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Datum: 07.11.2010Stadt: Hamburg

Es ist schon recht lange her, dass AMORPHIS sich in Hamburg haben sehen lassen. Umso schöner ist es, dass sie sich an diesem Sonntag in der Hamburger Markthalle eingefunden haben und dazu noch zwei sehr angesagte Bands dabei haben. Mit GHOST BRIGADE und ORPHANED LAND gibt es zwei Vorgruppen, die derzeit einen sehr guten Status bei Fans und Presse genießen. Wie sich die drei Gruppen live schlagen, bleibt aber noch abzuwarten.

.: GHOST BRIGADE:.

Pünktlich um 20 Uhr geht das Licht in der Halle aus und die Band betritt, unter einem doch etwas nervenraubenden Intro, die Bühne. Dann geht es auch gleich richtig ab. Als erste Band haben GHOST BRIGDE eine Lichtshow, die andere Headliner nicht einmal annähernd so gut abziehen. Der Sound ist vom Klang her optimal – nur ab und an eine Rückkopplung nervt gewaltig. Entgegen aller Vermutung, dass AMORPHIS zu wenige Leute ziehen könnte, ist es schon bei GHOST BRIGADE sehr voll. Gut 600 Leute gehen zu dem Sound der Band ab. Dabei ist die Bühnenpräsenz einmalig. Selten habe ich eine Band, zu so langsamer Musik, mit soviel Herzblut und Wucht – headbangen sehen. Besonders interessant ist dabei, wie die Soli beim Headbangen gezogen werden, ohne sich dabei auf die Gitarre zu versteifen. Ganze 40 Minuten darf die Band begeistern, ehe sie unter sehr großem Applaus die Bühne verlässt. Eine sehr gute Vorstellung einer noch sehr jungen Band – man freut sich in Zukunft auf mehr!


:

.: ORPHANED LAND :.

Ähnlich wie bei ihren Kollegen zuvor, haben auch ORPHANED LAND weder ein Backdrop noch sonst irgendwelchen Schnickschnack auf der Bühne. Braucht die Band auch nicht – ein stimmungsvolles Intro läuft, während die Mannen auf die Bühne treten, welche offenbar Jesus im Schlepptau haben. Es handelt sich natürlich nicht um den echten Jesus, was aber erst nach dem dritten Blick klar wird, da Sänger Kobi Farhi Haare und Gewand – wie der Gottessohn selbst – trägt. Die Jungs legen auch gleich richtig los und bringen zwar den ein oder anderen Kopf zum Schütteln, aber vorerst soll nicht soviel passieren wie bei GHOST BRIGADE zuvor. Spätestens aber „Sapari“ bringt die ganze Markthalle zum Bangen. Mit einem Mal ist es sehr voll – eine israelische Flagge wird gezückt –, da wird ein Kreuz gehoben und die Band hat einen super Sound. Hinzu kommt noch eine Bauchtänzerin auf die Bühne und untermalt den sehr genialen Moment – der gerne als Durchbruch für ein geniales Konzert dargestellt werden darf. Gitarrist Yossi Sa’aron kann gar nicht mehr aufhören zu lächeln, und auch der Drummer zeigt seine Qualitäten. Sei es beim Anfeuern der Fans, beim kleinen Bauchtanz oder beim Spielen – während er steht – die Show passt und die Fans danken es mit feurigem Applaus. Lieder wie „Birth Of The Three“ oder „Norra El Norra [Entering The Ark]” sind gerade dazu geschaffen, um live gespielt zu werden, und auch der Humor der Band stimmt. An einer Stelle sagt Kobi „Macht bitte keinen Fehler – ich bin nicht Jesus!“ und alle lachen herzhaft… Schade, dass der Gig schon nach 45 Minuten zu Ende ist, aber man soll ja aufhören, wenn es bekanntlich am besten ist.




.: AMORPHIS :.

Lange musste Hamburg auf die Finnen warten und Hamburg darf auch weiter warten – und zwar ganze 40 Minuten. Eigentlich sind Aufbau und alles Drumherum schon nach 10 Minuten fertig, aber nur Jesus und vielleicht Kobi Farhi [;-] wissen, warum es so lange dauert, bis die Band sich blicken lässt. Dann aber endlich kommen sie – und wie sie kommen! Der Sound ist grandios und die Markthalle ist extrem voll – selbt der obere Bereich wurde geöffnet. Der Fokus der ersten Lieder an diesem Abend liegt ganz klar bei den neuren Sachen. Lieder wie „Sky Is Mine“ oder „From The Heaven Of My Heart“ schlagen ein wie eine Bombe. Gleich geht es weiter mit dem älteren „Unborn“, was die Halle zum Toben bringt. Die Haare von Sänger Tomi Joutsen fliegen durch die ganze Halle und das Licht tut alles Mögliche, um den Sound der Band noch mächtiger wirken zu lassen. Die Jungs strahlen zwar typische finnische Züge aus – zeigen jedoch ab und an, dass sie sehr viel Spaß auf der Bühne haben und diesen Gig nicht als Pflichtkonzert ansehen. Natürlich gibt es auch ältere Songs wie „Into Hiding “ oder „Black Winter Day“, die auch die alten Fans zufrieden stellen. Allgemein klappt die Harmonie der verschiedenen Songs – live – sehr gut, was eigentlich nicht selbstverständlich ist, da die Band musikalisch ja schon immer mal andere Wege eingeschlagen hat. Die Band lässt sich natürlich nicht lumpen und spielt unter dem vollen Einsatz der Fans auch drei Zugaben, um am Ende mit dem Klassiker „My Kantele“ abzuschließen. Leider ist schon nach 80 Minuten Schluss und die Band geht nach der doppelten Zeit, die sie hat auf sich warten lassen, von der Bühne. Gefeiert wird AMORPHIS trotzdem noch eine ganze Zeit lang, ehe sich dann alle nach Hause begeben und ihre Erlebnisse dieses Konzertes verarbeiten.


Setlist AMORPHIS:


Skyforger
Sky Is Mine
From The Heaven Of My Heart
Better Unborn
Silent Waters
Song Of The Troubled One
Exile Of The Sons Of Uisliu
The Smoke
Alone
My Sun
Silver Bride
Black Winter Day

__________
Into Hiding
House Of Sleep
My Kantele











Fazit: Ich war schon auf einer Menge an Konzerten aber ich muss sagen, dass ich noch nie eine so stimmige Zusammensetzung der Bands erlebt habe. Selbst die so genannten Mottoshows haben es nicht geschafft, eine so stimmige Einheit zu schaffen. Der Preis für gut 20€ ist für die heutige Zeit schon fast als freundlich zu betrachten, und auch Licht und Sound waren klasse. Alle Bands haben sich auf der Bühne eine Menge Mühe gegeben und auch die Preise am Fanstand stimmen [Shirt 18/20€ - Jacke 39€]. Fraglich ist nur, warum eine Band wie AMORPHIS 80 Minuten spielt, mit einem riesigen Albenkatalog und einer vollen Markthalle, während eine Band wie MANTICORA mit sechs Alben vor 20 Leuten im Marx spielen und dabei 105 Minuten abziehen – das Ganze für 13€. Da geht doch in Zukunft noch mehr – dann wäre der Abend wohl wirklich perfekt. Trotzdem ist die Tour nur zu empfehlen!

Persönliche Tourempfehlung 9/10

Ashes Of Eden

Autor: Frank-Christian Mehlmann [Ashes Of Eden] | 11.11.2010 | 16:00 Uhr
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