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Datum: 17.05.2012Stadt: München





Wenn für eine Tour schon ein Schlachtruf wie „Long Live Heavy Metal“ ausgegeben wird, dann kommen sie aus aller Herren Länder: Neben den kanadischen True Metal-Kriegern 3 INCHES OF BLOOD, die als Headliner fungieren, wären da noch die amerikanischen Black/Thrash-Heroen GOATWHORE sowie ihre Landsleute, die nicht weniger rabiat veranlagten Jungspunde HAVOK und die aufstrebenden Spanier ANGELUS APATRIDA, welche sich alle zusammengetan haben, um den Heavy Metal in Europa zu verbreiten. Nachdem der Tross bereits in England, Holland und Belgien Station gemacht hat, kommen die Mannen ziemlich genau zur Mitte der „Long Live Heavy Metal European Tour 2012“ auch nach Deutschland, genauer gesagt ins Münchner „Feierwerk“. Wie sich bald zeigen soll, sind auch viele Metaller aus der bayrischen Landeshauptstadt dem Schlachtruf gefolgt, wenngleich sich kurz vor offizieller Einlasszeit nur einige wenige Kuttenträger im Foyer der Halle aufhalten.






.: HAVOK :.
Ob der anfänglichen Leere und der zugegebenermaßen etwas eigenartigen Musikauswahl des Veranstalters ist das „Feierwerk“, genauer die „Kranhalle“, bereits kurz vor dem Auftritt der Nachwuchs-Thrasher gut mit allerhand Metallern gefüllt, von denen sich sogar einige in den Farben der Band gekleidet haben. Pünktlich um 20 Uhr beginnen HAVOK mit ihrem Set und hier fällt sofort der hervorragende Sound auf, den der Mischer der Band gezaubert hat – Gesang und Instrumente kommen glasklar und bestens ausgesteuert aus den Boxen, wobei insbesondere der Schlagzeugsound mit standesgemäßer Wucht überzeugen kann. Die Band selbst bietet eine halbe Stunde lang bilderbuchmäßigen Old School-Thrash, der nicht selten an die jungen TESTAMENT erinnert und kann die Anwesenden sofort auf ihre Seite ziehen, weshalb ab dem ersten Song insbesondere in den vorderen beiden Reihen ordentlich die Mähne geschüttelt wird. Zwar sieht man den Jungens ihre geringes Dienstalter noch an, was sich unter anderem in recht unauffälliger, statischer Bühnenpräsenz äußert, aber dafür geben die Mannen in jeder Hinsicht glaubhaft zu verstehen, wie sehr sie sich freuen, hier zu sein und dass sie ordentlich Bock drauf haben – als Anheizer ideal.






.: ANGELUS APATRIDA :.
Die Spanier kennen die „Kranhalle“ noch von ihrem inzwischen zwei Jahre zurückliegenden Auftritt im Vorprogramm von SKELETONWITCH und bereits damals konnte die Band durch absolute Professionalität überzeugen – inzwischen hat die Band eine weitere Platte namens „The Call“ gemacht und konnten offenbar etliches an Tourerfahrung sammeln, denn ANGELUS APATRIDA wissen sich am heutigen Abend deutlich souveräner als bei ihrem ersten Auftritt in der „Weltstadt mit Herz“ zu präsentieren: War das musikalische Können der Band schon immer auf höchstem Niveau, gibt sich insbesondere Frontmann Guillermo Izquierdo in seinen Ansagen inzwischen weitaus selbstbewusster. Auch die Spanier nehmen sich für ihr Set eine gute halbe Stunde Zeit, wobei sie heute vornehmlich ihre letzten beiden Alben beackern – los geht’s mit „You Are Next“ und auch Nummern wie „Violent Dawn“, „Fresh Pleasure“ oder auch „Clockwork“ dürfen natürlich nicht fehlen. Bei all der Spielfreude, die das Quartett an den Tag legt, Springt der Funke selbstverständlich alsbald auch auf die inzwischen noch ein bisschen zahlreicher versammelte Menge über, weshalb wohl auch die Spanier ihren knappe 30 Minuten umspannenden Auftritt als Erfolg verbuchen dürfen.






.: GOATWHORE :.
Während sich die Halle nach den Konzerten der letzten beiden Bands stets deutlich leerte, weil sich manch einer am Merchandise-Stand mit Shirts und dergleichen bzw. an der Bar mit Gerstensaft eindecken wollte, füllte sie sich auch vor dem nächsten Auftritt ebenso schnell wieder – vor dem Set der Amis GOATWHORE verbleiben allerdings nicht wenige Besucher an der Theke, was nicht zuletzt daran liegen mag, dass die Herren aus dem schönen Louisiana die Band bilden, die am heutigen Abend am wenigsten ins Gesamtbild passt. Mit ihrem stark angeschwärzten Thrash Metal schlägt die Mannschaft deutlich härtere und vor allem weit weniger melodiöse Töne an, und obwohl sich auch GOATWHORE über astreinen Sound freuen dürfen, scheint das nicht jedem zu gefallen. Freilich, an den Leibchen vereinzelter Anwesender ließ sich schon im Vorfeld ablesen, dass sie extra für den Gig der Band hergekommen sind, allerdings fällt der Applaus zwischen den Songs weitaus verhaltener als während der vorangegangenen beiden Shows aus. Die Band selbst nimmt es gelassen, wobei sich insbesondere Frontmann Ben Falgoust entgegen des ruppigen Sounds seiner Truppe als überaus sympathisch hervor tut und sich sichtlich über jeden, der geblieben ist, freut. GOATWHORE nehmen sich für ihr Geknüppel eine satte Dreiviertelstunde Zeit, in der sie, wie ihre Setlist offenbart, hauptsächlich Nummern ihrer letzten beiden Alben „Carving Out The Eyes Of God“ und „Blood For The Master“ zum Besten geben.

Collapse In Eternal Wroth
Parasitic Scriptures Of The Sacred Word
The Black Art Of Deception
In Deathless Tradition
Carving Out The Eyes Of God
Alchemy Of The Black Sun Cult
The All-Destroying
When Steel And Bone Meet
Judgement Of The Bleeding Crown
To Mourn And Forever Wander
An End To Nothing
Apocalyptic Havoc






.: 3 INCHES OF BLOOD :.
Als letztes dürfen die Gastgeber des heutigen Abends ran und war das versammelte Publikum bei GOATWHORE noch recht überschaubar, so findet man nun im Zuschauerraum kaum Platz zum gehen oder stehen. Das ist auch vollkommen berechtigt, denn während ihres einstündigen Sets machen die Kanadier dem Namen ihrer aktuellen Platte „Long Live Heavy Metal“ alle Ehre: Ab dem Opener sorgen Publikum und Band gegenseitig für beste Stimmung, wobei sich mit „Dark Messenger“ und „Die For Gold“ oder auch „Battles And Brotherhood“ etliche Juwelen der aktuellen Platte sowie aus der älteren Schaffensphase der Band im Set befinden. Besonders schön: Für „Trial Of Champions“ holt die Truppe ihren Kumpel David Álvarez, der auch bei ANGELUS APATRIDA die Gitarre schwingt, auf die Bühne, damit selbiger die Nummer anstelle von Justin Hagberg mit der Truppe zocken kann – sehr zur Freude der versammelten Menge macht der Mann das auch ganz hervorragend. Nach einer guten Stunde schließen 3 INCHES OF BLOOD den Abend also mit einem Set, das nahezu keine Wünsche offen lässt und entlassen die anwesenden Headbanger hoffentlich zufrieden in die Nacht.


Es gibt sie noch, die richtig schönen Underground-Konzerte: Während sich sämtliche der an der „Long Live Heavy Metal“-Tour beteiligten Bands in ihrer Sparte bereits einen Namen machen konnten, sind wohl nur die wenigsten in der glücklichen Situation, eine eigene Tour auf die Beine zu stellen – umso schöner ist es, dass man beschlossen hat, gemeinsame Sache zu machen, denn so kommt der geneigte Headbanger für den humanen Preis von etwa 17 Euro in den Genuss von purem, unverfälschtem und vor allem authentischem Heavy Metal. Hingehen!

Metalviech

Autor: Thomas Meyns [Metalviech] | 20.05.2012 | 23:52 Uhr
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