.: SUCHE
    Erweiterte Suche
Reviews von Annihilator, etc.
CD Review: Annihilator - Annihilator

Annihilator
Annihilator


Thrash Metal
3 von 7 Punkten
"Metal nach Zahlen"
CD Review: Sworn Amongst - Severance

Sworn Amongst
Severance


Thrash Metal
5.5 von 7 Punkten
"Für eingeschworene Thrasher"
CD Review: Annihilator - Live At Masters Of Rock [CD+DVD]

Annihilator
Live At Masters Of Rock [CD+DVD]


Thrash Metal
Keine Wertung
"Live und in Farbe. Sonst nichts."
CD Review: Sworn Amongst - And So It Begins

Sworn Amongst
And So It Begins


Thrash Metal
4.5 von 7 Punkten
"Ein mitreißender Anfang"
CD Review: Annihilator - Metal

Annihilator
Metal


Heavy Metal, Melodic Speed Metal
4.5 von 7 Punkten
"Starparade"
Mehr aus den Genres
CD Review: Cataract - Killing The Eternal

Cataract
Killing The Eternal


Metalcore, Thrash Metal
4 von 7 Punkten
"Durststrecke"
CD Review: Victorius - Heart Of The Phoenix

Victorius
Heart Of The Phoenix


Heavy Metal, Power Metal
5 von 7 Punkten
"Drachenzähmen leicht gemacht"
CD Review: Rhapsody - Symphony Of Enchanted Lands II - The Dark Secret

Rhapsody
Symphony Of Enchanted Lands II - The Dark Secret


Melodic Speed Metal, NwobHM, Teutonic Metal, US-Metal
5 von 7 Punkten
"Ich bin kein Fan von RHAPSODY. Bisher hätte es auch kein Album der Band geschafft, von mir... [mehr]"
CD Review: Powerwolf - Lupus Dei

Powerwolf
Lupus Dei


Heavy Metal, Melodic Speed Metal, Power Metal
7 von 7 Punkten
"Im Namen des Wolfes"
CD Review: Criminal - No Gods no Masters

Criminal
No Gods no Masters


Thrash Metal
5 von 7 Punkten
"Criminal, die ursprünglich aus Santiago im Süden Amerikas stammen und 2002 nach Eng... [mehr]"
CD Review: Almanac - Kingslayer

Almanac
Kingslayer


Heavy Metal, Power Metal, Symphonic / Epic Metal
6 von 7 Punkten
"Lang lebe der König"
CD Review: Iron Maiden - The Book Of Souls: Live Chapter

Iron Maiden
The Book Of Souls: Live Chapter


Heavy Metal, NwobHM
Keine Wertung
"Für jeden was dabei"
CD Review: Evanescence - Synthesis

Evanescence
Synthesis


Ambient, Atmospheric Rock
5.5 von 7 Punkten
"Alte Songs in neuen Kleidern?"
CD Review: Emil Bulls - Kill Your Demons

Emil Bulls
Kill Your Demons


Alternative, Modern Metal
5 von 7 Punkten
"Den Dämonen an den Kragen"
CD Review: National Suicide - Massacre Elite

National Suicide
Massacre Elite


Thrash Metal
5.5 von 7 Punkten
"Neues von der Schnetzel-Elite"
Band(s):
Annihilator Homepage Metalnews nach 'Annihilator' durchsuchenAnnihilator
 Sworn Amongst Facebook Metalnews nach 'Sworn Amongst' durchsuchen Sworn Amongst
Metalnews nach 'Adimiron' durchsuchen Adimiron
Share: 
Datum: 15.10.2010Stadt: Hamburg

ANNHILATOR ist keine Band von der man behaupten kann, dass sie an jeder Toilette mit Stromanschluss spielt. Eher selten und meist als Vorgruppe abgestempelt, ist die Band als Headliner der Hallen schon lange verschwunden. Umso schöner zu sehen, dass die Band nun endlich wieder eine eigene Tour gibt und sich die Zeit nimmt, ihr Material mal etwas länger – live - zu präsentieren. Leider lies es die Arbeit nicht zu rechtzeitig in der Halle zu sein, sodass die ersten beiden Gruppen verpasst wurden. Zumindest die zweite Gruppe konnte noch etwa 20 Minuten bestaunt werden – hier also die Eindrücke:

.: SWORN AMONGST :.

Die Halle ist zu etwa 50% gefüllt – aber außer einer Hand voll Fans passiert in der Halle nicht viel. Die Band schießt etwas härteren Thrash in die Meute, welcher zwar technisch sehr sauber ist – jedes mal aber wieder – wie vorprogrammiert - in schnellen und langsamen Parts aufgeteilt ist. Stimme und Gitarrenspiel stimmen und auch das Bühnenverhalten ist völlig im Rahmen dessen, was eine gute Vorgruppe leisten sollte, jedoch sind die Songs auf die Dauer einfach zu hervor sehbar und schlicht gesagt: langweilig, als das man lange damit begeistern könnte. So ist auch der Applaus am Ende recht beschaulich, als die Band sich von der Bühne verabschiedet – man sagte mir – nach guten 45 Minuten.

.: ANNIHILATOR :.

Hier und da werden noch ein paar Gitarren gewachst, dann werden die Gitarren noch einmal poliert und so kommt es schon einmal, dass man gute 30 Minuten auf den Headliner warten muss. Entgegen aller Befürchtungen, ist die Halle auf einmal brechend voll. Alle drängen sich dicht an dicht und es ist kaum noch Platz zum atmen. In jenen Moment geht auch das Licht aus und die Band betritt die Bühne. Was nun passiert ist als „Magie pur“ zu beschreiben. Die ganze Band zeigt Einsatz bis ins Letzte. Die Fans bilden einen richtig alten Pit und drehen eigentlich bei jedem Lied – die ganze Zeit über – ab. Bandchef Jeff Waters zeigt von der ersten Sekunde an, dass er heute sehr gut gelaunt ist. Tänzelnd und drehend spielt er sich über die Bühne und auch der Rest der Band macht keine Fehler. Da darf natürlich auch eine leuchtende Gitarre nicht fehlen – man leistet sich ja sonst nichts. Von der Setlist her ist fast alles zu finden, was ein echter Fan sucht. Drei Titel von der aktuellen Scheibe aber auch Klassiker wie „King Of The Kill“, „W.T.Y.D.“ oder „Phantasmagoria“ – alles schlägt ein wie eine Bombe. Einzig und allein das Lied „Never, Neverland“ schafft es als Klassiker nicht in die Setlist. Dafür ein ganzer Haufen an anderen Liedern. Wer glaubt, dass Jeff Waters und seine Mannen nach nur 75 Minuten abhauen – wie es momentan gerne der Fall ist – der irrt gewaltig. Eine Stunde und 50 Minuten haut Jeff an diesem Abend raus und bringt so manche andere Band mir ihrer Spielzeit in Verlegenheit. In so einem langen Set ist sogar noch etwas Zeit für ein Akkustickset. Mit ganz viel Spaß und einer Menge Humor beenden die Jungs mit dem Bandklassiker „Alison Hell“ den Abend und hinterlassen ausschließlich nur gut gestimmte Gesichter.







Fazit: Licht, Laune und Spielzeit sind ganz großes Kino an diesem Abend und zeigen, dass härtere Musik auch im höheren Alter nicht nach einer Stunde vorbei sein muss. Trotz der beiden Vorgruppen ist das eine sehr große Leistung in der heutigen Zeit, die darauf hoffen lässt, dass die Band öfters auf Tour kommt. Ärgerlich sind nur die etwas überhöhten Shirtpreise. 25€ für ein ganz normales Shirt in einem relativ kleinen Laden, ist schon ein gutes Stück aber man muss ja auch etwas haben, an dem man arbeiten kann – um es beim nächsten Mal perfekt zu machen.

Persönliche Tourempfehlung 9,5/10

Ashes Of Eden

Autor: Frank-Christian Mehlmann [Ashes Of Eden] | 02.11.2010 | 13:43 Uhr
Kommentare
HOME |  IMPRESSUM |  RSS |  FACEBOOK |  TWITTER |  DISCLAIMER
@Metalnews_de folgen

METALNEWS.DE - Metal-Magazin