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Datum: 05.11.2015Stadt: Colmar [F]




An einem lauschigen Novemberabend laden die deutschen Nautik-Doomer AHAB zum ersten Teil ihrer „The Tour Of The Glen Carrig“ ein und machen auch im kleinen „Le Grillen“ im französischen Colmar Halt. Mit dabei sind die Hamburger Stoner Rocker HIGH FIGHTER sowie die schwedische Doom/Sludge-Truppe MAMMOTH STORM.



.: HIGH FIGHTER :.
Pünktlich um 20.30 Uhr geht es los, und HIGH FIGHTER um Frontfrau Mona Miluski bieten eine gute halbe Stunde lang Stoner Rock mit teils leichtem NOLA-Einschlag, wobei es gesanglich auch mal ins aggressive Geröhre à la PANTERA geht. Der Sound passt, das recht überschaubare Publikum – das soll mit ca. 50 Anwesenden auch für den restlichen Abend so bleiben – wippt wohlwollend mit, wobei die Instrumentalfraktion gute Arbeit leistet, der Gesang aber manchmal ein bisschen deplatziert wirkt [sorry, Mona!]. Dennoch insgesamt ein guter Auftakt in den Abend – und fairerweise muss ich sagen, dass Stoner Rock ganz einfach nicht mein Ding ist.



.: MAMMOTH STORM :.
Die Schweden, ursprünglich ein Trio, aber diesmal noch durch einen Live-Gitarristen verstärkt, fackeln nach einer angenehm kurzen Umbaupause nicht lange und wummern sich durch ihr Sludge/[Traditional] Doom-Set. Dieses besteht natürlich größtenteils aus Material vom Debütalbum der Jungs, das übrigens heute [06.11.15] erscheint, aber bereits am Merch-Stand verfügbar ist. Augenzwinkernder O-Ton Sänger/Bassist Daniel Arvidsson, übrigens auch Gitarrist bei DRACONIAN: „Bitte kauft das Zeug, dann kommen wir auch wieder zurück nach Schweden.“ Somit gibt es das schöne „Horns Of Jura“, „Vultures Prey“, das wuchtig-schleppende Titelstück „Fornjot“ und „Augurs Echo“ auf die Ohren, und am Ende wird mit „Rite Of Ascension“ noch der Titeltrack der gleichnamigen EP von 2014 geboten. Auch hier passt der Sound ausgesprochen gut, d.h., der Mischer leistet ganze Arbeit, die Wahl des kleinen Raums – z.B. fand das CROWBAR-Konzert im Februar dieses Jahres hingegen im großen Raum statt – stellt sich als gute Wahl heraus, da somit alles kompakter und familiärer wirkt, und nach 40 Minuten ist der ganze Spaß auch schon wieder vorbei. Schöne Sache, und auch live zeigen MAMMOTH STORM, dass sie eine Band mit einigem Potenzial sind.



.: AHAB :.
Die vier Nautik-Doomer stehen dann pünktlich um 22.30 Uhr auf der Bühne und lassen von der ersten Sekunde an absolut nichts anbrennen. Ich muss gestehen, dass die Band schon sehr lange auf meiner Live-Liste steht, es aber bislang noch nie geklappt hat, doch das Gebotene übertrifft die Erwartungen um ein Vielfaches. Hier sitzt jeder Ton, die Band wirkt sehr homogen, sehr authentisch, gut gelaunt [ja, auch im ultralangsamen Doom darf man mal lächeln und sichtbar Spaß an der Sache haben!] und keineswegs verkünstelt, wobei ein bisschen Pathos natürlich zum guten Ton bei AHAB gehört. Der Sound ist wiederum glasklar, sehr ausgewogen und wuchtig, Sänger Daniel Droste meistert alle Facetten von Klargesang bis ultratiefe Growls, und die Musik von AHAB lädt natürlich auch dazu ein, einfach mal die Augen zu schließen und sich mit in die [Klang-]Fluten ziehen zu lassen. Dabei sitzt das Hauptaugenmerk auch hier natürlich auf der exzellenten neuen Scheibe, „The Boats Of The Glen Carrig“, die mit dem eher ungewöhnlichen „Like Red Foam [The Storm]“ sowie „The Weedmen“ und dem vor Dynamik nur so strotzenden „To Mourn Job“ vertreten ist. Hinzu kommen das Titelstück und „O Father Sea“ von der „The Divinity Of Oceans“-Scheibe sowie das wunderbare, Funeral-Doom-lastige „The Hunt“ vom Debüt „The Call Of The Wretched Sea“ – und nach 75 Minuten Spielzeit wird dann auch nicht lange gezögert und die lautstark geforderte Zugabe gespielt [„Antarctica The Polymorphess“ von „The Giant“]. Hier kann sich so manche Band, die nach weniger als 60 Minuten von der Bühne geht, aber eventuell mehr Eintritt verlangt – 15 Euro an der Abendkasse sind in Colmar mehr als fair –, durchaus mal eine Scheibe abschneiden! Nach 90 Minuten ist dann aber wirklich Schluss.
Fazit: Ein sehr beeindruckendes Konzert von AHAB, bei dem wirklich alles gepasst hat. „Merci beaucoup, mes amis“, wie Droste sich am Schluss beim Publikum bedankt – dem kann ich mich nur zustimmen!

Setlist AHAB:

01. The Weedmen
02. The Divinity Of Oceans
03. Like Red Foam [The Storm]
04. O Father Sea
05. To Mourn Job
06. The Hunt
07. Antarctica The Polymorphess [Zugabe]



soulsatzero

Autor: Alexander Eitner [soulsatzero] | 06.11.2015 | 16:22 Uhr
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