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Datum: 19.05.2008Stadt: Schorndorf, Manufaktur

Bei Ankunft an der Manufaktur zeigt sich gleich ein für Metaller ungewohntes Bild. Student um Student, Alternativchen um Alternativchen, Alt-Hippies, ein paar Emos und auch einige Normalos tummeln sich auf dem mit Kies aufgeschütteten kleinen Biergarten vor der Location. Drinnen wird brav in Zweierreihen angestanden und alles geht so gesittet zu, wie man es bei der härteren Gangart nur selten bis gar nicht zu sehen bekommt. Weiter geht es mit einem kleinen Bistro und eben dem Konzertraum selbst, der sich ebenso gemütlich zeigt. Eine mittelgroße Halle für ca. 600 Besucher sowie eine Empore für ca. 100 weitere sitzende Nasen. Noch dazu sind die Getränke für das momentane Zeitalter von 3,50 für 0,5 Bier zzgl. 1,- Pfand mit 2,00 sowie keiner Pfandgebühr wirklich kundenfreundlich.

:: BELLAVISTA
Als das Trio aus San Francisco auf die Bühne geht, ist die Manufaktur etwa zu einem Drittel gefüllt und die Anwesenden zollen der Truppe für ihren Indie Rock gebührenden Tribut. BELLAVISTA rocken konsequent, wenngleich auch die Vocals recht nichtssagend, dünn und schwachbrüstig rüberkommen. Highlight des kompletten Gigs ist allerdings sowieso Drummer Cary, der seinen beiden Kollegen sowie der Musik an sich total die Show stiehlt. Dermaßen akurat, heftig, aber trotzdem leichtfüßig spielen, hat man selten ein Felledrescher gesehen. Die tighte Performance und die Holzspäne seiner minutenweise zerlegten Sticks bewiesen dies eindrucksvoll.

:: THE AMBER LIGHT
Relativ zügig geht es mit den Deutschen von THE AMBER LIGHT weiter. Angefangen mit großartigen Melodien, teils erruptiven Auswüchsen kann das Quartett ebenfalls bei dem stetig wachsenden Publikum punkten. Zwar befinden sich auch hier die gesanglichen Leistungen eher im unteren Sektor, sprich der Ausdruck und die Kraft fehlen einfach, aber dafür kann die Band vor allem zu Anfang und gegen Ende Ihres Sets mit atmosphärischen wie emotionalen Songs die Menge auf Ihre Seite reißen.

:: ...AND YOU WILL KNOW US BY THE TRAIL OF DEAD
Was nun folgt, lässt die beiden vorangegangenen [zugegebenermaßen nicht schlechten] Auftritte schlichtweg als Kasperletheater dastehen. Als das Quintett [zeitweise auch Sextett inklusive Show-Praktikant Elton – zumindest hat es den Anschein, als wäre dieser an der zweiten Klampfe tätig...] die Bühne entert, bricht die ab sofort prall gefüllte Manufaktur in Begeisterung aus und feiert ihre Helden von Anfang an, wie nichts Zweites. Mit ihrem Art / Alternative / Progressive / Indie Rock, bei dem so ziemlich kaum ein Song unter der acht Minuten-Grenze verläuft, räumt man mit einer mehr als eindrucksvollen Show komplett ab. Teilweise bearbeiten zwei Drummer jeweils ein Kit und hieven die Atmosphäre über das irdische Musikverständnis. Mal rockig, mal sanft und dann wieder sehr oft destruktiv-melancholisch und lärmend [aber zu keinem Zeitpunkt zu krass] reißen die Texaner das Publikum in ihren Bann. Knappe zwei Stunden Spielzeit inklusive zweier Zugaben, von denen bereits die erste gefühlte 20 Minuten mit nur einem Song einnimmt, holen den Rest aus dem begeisterten Publikum heraus. Am Ende verlässt wohl so ziemlich jeder mit einem freudigen Strahlen und einem Gefühl der Überwältigung, ob dieser unglaublichen Soundwälle, die Halle. Zwar lag der Eintritt bei lockeren 22,- Euro Abendkasse [was ja mittlerweile auch nicht mehr wirklich hochgegriffen scheint] und die Merchpreise bei gesalzenen 20,- Euro für ein einfaches T-Shirt, dafür bekam man allerdings die komplette Breitseite Kunst geliefert. Und das ist doch eigentlich viel mehr wert...!

shilrak

Autor: Markus Jakob [shilrak] | 24.05.2008 | 15:18 Uhr
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