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Datum: 29.01.2011Stadt: Geiselwind



Die alten Recken können es doch immer noch am Besten, das bewies zuletzt die ausverkaufte Abschieds-Welttournee der SCORPIONS. Das Gegenteil von Abschied heißt im Musikbusiness allerdings bekanntlich Reunion und wie man so etwas erfolgreich angeht, davon kündet wiederum die laufende Tour der Teutonenmetaller von ACCEPT.
Gut, es ist nicht die erste Reunion dieses Metal-Urgesteins und jeder weiß inzwischen, dass Original-Frontmann Udo Dirkschneider, der sich/seine Solo-Band U.D.O. längst als eigene Marke etabliert hat, diesmal nicht wieder mit von der Partie sein wollte.
Dafür konnten die Herren Hoffmann, Frank, Baltes und Schwarzmann aber mit Mark Tornillo einen fähigen und glaubwürdigen Sänger rekrutieren, haben für ihr aktuelles Album „Blood Of The Nations“ eigentlich durch die Bank begeisterte Presse eingeheimst und die Reunion-Tour läuft mehr als gut, denn diverse Konzerte sind längst ausverkauft.
Die Fans scheinen also nur auf ihre alten Helden bzw. eine günstige Gelegenheit gewartet zu haben, wovon auch das Gastspiel der Solinger Schwermetall-Legende in Geiselwind Zeugnis ablegt, denn das Konzert musste wegen der großen Nachfrage von der „MusicHall“ relativ kurzfristig in das wesentlich geräumigere „Eventzentrum“ des örtlichen Veranstalters verlegt werden.



.:STEELWING:.
Besagte Eventhalle ist denn auch schon mehr als gut gefüllt und stetig strömen mehr ACCEPT-Fans [eine interessante Mischung aus etwas in die Jahre gekommenen Familienvätern, z.T. mit der Folgegeneration im Schlepptau, Bikern und Metallern jeglicher Couleur] ins Venue, in dem bereits der zweite Support-Act - namentlich die schwedischen NWOTHM-Recken von STEELWING - um die Gunst des Publikums buhlt.
Letzteres scheint dem Bemühen der Kapelle auch durchaus nicht abgeneigt und so erfüllen Songs wie „Under The Scavenger Sun“ und „The Nightwatcher“ vom Debüt, „Lord Of The Wasteland“, nicht nur ihren Zweck, sondern stoßen auch durchaus auf offene Ohren.
Riley, Rockbag und ihre Spießgesellen posen und riffen jedenfalls in herrlich gestriger Old School-Montur und -Manier, dass es eigentlich die reine Freude ist. Klar, so manche Geste und so manches Arrangement ist ganz offensichtlich Bruce Dickinson und IRON MAIDEN entlehnt, aber von einer bloßen Kopie sind die Schweden dennoch weit entfernt, soviel „Trueness“, Herzblut und Hingabe triefen hier aus jeder Note.



Die zahllosen Auftritte [u.a. tourte man neulich als Support von BLIND GUARDIAN] seit ihrem letzten Gastspiel in Unterfranken [im Rahmen der letztjährigen „Power Of Metal“-Tour zusammen mit u.a. ENFORCER] merkt man den Jungs auf jeden Fall an, denn in Sachen Professionalität und Stagegehabe macht ihnen bald keiner mehr was vor.
Auch von der demnächst kommenden, zweiten Scheibe gibt es Material, bevor sich die Herren aus Nyköping mit „Roadkill [...Or Be Killed]“ unter mehr als Achtungsapplaus verabschieden.



.:ACCEPT:.
Vor zwar riesigem Backdrop, der eine Art erweitertes Artwork zum Cover von „Blood Of The Nations“ darstellt, aber ansonsten ohne großes Brimborium steht kurz darauf dann die aktuelle Reinkarnation der Teutonenstahl-Legende von ACCEPT auf der Bühne und gibt gleich gut gelaunt Vollgas.
Der Sound ist zwar nicht unbedingt perfekt, aber zumindest ausreichend druckvoll, als ACCEPT das Set mit dem Opener ihres „Breaker“-Albums, „Starlight“, einläuten. Mainman Hoffmann grinst über beide Backen, als der darauffolgende Evergreen „Love Child“ ähnlich euphorische Resonanz im Publikum hervorruft.



Neuzugang Mark Tornillo macht seine Sache außerordentlich gut, mit einer sympathischen Mischung aus Coolness und Routine, wenn auch etwas zurückgenommen, denn schließlich weiß er genau, dass er keine Dirkschneider-Kopie abgeben soll, sondern über einen eigenen, zum ACCEPT-Material aber durchaus passenden, Stil verfügt.
Dennoch fühlt man sich ein bisschen an das Tim „Ripper“ Owens-Syndrom bei seiner damaligen JUDAS PRIEST-Zeitarbeitsstelle erinnert, der auch lieber den Ur-Mitgliedern die Show überlassen hatte, um den Fans nicht auf die Füße zu treten...
Egal, es herrscht weiterhin Klassikeralarm und Feierlaune in Geiselwind, denn „Breaker“, „Restless And Wild“, „Son Of A Bitch“, „London Leatherboys“ und die unsterbliche Hymne „Metal Heart“ lassen letztlich gar nichts anderes zu.



Das folgende „Neon Nights“ versetzt einen erneut in die seligen 80er, bevor „Bulletproof“ [vom damaligen Reunion-Album „Objection Overruled“] und ein Gitarre-Bass-Duell zwischen den Herren Hoffmann und Baltes „modernere“ Töne anschlägt. Freilich nur kurzfristig, denn „Losers And Winners“ und „Aiming High“ - von „Balls To The Wall“ bzw. „Russian Roulette“ - oder „Princess Of The Dawn“ [mit dem unvermeidbaren „Who-ho-ho-ho“-Mitsingspielchen, nachzuhören u.a. auch schon auf dem „Staying A Life“-Live-Album von 1990] lassen die „Metal Hearts“ sämtlicher anwesender Altrocker mit Sicherheit höherschlagen.
Dann folgt noch „Up To The Limit“ und erst mit „Teutonic Terror“ der erste Song des aktuellen ACCEPT-Albums, „Blood Of The Nations“. Hier kann Mike Tornillo erst recht zeigen, was er drauf hat und so werden gleich noch die aktuellen Tracks „Bucketful Of Hate“ und „No Shelter“ nachgelegt.
Bevor man das Gefühl bekommen kann, dass hier heute Abend doch noch etwas Wichtiges auf der Setlist fehlt, ertönt auch schon das legendäre Volksmusik-Intro zu „Fast As A Shark“, dann folgt das dynamische "Pandemic" und mit einer hinreichend brutalen, aus unzähligen rauhen Kehlen mitgebrüllten, 2011er Version von „Balls To The Wall“ findet ein gelungener Konzertabend auch schon wieder seinen Abschluss.
Spätestens nach diesem triumphalen Auftritt düfte klar sein: ACCEPT sind wieder da, hei-di-hei-do-hei-da-ha-ha-ha-ha-ha-ha...!

dkay

Autor: Dirk Konz [dkay] | 06.02.2011 | 22:03 Uhr
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