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The Book Of Souls: Live Chapter


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"Angriff an allen Fronten"
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Hell yeah, wieder einmal zurück in den USA – und diesmal sogar inklusive einiger Abstechern nach Kanada! Das Jahr 2010 hat sich als unser persönliches Nordamerika-Jahr herausgestellt!

Angefangen mit drei Locations, Seattle, Portland und San Francisco, die wir bereits während der Tour mit THE BLACK DAHLIA MURDER besucht hatten, und angefangen mit viel zu vielen Burgerläden, zogen wir die Westküste der USA entlang.

Mikael, unser Bassist, und ich entschieden uns bereits im Vorfeld, während der Tour ein wenig Fitness zu betreiben, damit ich nicht wieder so eingerostet wie beim letzten Mal von der Tour nach Hause fahre. Wir waren sogar erfolgreich! Ich joggte den Santa Monica Beach entlang, trainierte in Ramona, Kalifornien, und schließlich versuchte ich mich noch an einem Einmeilen-Run in Denver – nur einen Meter über dem Meeresspiegel. Allerdings hat Letzteres nicht wirklich so gut geklappt, haha! Wie dem auch sei, ich weiß, wie mein Körper auf die Tour-Strapazen reagiert, von daher muss ich eben einfach ein wenig auf mich acht geben.

OK, so weit zu den Dingen, die ich in der ersten Tourhälfte schreiben konnte. Zu mehr bin ich dann auch gar nicht gekommen, da so eine Tour wirklich alles auffrisst, was man eigentlich so vor hat, und sind es auch die simpelsten Dinge – zum Beispiel meine Kolumne. Ich hatte ja nun wirklich alle Zeit der Welt, um etwas zu schreiben. Und jetzt sitze ich hier... zwei Wochen zu spät und immer noch nichts abgeliefert, haha! Selbiges geschah dann auch mit dem Trainingswillen. Eigentlich habe ich in den letzten Tagen nichts anderes mehr getan, als meinen Körper regelrecht zu vergiften!! Sollte man diese ganze Freizeit nicht einfach für etwas Sinnvolles nutzen? Zur Hölle, nein!!

Aber wie war denn nun die Tour? Ziemlich cool. Wieder einmal sind wir umringt von netten Leuten, also macht es das Ganze wieder recht einfach. Man muss dazu allerdings auch sagen, dass NEVERMORE natürlich ein komplett anderes Publikum ziehen, als THE BLACK DAHLIA MURDER, mit denen wir im März auf USA-Tour waren. Die Leute sind älter und stehen mehr auf NEVERMORE als auf alles andere, haha! Obwohl es also bereits unsere zweite US-Tour in gerade einmal sechs Monaten ist, spielen wir jeden Abend vor einem komplett anderen Publikum. Wir müssen jeden Abend dafür kämpfen, die Leute dazu zu bringen, dieser beschissen kleinen Band zuzuhören, hehe. Aber wie sagt man so schön: die Herausforderung macht dich stark!

Diesmal verbringen wir eine Menge Zeit mit Sehenswürdigkeiten. Wir sind mit unserem eigenen Van unterwegs und nicht abhängig von anderen, also können wir uns dies erlauben. Wir tun, was wir wollen, wann wir es wollen! Wir spielten also in zwei freien Tagen in San Francisco einfach mal Touristen und aßen sogar mal etwas anderes als Burger – Abwechslung muss sein. Ich habe nämlich das größte Steak gegessen, das ich je in meinem Leben gesehen habe und wahrscheinlich auch je sehen werde. Passt mal auf, USA: ihr wisst verdammt noch mal, wie man Steaks macht! Nun gut... wir werden nicht reich davon, hier zu spielen, das muss man auch mal erwähnen, aber immerhin haben wir die Möglichkeit, Dinge und Orte zu sehen, die sonst nicht jeder sehen kann. Obwohl wir also nicht allzu viel Geld bekommen, sind wir zumindest reicher an Erfahrungen, hehe!



Mag allerdings sein, dass wir die Erfahrung, die wir in San Francisco machten, nicht unbedingt hätten machen sollen – oder vielleicht doch? Das kann man nun sehen, wie man will. Wir sind ziemlich genau während der jährlichen Schwulenparade angekommen – und ich meine wirklich SCHWULENparade. Ich dachte ja schon immer, dass gerade wir in Europa schon sehr weltoffen und tolerant sind, aber dieser Gedanke entstand weit vor dem Erlebnis hier in San Francisco! Überall Nackte und Fast-Nackte, überall! Männer, die sich mit Männern umgeben und noch sehr viel mehr tun, als sich nur zu umgeben. Jeder von denen trug verschwindend kleine Dinge aus Leder und Ketten etc. Hier wird einer ausgepeitscht, eine Ecke weiter wird uns eine unfreiwillige Live-Show mitten auf der Straße geboten... ich habe noch NIE – seit der Umkleide meines Fußballvereins – so viele Penisse auf einmal gesehen! Wir haben im Auge des Sturms gespielt! Obwohl wir San Francisco wirklich mögen, kamen die Meisten von uns zu dem Entschluss, dass wir uns dann doch lieber innerhalb der vier Wände, in denen wir untergebracht waren, verbracht haben, da wir wirklich satt und genug Impressionen für nur einen Tag gesammelt hatten. San Francisco vs. HATESPHERE 1:0!

Zu guter Letzt: im Moment beginnt in Europa der Herbst. Das ist in den meisten Teilen der USA allerdings nicht der Fall. Die Temperaturen hier sind höher als die in einem dänischen Sommer und fünf kleine Dänen schwitzen wie die Schweine. So sahen jedenfalls unsere ersten fünf Wochen hier aus. Aber wer sind wir schon, dass wir uns beschweren könnten? Ich konnte im Oktober schwimmen gehen und habe so etwas noch nie zuvor erlebt!!

Ich kehre zurück, bevor ihr es merkt!

Cheers
Pepe

01.11.10 01:25 Uhr
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