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Datum: 19.04.2012Stadt: Berlin

Die Großväter des deutschen Heavy-Metal beweisen uns mit dem aktuellen Album noch einmal, daß sie auch ohne Udo gute Musik auf Silberscheiben bringen können. Die Show zum Vorgänger von „Stalingrad“ fiel im letzten Jahr leider in meinen Urlaub, also haben die Jungs mit dem „Neuen“ an der Front heute ihre erste Gelegenheit, mich davon zu überzeugen, daß sie es auch live noch drauf haben.

Zum Vorglühen tritt mit HELL eine Band mit tragischer Geschichte an. 1982 gegründet, fiel die erste Veröffentlichung ins Wasser, weil das Plattenlabel pleite ging. Dies führte zur Trennung, woraufhin der damalige Sänger Selbstmord beging. Insofern ist es begrüßenswert, daß sich der Rest der Band anno 2008 doch noch einmal aufraffen konnte, um das fällige Debütalbum zu veröffentlichen. Und tatsächlich erschien im letzten Jahr nach fast 30 Jahren Bandgeschichte der Langspieler mit dem Titel „Human Remains“.

Dementsprechend wirken die Herren, die um 19:30 Uhr die Bühne der ca. halbvollen Neuen Welt betreten, schon etwas älter, was ihren Bewegungsdrang aber nicht einzuschränken scheint. Die Bühne ist nur zu ca. einem Drittel begehbar, der Rest geht für ACCEPTs vorbereitete Aufbauten drauf. Ein paar Accessoires dürfen die Briten aber trotzdem platzieren und so kann Frontmann David Bower [mit einer etwas übertriebenen Dornenkrone und Priesterkragen ausgerüstet] die gesprochenen Passagen von einer Kanzel vortragen. Insgesamt ist die Show allerdings unspektakulär, viele Gesten wirken aufgesetzt. Obwohl musikalisch hervorragende schwermetallische Kost geboten wird, will keine rechte Begeisterung in der Halle aufkommen. Nach einer Dreiviertelstunde sind dann auch nur wenige Zugaberufe zu vernehmen. Schade eigentlich, zumindest in meinen Augen und Ohren hätte die Band etwas mehr Zuspruch verdient gehabt.

Anschließend wird fleißig umgebaut – zu sehen ist aber nichts. Sämtliche Bühneneinrichtung bleibt hinter schwarzen Decken verborgen, sogar das Schlagzeug ist zugedeckt. So kann man 30 Minuten Däumchen drehen, Bier trinken und der Halle dabei zuschauen, wie sie immer voller wird.

Als es dann um 20:45 Uhr endlich losgeht, ist das Huxleys gut gefüllt – Viel mehr passt nicht, obwohl die Show nicht ganz ausverkauft sein dürfte. Erst zu den Klängen der einleitenden Sirene von „Hellfire“ werden dann die Vorhänge entfernt und wir dürfen das spartanische Bühnenbild in voller Pracht bewundern. Das Schlagzeug ist dafür ein Monster in durchsichtigem Plexiglas und die komplette Rückseite der Bühne ist mit Gitarrenverstärkerattrappen ausgekleidet. Auf so ziemlich jeder freien Fläche ist der ACCEPT-Schriftzug zu lesen, es würde mich nicht wundern, wenn die Herren sogar Unterwäsche mit ihrem Logo tragen würden. So sieht professionelles Posing aus! Auch am Rest der Show merkt man, daß ACCEPT nicht zum ersten Mal auf einer großen Bühne stehen. Das Licht ist bombastisch, der Sound ebenfalls klasse. Hier finde ich auch den einzigen Kritikpunkt des Abends: Die Show wirkt etwas steril und glatt. Die Songauswahl umfasst selbstverständlich viele Songs des aktuellen Albums, es werden aber auch einige Klassiker angeboten.

Insgesamt liefern ACCEPT einen grandiosen Abend ab, jeder Mensch, der irgendetwas mit Heavy Metal anfangen kann, hat kein Argument, ein Konzert in seiner Nähe zu verpassen. Mir bleibt nur noch, die Hoffnung zu äußern, daß das nächste Album samt Tour nicht allzu lange auf sich warten läßt.

Setlist ACCEPT
  1. Hellfire
  2. Stalingrad
  3. Restless and Wild
  4. Living for Tonite
  5. Breaker
  6. Son of a Bitch
  7. Bucket Full of Hate
  8. Monsterman
  9. Shadow Soldiers
    Gitarrensolo (Wolf Hoffmann)
  10. Neon Nights
  11. Bulletproof
  12. Losers and Winners
  13. Aiming High
  14. Princess of the Dawn
  15. Up to the Limit
  16. No Shelter
  17. Pandemic
  18. Fast as a Shark
    Zugabe:
  19. Metal Heart
  20. Teutonic Terror
  21. Balls to the Wall

jan

Autor: Jan Loewe [Jan] | 25.04.2012 | 18:19 Uhr
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