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Datum: 27.05.2006Stadt: Lahr

An einem schwülwarmen und nachmittäglichen Samstag lud das Ancient Spirit-Team, das so ziemlich auf allen wichtigen Veranstaltungen anzutreffen ist und zumindest aus der süddeutschen Szene nicht wegzudenken ist, zur eigenen Veranstaltung, nämlich dem vierten Ancient Spirit-Festival, ein. Gleichzeitig stellte dies auch den Anlass dar, den mittlerweile zehnten Geburtstag des Magazins gebührend und ausgiebig zu feiern. Daher präsentierten die Macher einen bunt garnierten Geburtstagskuchen in Form eines hochkarätigen Packages von eben genau zehn Bands, das dem geneigten Zuschauer schon bereits ab 16:45 Uhr mit leichter Verspätung einiges um die Ohren knallen sollte, was sich auch durch die guten Besucherzahlen bereits zu dieser „frühen“ Tageszeit beweisen ließ. Die aus einem recht weitem Umkreis ins Universal D.O.G, einem umfunktionierten, ehemals kanadischen Spielcasino, zu Lahr (45 Kilometer nördlich von Freiburg) angereisten Besucher bereiteten jedenfalls schon dem Opener, LIES BEHIND THE SMILE, ein herzliches Willkommen.

Diese recht junge Band aus Oberkirch, die erst seit zwei Jahren besteht, machte ihre Sache jedenfalls recht ansprechend, sodass ihr moderner Metalcore erfrischend und motiviert rüberkam und zum ersten Mitwippen einlud. Mit etwas Zeit, Spielerfahrung und Veröffentlichungen wird das mit Sicherheit noch abwechslungsreicher und überzeugender, denn schon jetzt merkte man den Jungs, verstärkt durch den ex-DEVIL ATE MY SON-Bassist, deutlich die Spielfreude an. Nach circa 25 Minuten lässt sich jedenfalls ein positives Fazit für LIES BEHIND THE SMILE, die die oft undankbare Opener-Funktion übernommen hatten, feststellen.

Als nächste Band sollten die Death Metaller von ABRASIVE aus Stuttgart an den Start gehen, doch leider stellte sich heraus, dass die Band auf dem Weg nach Lahr eine Autopanne hatte und somit auf unbestimmte Zeit verspätet sein würde. Dies führte letztlich dazu, dass der Auftritt der schwäbischen Old-School-Deather zwar stattfinden sollte, aber erst nach dem Gig von TANKARD, also zu sehr fortgeschrittener Stunde, nachgeholt werden sollte. Der Verfasser muss an dieser Stelle zu seiner Schande gestehen, ABRASIVE leider nicht mehr gesehen zu haben, da die mittlerweile neun Bands doch Tribut gezollt hatten und das heimische Bettchen lautstark rief. Sorry, blöd gelaufen…

Da ABRASIVE vorerst ausfielen, wurde die komplette Running Order nach vorne verschoben, sodass (DEADLY) SILENCE um 17:30 Uhr die Bühne der sehr ansprechenden und schön gestalteten Halle betraten. Überhaupt lässt sich sagen, dass der Sound fast die ganze Zeit über fast perfekt war und es sich wirklich bezahlt gemacht hat, einen so passenden Veranstaltungsort gewählt zu haben. Auch für Abwechslung war gesorgt, da die Besucher nicht nur auf die eigentliche Halle beschränkt waren, sondern auch im Vorraum ihren Merchandise-Gelüsten frönen durften oder durch den Seitenausgang in einen großen Innenhof – mit zahlreichen Bänken, einer weiteren Bar und leckerem Essen jeglicher Geschmacksrichtung – ausweichen konnten, um sich eine wohlverdiente Pause zu gönnen. Allein dadurch kam schon ein sehr angenehmes Festivalambiente auf, sodass so manch einer wohl eher draußen bei einigen Gerstenkaltschalen versackt ist und der Musik von draußen zuhörte.

Doch zurück zu (DEADLY) SILENCE: Die Band spielte Thrash Metal mit einer deftigen Portion Hardcore, die fast stets bei den Kompositionen der Offenburger durchklang, und dem variablen Gesang von Sebastian Brucher zu guten Reaktionen von Seiten der Zuschauer führte. In Anbetracht der Tatsache, dass auch diese Band noch recht jung ist und vorerst „nur“ mit einer Promo-CD mit sieben Songs („Renovatio“) von sich Reden gemacht hat, lässt sich auch diesbezüglich ein positiver Ausblick in die Zukunft erhoffen. Mir fehlte insgesamt allerdings noch etwas die Abwechslung und auch die klaren Gesangsparts waren nicht vollkommen überzeugend.

Nach einer kurzen Umbaupause folgten dann CLUSTER BOMB UNIT, die den meisten wohl durch die „Heavy Metal auf dem Lande“-Dokumentation von Nuclear Blast, die neulich von Arte ausgestrahlt wurde, bekannt sein dürfte, da deren Drummer Bomber als einer der drei Hauptdarsteller zu sehen war. Die schon seit 1989 bestehende Band aus Burladingen knallte den Anwesenden dann 25 Minuten lang ihren derben Crust Core mit so einigen Feedbackorgien vor den Latz, der an DISCHARGE oder auch an EXTREME NOISE TERROR erinnerte. Blickfang war die äußerst hektisch agierende Frontfrau, die von Umstehenden mit dem Kommentar „Momo auf Speed“ versehen wurde. Fairerweise muss gesagt werden, dass doch einige von der Band begeistert waren und sie abfeierten; mir war das allerdings auf Dauer etwas zu anstrengend, weil nicht wirklich mein Ding, was wohl auch einige andere dachten und sich zu einem Bier in den Innenhof begaben.

Um kurz nach sieben folgten dann die Baden-Badener von DEADBORN, die allen anwesenden Death Metal-Fans zeigten, wie schneller, kontrollierter und tighter Death Metal auszusehen hat. Von Anfang an ließ die Band rein gar nichts anbrennen und blastete sich durch ihr Set, als solle es kein Morgen mehr geben. Allen voran Sänger/Grunzer Mario, der die Blicke auf sich zog und absolut souverän sowohl seine Gesangsparts als auch die Frontmannposition durchzog, während Drummer Slavek absolut kontrolliert sein Schlagzeug bearbeitete und zerhackstückte und daher zu überzeugen wusste. Geboten wurden sowohl Songs von der gelungenen Mini-CD „Decades Of Decapitation“, wie beispielsweise der Opener „Condemned To Perdition“ und das groovende „Inborn Contempt“, als auch einige neue Songs, die so einiges für eine hoffentlich bald anstehende neue Veröffentlichung der Up-Tempo-Deather im Stil von DECAPITATED und SUFFOCATION hoffen lässt. Insgesamt lässt sich sagen, dass DEADBORN mit Abstand die tighteste Band des Abends waren und das Schlachtfeld nach einer guten halben Stunde unter großem Beifall verließen. Daumen hoch für DEADBORN!

FRAGMENTS OF UNBECOMING hatten danach leider einen schweren Stand, da sich genau zu dem Zeitpunkt die ersten band- und alkohlbedingten Ermüdungserscheinungen einstellten, sodass am Anfang des Sets der sympathischen Hessen leider wenig los war vor der Bühne. Schade eigentlich, denn auch wenn das Stageacting leider etwas zu statisch wirkte und sich der alleinige Focus auf Sänger Sam richtete, der die Anwesenden unermüdlich zu motivieren versuchte, so boten FRAGMENTS OF UNBECOMING doch sehr gute Kost. Ihr schwedisch orientierter Melodic Death Metal weiß jedenfalls zu überzeugen, wie sich erneut bei der aktuellsten Veröffentlichung „Sterling Black Icon“ eindrucksvoll nachvollziehen lässt. Somit lag auch das Hauptaugenmerk auf den Songs dieses Albums, das mit dem Titeltrack und dem exzellenten „Weave Their Barren Path“ bedient wurde, aber auch ältere Songs von der Mini-CD „Bloodred Tales“ und dem Langspieldebüt „Skywards – A Sylphes’ Ascension“ wurden in den Auftritt eingeflochten, sodass sich ein stimmiges Ganzes ergab. Ein guter Auftritt, der aber leider nicht die durchaus verdienten Resonanzen hervor brachte. Schade.

Um kurz nach halb neun folgte dann das Heimspiel der Freiburger FEAR MY THOUGHTS, die nicht nur im badischen Raum durch ständige Auftritte präsent sind, sondern inzwischen auch den wohlverdienten Schritt in die größeren Hallen und auch den Sprung auf größere Touren (zum Beispiel die X-Mass-Tour mit HYPOCRISY) geschafft haben. Der Melodic Death Metal, in dem mit jeder neuen Veröffentlichung der Metalcore-Komponente ein wenig in den Hintergrund zu rücken scheint, ist jedenfalls ein Garant für gute Stimmung, sodass der erste Moshpit des Abends keine allzu große Überraschung war. Souverän spielte sich die sympathisch auftretende Band durch ihr Repertoire, das größtenteils aus Songs des gelungenen „Hell Sweet Hell“-Albums des Vorjahres bestand, so zum Beispiel „Sweetest Hell“, „My Delight“, „Windows For The Dead“, „Sadist Hour“ oder dem mächtig groovenden „In The Hourglass“. Angereichert wurde der abgefeierte Auftritt der Band, die im August wieder die Studios von Jacob Hansen in Dänemark entern wird, um das Nachfolgealbum einzutrümmern, das laut Sänger Matze schmunzelnd und mit einem zwinkernden Auge als eine „Mischung aus SENTENCED und HIM, schreib das, hahaha…“ angepriesen wurde, durch die Klassiker „Reign“ und die lautstark geforderte Bandhymne „Fear My Thoughts“, die erneut die These bekräftigt, dass der – O-Ton – „Satan ein Schwarzwaldmädel“ sein muss. Daumen hoch für eine klasse Performance der spielfreudigen Gedankenfürchter, sie so manchem ein vierzigminütiges breites Grinsen ins Gesicht zauberte.

MY DARKEST HATE aus Ludwigsburg waren dann die nächsten im langen Reigen der Bands des Abends. Und während draußen auf dem benachbarten „Black Forest Airport“ die deutsche Nationalmannschaft von allerhand Schaulustigen verabschiedet wurde, was für einen netten Kontrast zu all den Schwarzgekleideten vor den Türen des Universal D.O.G sorgte, betrat die Band um den böse dreinschauenden Jörg M. Knittel die Bühne. Leider waren auch hier nicht sehr viele Zuschauer anwesend, die sich wohl mittlerweile leichte Gleichgewichtsprobleme hatten oder schlichtweg eine Pause nach den vorherigen Bands dringend brauchten. Im Laufe des Auftritts der Deather füllte sich allerdings die Halle wieder recht ansprechend, von großem Feedback kann allerdings – von den ersten paar Reihen einmal abgesehen – nicht wirklich die Rede sein. Dabei machten die Ludwigsburger, die nun auch nicht erst seit gestern im Geschäft unterwegs sind, ihre Sache zwar nicht sonderlich spannend, aber durchaus solide, während sie auf Songs aller bisherigen Erscheinungen zurückgriffen. Hauptaugenmerk war natürlich das neueste Album „Combat Area“, dessen fies schleppendes „Bow Before Me“ besonders zu überzeugen wusste, aber auch ältere Songs wie „No Wonder“ oder „My Darkest Hate“ kamen zum Einsatz. Überhaupt gefielen mir vor allen Dingen die schleppenden Midtempopassagen am besten, die der Band nicht selten Vergleiche mit SIX FEET UNDER oder BOLT THROWER eingebracht hat, wobei man der Band keineswegs den Status einer Kopie unterstellen sollte. Bei den schnelleren Parts uferte das Ganze allerdings leicht in recht vorhersehbare und wenig spannende Ufta-Ufta-Passagen aus, die allerdings einen guten Kontrast zu den schleppenden Dampfwalzenparts bildeten. Auch der neue Sänger Claudio Enzler, der den kürzlich ausgeschiedenen Shouter Chris Simper ablöste und vor allem durch seine Tätigkeit bei den Deathern SACRIFICIUM bekannt sein dürfte, machte seine Sache sehr zufrieden stellend, klang desöfteren mal etwas nach BENEDICTION und auch BOLT THROWER, was sehr gut zur Musik passte, und ließ sich nicht davon abbringen, die Leute immer wieder zu motivieren, bevor nach circa 45 Minuten dann das Licht wieder anging. Solide Sache.

Danach folgte ein deutlicher Stilwechsel, denn mit Schweizer Eidgenossen von CATARACT war wieder brachialer Metalcore angesagt, sodass die Buben sich auch eine Dreiviertelstunde durch ihr variables Set groovten. Hierbei bildete sich dann auch, wie fast schon zu erwarten war, der zweite Moshpit des Abends, in dem es ganz schön hoch herging. Zu bewerben gab es nicht nur das seit ein paar Tagen im Handel erhältliche neue Album „Kingdom“ der Züricher, sondern auch einen Querschnitt durch die restlichen Alben der Band, die von Anfang an mächtig Druck machte und die Sympathien der Anwesenden klar auf ihrer Seite hatten. Zwar wurde es nach einer Weile etwas ermüdend, aber gut haben sie ihre Sache wirklich gemacht und sich souverän durch ihr Set gespielt. Für mich als eher Old-School-Death-Metal-Anhänger jedenfalls der Beweis, dass Metalcore live eine feine Sache sein kann.

Als Headliner hatte das Ancient Spirit-Team die hessischen Bembel-Thrasher TANKARD gewinnen können, sodass von vorneherein klar war, dass hier eines angesagt war: Party, Party und nochmals Party; ganz egal, wie man jetzt zum Auftreten der Band oder deren Musik stehen mag. Von Anfang an wussten die Frankfurter die Meute noch mal anzufachen, um die letzten Reserven zu mobilisieren, was ihnen auch sehr gut gelang, denn die Halle war trotz fortgeschrittener Stunde sehr gut gefüllt. Der gute Gerre trat als Fronter natürlich in den Mittelpunkt des Gute-Laune-Geschehens und schien sich über die Resonanzen sichtbar zu freuen. Ausgerüstet mit einem schicken „Don’t mess with Hessen“-Shirt und Eintracht Frankfurt-Bermudas ließ er auch keine Gelegenheit aus, dem Publikum oder auch dem Mikrofon seine gewaltige Wampe zu zeigen, was deutlich belegt, worum es der Band seit gut 24 Jahren textlich geht. Unterstützt wurde Gerre durch die enorm agil agierende restliche Band durch die Darbietung solcher Klassiker wie „Zombie Attack“, „Maniac Forces“, über „Die With A Beer In Your Hand“ und „Beermuda“ bis hin zu neueren Kompositionen des erst kürzlich erschienenen zwölften Albums der Band, „The Beauty And The Beer“, wie zum Beispiel „We Still Drink The Old Ways“. Nach gut einer Stunde Bembelpower traf den Verfasser dann allerdings die Müdigkeit mit erbarmungsloser Unnachgiebigkeit, sodass stracks der Heimweg angetreten werden musste und mir das Finale der Band leider entgangen ist – genauso wie der eingangs erwähnte Auftritt der vom Pech verfolgten ABRASIVE.

Fazit: Ein sehr gut organisiertes und gelungenes Festival der Ancient Spirit-Leute, von denen hoffentlich bald wieder zu hören ist. Auch bezüglich des Eintrittspreises von 25 Euronen an der Abendkasse lässt sich bei dem Aufgebot an Bands nichts kritisieren, sodass auf ein rundherum gelungenes Festival mit netter Atmosphäre zurückgeblickt werden kann. Einzig und allein bei der Anzahl der Bands, die natürlich den Geburtstagen entsprachen, stellt sich die Frage, ob weniger nicht mehr gewesen wäre. Zehn Bands sind doch eine ganze Menge, auch wenn natürlich nicht jede dem eigenen Geschmack entsprechen kann und somit logischerweise für jeden Pausen entstehen, und einige Bands doch leider unter einer eher geringen Zuschauerzahl zwecks Ermüdung zu leiden hatten. Gewinner an diesem Abend für mich waren jedenfalls ganz klar DEADBORN, FEAR MY THOUGHTS und CATARACT.
Aber natürlich ist es auch nachvollziehbar, dass der zehnte Geburtstag, wie immer wieder von ex-SECOND COMING-Sänger Oli, der die Rolle des Ansagers übernahm und mit Bravour meisterte, extra betont wurde, eine große und wichtige Sache ist, die auch gebührend gefeiert werden muss! Auf das nächste Jahrzehnt Ancient Spirit!

[Leser] Alexander Eitner

Autor: Sebastian König [sk] | 31.05.2006 | 00:54 Uhr
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