
Faire Sache... immerhin. Es ist immer gut, die Gründe der Menschen zu kennen und es ist mindestens genauso gut, zu wissen, dass sie Interesse an der Band hätten, was natürlich nicht unser Sängerproblem löste, hehe.

Als wir feststellten, dass es doch nicht so einfach werden würde, einen neuen Sänger zu finden, entschieden wir uns dazu, unsere Suche öffentlich zu machen. Wir forderten öffentlich die Leute auf, vorzutreten, wenn sie glaubten, das Zeug dazu zu haben, was man braucht, um bei HATESPHERE einzusteigen.
Wir veranstalteten schließlich ein Vorsingen in unserem Proberaum in Kopenhagen, nachdem wir zunächst einmal diejenigen ausgewählt hatten, die für uns in Frage kommen würden. Voller Hoffnung gingen wir natürlich davon aus, nach diesem Vorsingen unseren neuen Sänger gefunden zu haben.

Dann aber kam diese Frage in mir hoch, die ihr euch sicherlich alle in eurem Leben bereits mehr als einmal gestellt habt. Du fragst dich: ”Was zum Henker tue ich hier bloß? Ich sollte es besser wissen!”
Jedenfalls haben wir grundsätzlich beschlossen, mit den Bewerbern im Vorfeld zu sprechen, bevor sie eben zum Vorsingen erscheinen würden. Wir sprachen mit allen und haben ihnen verdeutlicht, dass sie wirklich nur dann erscheinen mögen, wenn sie wirklich sicher sind, dass sie das Zeug dazu haben, denn alles andere wäre nur eine Verschwendung ihrer und unserer Zeit. Kurz: ”Komm nur, wenn du es ernst meinst!”
All unsere ausgewählten Kandidaten waren einverstanden und alle hatten den Willen dazu. Dann ging das Vorsingen los und wir fanden anfangs tatsächlich einen Kerl, von dem wir dachten, dass er wirklich die Eier hat, die Sache mit uns anzugehen. Und dann... sprang er im letzten Moment ab! Das Ganze ist uns gleich mehrfach passiert. Manche der Jungs tauchten nicht einmal beim Vorsingen auf. Man sendete uns kurz vor dem Termin eine kurze SMS mit allen möglichen Ausreden und Entschuldigungen – verdammte Scheiße!



Wie dem aber auch sei... HATESPHERE sind gelegentlich dafür bekannt, auch solche Situationen meistern zu können – wir sind nicht die Typen, die sich erst mal hinsetzen und rumheulen. Die Suche ging also weiter! Bereits im Vorfeld einigten wir Übrigen uns darauf, einen dänischen Sänger anzuheuern, da es logistisch einfach praktischer ist. Wir weiteten unsere Suche allerdings dennoch irgendwann nach Schweden aus. Wir haben einige schwedische Sänger getroffen, jedoch entsprachen alle nicht wirklich unseren Anforderungen. Wir kamen vermehrt zu der Erkenntnis, dass es in Dänemark diesen einen verdammten Typen geben muss, den wir bisher nicht getroffen hatten! Glück für uns, denn Dänemark beheimatete genau diesen Typen!
Esben “Esse” Hansen ist sein Name. Momentan schreit er für unsere werten Kollegen von AS WE FIGHT und NUMBNUTS. Er ist ein extrem talentierter Schreihals, der genau weiß, wie der Hase läuft. Esse hat eigentlich alles erlebt, was auch wir erlebt haben. Er spielte vor großem Publikum, er spielte vor nicht ganz so großem Publikum, er tourte in Nightlinern oder auch kleinen Bussen... er weiß einfach, was abgeht! Außerdem ist er ein netter Kerl, den wir bereits eine Weile kennen, was nicht zuletzt ein Grund für unsere Entscheidung war, ihn zu nehmen. Wenn man so viel Zeit miteinander verbringt, muss die Chemie einfach stimmen.

Mit diesem neuen Mann an Bord können wir nun endlich unser nächstes Album und neue Touraktivitäten planen. Die US-Tour mit THE BLACK DAHLIA MURDER hat sich für uns bereits ausgezahlt, denn wir haben einen Agenten in den Staaten treffen können, der schon jetzt unsere nächste Tour dort gebucht hat. Diesmal werden wir als Support von NEVERMORE sechs Wochen lang die USA und Kanada bereisen. Es ist großartig zu sehen, dass unsere Investitionen weise gewählt waren. Bevor wir allerdings nach Amerika zurückkehren, werden wir ein paar Festivals in Deutschland und Österreich bespielen, die Ende Juli / Anfang August auf dem Plan stehen. Also Leute, ich hoffe, euch alle dort zu sehen, um ein Bierchen mit HATESPHERE zu trinken!!

Ich hoffe, ihr alle genießt den Sommer

Pepe

06.07.10 23:53 Uhr
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