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Rope For No-Hopers
Experimental, Instrumental, Post Rock
5.5 von 7 Punkten
"Die Hoffnung stirbt zuletzt"
King Fear
King Fear [ EP ]
Black Metal, Black/Death Metal
4.5 von 7 Punkten
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The Murder Of My Sweet
Bye Bye Lullabye
Female Fronted, Gothic Rock, Pop
3.5 von 7 Punkten
"Zucker bei die Fische!"
Kill Devil Hill
Kill Devil Hill
Doom Metal, Heavy Metal, Stoner Rock
5.5 von 7 Punkten bzw. 4 von 7 Punkten
"Vertonter Generationenvertrag / Solide bei kurzer Halbwertszeit"
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Band(s): | Share:
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| Datum: 21.10.2011 | Stadt: Oberhausen | ||
Die nimmermüden Nordmänner AMON AMARTH sind wieder einmal auf Tour quer durch den Kontinent und machen dabei auch mehrfach in Deutschland halt. Eine ihrer Stationen ist dabei die Oberhausener Turbinenhalle. Das altehrwürdige Industriegebäude wurde dabei noch mit dem "Ausverkauft“-Stempel geadelt. Selbstverständlich kommen die Schweden nicht alleine auf Beutezug an die Ruhr. Mit im Gepäck sind die Labelkollegen AS I LAY DYING und oben drauf noch die Death-Metaller SEPTICFLESH.
.:SEPTICFLESH:. Höchst pünktlich, um 20 Uhr, betritt die griechische Metal-Kombo die Bühne, um ein recht ordentliches Programm zu zocken. Das sorgt durchaus für Verwunderung in der gut gefüllten Halle, denn leider war zuvor nigendwo – ob auf Website der Location oder auf entsprechenden Plakaten für das Konzert – zu finden, dass die Band an diesem Abend teilhaben wird. So steht also manch einer, die angekündigte Metalcore-Größe zur frühen Stunde erwartend, mit ungläubigem Gesicht vor der Bühne und fragt sich, was denn da los sei. Eine knappe halbe Stunde bekommen SEPTICFLESH dann, um einen Einblick in das Geschaffene Material zu bieten. Gar nicht mal schlecht machen sie sich dabei auf der Bühne, jedoch hat der Tontechniker noch nicht die optimale Einstellung gefunden, wie es scheint. Das trägt auch dazu bei, dass die Band verpasst eine Marke zu setzen. Kaum sind sie von der Bühne verschwunden sind sie auch kein Thema mehr in den Köpfen. Death-Metal-Affinen weiß die Show der Griechen jedoch durchaus zu gefallen. .:AS I LAY DYING:. Nach einer glücklicherweise kurzen Umbaupause von 15 Minuten gehen die Amerikaner schon in die Vollen. Und das erste, was Frontmann Tim Lambesis fordert ist ein Circle Pit. Natürlich wird dem Aufruf zum kollektiven Kreistanz und Ähnlichem auch Folge geleistet – zumindest im vorderen Hallenbereich. Für die Band aus Übersee sind viele Fans angereist, was bei der Zusammensetzung des Publikums dich auffällt. Es prallen zumeist junge Core-Jünger auf eine nicht geringe Anzahl bierbäuchiger Bartträger. Die Zuordnung fällt an diesem Abend nicht gerade schwer. Der Ton ist deutlich besser. Die Herren auf den Bünenbrettern haben sichtlich Spaß, hüpfen wild durch die Gegend und wissen das Publikum zu animieren. Allein das Ankündigen der Songs löst Jubel aus – besonders beim Setlist-Abschluss und -höhepunkt "94 Hours“. AS I LAY DYING spielen ein starkes Set mit sichtlich viel Freude am eigenen Werk. .:AMON AMARTH:.
Und dann sind sie da. Mit einem mächtigen Intro taucht man ein in die längst vergangene Welt der Wikinger mit all ihren Abenteuern und natürlich den Mythen und Sagas von Odin und Co. Los geht’s mit "War Of The Gods“ und damit gleich mit einem Song vom Aktuellen Album "Surtur Rising“. Auch die langhaarigen Skandinavier erfreuen sich des zahlreichen Zuspruchs und der vollen Turbinenhalle. Johan Hegg, der auch mit seinen Deutschkenntnissen zu begeistern weiß, grinst sich immer wieder ins Bärtchen und bleibt kaum einen Moment auf der Stelle stehen, bedient sowohl die linke als auch die rechte Seite der Bühne – und sogar das Schlagzeug-Podest mit seiner Präsenz. Präsenz ist auch das richtige Stichwort, denn die Band nimmt den Saal einfach ein, wie auf einem normannischen Feldzug und hält die Fans an der kurzen Leine. Alle bekommen sie hier, was sie erwarten. Die noch von AS I LAY DYING elektrisierten Jungspunde bekommen bei den schnellen Passagen diverser Songs Gelegenheit dem Bewegungsdrang ihrer Gliedmaßen Ausdruck zu verleihen und die Headbanger-Riege macht, was sie am besten kann: Sie lässt die Haare fliegen. Ein großer Teil des Programms besteht natürlich aus Song des letzten Silberlings, was zwischendurch wie eine Art Showcase wirkt. Aber AMON AMARTH können natürlich nicht ohne die hauseigenen Klassiker, wie "Pursuit Of Vikings“ oder "Death In Fire“. Und auch die Fans wollen darauf nicht verzichten. So gestaltet sich das Programm letzten Endes doch recht ausgewogen. Sogar mit Songs, die man zwischen all den Krachern, wie "Destroyer Of The Universe“ oder "Asator“ nicht unbedingt erwartet, wie die Ballade "Embrace Of The Endless Ocean“. Letzten Endes gestalten die drei Bands einen gelungenen Abend mit einem abwechslungsweichen Programm der extremeren Metal-Schiene. SEPTICFLESH machen auf der Bühne eine gute Figur und AS I LAY DYING beglücken ihre Fans gekonnt. Zudem ist schön zu sehen, dass AMON AMARTH nicht müde werden immer wieder auf Tour zu gehen und wirken dabei immer noch frisch. Immerhin waren sie ja erst im Frühjahr auf großem Fuß bei uns und auch in Übersee unterwegs. SebyK | |||
| Autor: Sebastian Kronenberg [sebyK] | 23.10.2011 | 15:41 Uhr | |||
Weiteres zu Amon Amarth, As I Lay Dying, Septicflesh bei Metalnews
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| 28.10.11 | ![]() | As I Lay Dying Decas 5.5 von 7 Punkten |
| 24.05.11 | ![]() | Septicflesh The Great Mass 5 von 7 Punkten |
| 22.03.11 | ![]() | Amon Amarth Surtur Rising 5.5 von 7 Punkten |
| 26.04.10 | ![]() | As I Lay Dying The Powerless Rise 6.5 von 7 Punkten |
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