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Datum: 15.10.2011Stadt: Berlin

Nachdem die schwedischen Wikinger auf ihrer Tour im Sommer Berlin erfolgreich gemieden haben, war ich offenbar nicht der einzige, der hocherfreut zur Kenntnis nehmen durfte, dass die Herren aus Tumba die Hauptstadt nun doch mit ihrer Anwesenheit beehrten. Auf jeden Fall war das Huxleys in Rekordzeit ausverkauft. Die nicht ganz unbekannten kalifornischen Metalcore-Hüpfer AS I LAY DYING dürften mit ihrer Verpflichtung als Support auch den ein oder anderen Teil dazu beigetragen haben.



Begonnen wurde der Abend jedoch von den griechischen Death-Metallern SEPTIC FLESH. Dem Publikum waren die 4 Hellenen offenbar kaum bekannt, was auch daran gelegen haben mag, dass die meisten Anwesenden bis zum Betreten der Halle nicht wussten, wer denn nun den ersten Teil des Abends bestreiten würde. Dies mag mit ein Grund dafür gewesen sein, dass die Halle nur zur Hälfte gefüllt war, als SEPTIC FLESH die Bühne betraten, aber um ehrlich zu sein: Wer noch draussen stand, hat meiner Meinung nach nicht viel verpasst. Matschiger Sound, eher unmotivierte Ausstrahlung und irgendwie immer gleich klingende Songs (was aber auch an erwähntem, schlechten Ton gelegen haben mag) konnten die anwesenden Gäste offenbar nicht überzeugen. So mutierte der Auftritt zu einer Hintergrundbeschallung für das erste Bier. Aus der Konserve gefallen sie mir deutlich besser – schade.

Setlist SEPTIC FLESH
  1. The Vampire from Nazareth
  2. Communion
  3. A Great Mass of Death
  4. Pyramid God
  5. Persepolis
  6. Five-Pointed Star

Die 15 Minuten Umbaupause reichten gerade so, um den Nikotinhaushalt auszugleichen, das erste Bier wieder loszuwerden und Nachschub zu organisieren. Dabei gab es ein interessantes Phänomen: Während man(n) am Klo etwa 5 Minuten anstehen durfte, marschierten die Mädels mit breitem Grinsen an der Schlange vorbei – Mal was Neues; sagt auch einiges über die Zusammensetzung des Publikums aus.



Eigentlich kann ich mit Metalcore ja nicht viel anfangen, Tim Lambesis und seine Kumpanen taten jedoch ihr Bestes, um mich eines Besseren zu belehren. Und das mit nicht geringem Erfolg: Mit einigem Engagement wird gehüpft was das Zeug hält und zumindest die vordere Hälfte des Publikums macht fleißig mit. Im Gegensatz zu SEPTIC FLESH klingt's bei den Amerikanern auch ordentlich. Inzwischen ist die Halle so gerammelt voll, dass die angeforderte Wall of Death aus Platzmangel ausfallen muss. Spaß macht's trotzdem – viel Spaß.

Setlist AS I LAY DYING
  1. Within Destruction
  2. The Sound of Truth
  3. Upside Down Kingdom
  4. Through Struggle
  5. An Ocean between us
  6. When this World fades
  7. Condemned
  8. Nothing left
  9. Confined
  10. 94 Hours


Eine halbe Stunde später stürmen die schwedischen Wikinger von AMON AMARTH die Bühne und haben das Publikum (inkl. aufblasbarer Gummiäxte) vom ersten Ton an fest in der Hand. Bis zur letzten Reihe sieht man Haare rotieren. Johan Hegg rennt sich, dank einer von beiden Seiten über Treppen erreichbaren Empore hinter dem Schlagzeug, einen Fenrir, der Rest der Band schüttelt darüber fleißig die Köpfe. Die inzwischen bekannte Mitsingorgie bei Pursuit of Vikings darf natürlich nicht fehlen und wird von folgendem Kommentar begleitet: If you don't know the lyrics – This is death metal – no one cares!

Wir befinden uns immer noch auf der Surtur Rising-Tour, also wird das Album fast komplett durchgespielt, dem Publikum scheint es zu gefallen. Beim schon etwas betagteren Versus the World nimmt die Resonanz jedenfalls merklich ab.

Einziger Wermutstropfen: Die Show wirkt etwas zu sehr einstudiert, entweder sind die Mannen noch müde von ihrer letzten Tour im Mai oder auf der aktuellen Konzertreihe noch nicht ganz warm geworden.

Setlist AMON AMARTH
  1. War of the Gods
  2. Runes to my Memory
  3. Destroyer of the Universe
  4. Live without Regrets
  5. Pursuit of Vikings
  6. For Victory or Death
  7. Versus the World
  8. Slaves of Fear
  9. Ride for Vengeance
  10. A Beast am I
  11. Embrace of the endless Ocean
  12. Free will sacrifice
  13. Asator
  14. Death in Fire
  15. Zugabe:
  16. Twilight of the Thunder God
  17. Guardians of Asgaard
Fazit: Trotz kleinerer Abstriche ein gelungener Abend, falls die Tour in Eurer Nähe gastiert und noch Tickets zu bekommen sind: Hingehen!

Jan

Autor: Jan Loewe [Jan] | 18.10.2011 | 21:55 Uhr
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