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Datum: 15.12.2009Stadt: Hamburg

Manchmal gibt es eine höhere Macht, die einen daran hindert, zu einem Konzerttermin pünktlich zu erscheinen. Meistens nennen sich diese Fälle Schule/Uni/Nebenjob/Hauptjob. Auch in meinem Fall traf dies an diesem 15.12.2009 zu. ARCH ENEMY, DESTRUCTION, ABIGAIL WILLIAMS und TRIOSPHERE haben sich an diesem Abend in der Hamburger Markthalle eingefunden, um ordentlich zu rocken. Leider habe ich die ersten beiden Bands nicht miterleben können. Trotzdem habe ich es noch pünktlich zu DESTRUCTION in die Halle geschafft und durfte mich so auf die beiden Headliner freuen.

.: DESTRUCTION :.

Der Aufbau für DESTRUCTION gab schon einiges her und man musste wirklich seine Gehirnzellen überstrapazieren, wenn man nachrechnen wollte, wann eigentlich DESTRUCTION das letzte Mal in der Markthalle waren. Gute acht Jahre ist das jetzt her und bei ARCH ENEMY sieht der Zeitabstand schon fast ähnlich aus. Pünktlich gegen 21 Uhr kommen DESTRUCTION auf die Bühne und lassen es von der ersten Minute an knallen. Mit vollem Einsatz gehen die Mannen um Fronter Schmier aufs Ganze und lassen das Publikum in wenigen Sekunden zu einer tobenden Meute werden. Was zu sehen ist, ist eine 1a Lichtshow mit drei Musikern, die ihr Handwerk verstehen. Schmier nutzt alle drei auf der Bühne stehenden Mikros und zeigt sich als erstklassiger Fronter. Der wieder genesene Mike haut dabei seine Fingerfertigkeiten raus wie zu alten Zeiten. Schmier lässt es sich natürlich nicht nehmen, darauf einzugehen, dass DESTRUCTION sich schon lange nicht mehr haben blicken lassen. Auch die Frage „Wer war denn bei dem ersten Markthallen-Gig mit SLAYER hier?“ - Während sich die Hälfte der Halle meldet, löst es doch einige schmunzelnde Gesichter aus, als Schmier einen Fan, der sich ebenfalls gemeldet hat, darauf hinweist, dass er da noch gar nicht geboren wäre. Neben Entertainment dieser Sorte gab es natürlich auch noch einige Klassiker auf die Ohren. Mit Liedern wie „Thrash Till Death“ oder „Bestial Invasion“ war die Meute nicht mehr zu bändigen. Einzig und allein schade bleibt, dass DESTRUCTION nach nur knapp 60 Minuten die Bühne verlassen und eine fordernde Menge stehen lassen. Trotzdem eine sehr gute Show der drei Musiker – man sieht sich, hoffentlich in weniger als acht Jahren, wieder…








Prachtstücke aus der Setlist:
The Butcher Strikes Back
Bestial Invasion
Thrash Till Death
Nailed To The Cross
Cracked Brain
Curse The Gods
Total Desaster

.: ARCH ENEMY :.

Nach einer 30 Minuten langen Umbaupause ist nun der Weg für ARCH ENEMY frei. Mit einem beeindruckenden Intro kommt die Band auf die Bühne und macht mit dem Opener „The Immortal“ keine Gefangenen. Schon in den ersten Sekunden sieht man, dass das, was DESTRUCTION abgeliefert haben, zwar sehr gut war, ARCH ENEMY jedoch in allem noch einen draufsetzen können. Eine noch gewaltigere Lichtshow trifft auf eine zu 110% motivierte Band, welche von der ersten bis zur letzten Minute eine perfekte Bühnenshow abliefert. Sängerin Angela Gossow zeigt, wer an diesem Abend Chef im Ring ist und leistet sich nicht den kleinsten Fehler. Die Setlist ist ziemlich gut durchgemischt. Natürlich schaffen es jetzt einige ältere Lieder wieder mehr ins Set, nachdem man diese ja neu aufgenommen hat. Aber auch, oder besser vor allem, die Klassiker wie „Dead Eyes See No Future“ oder „Nemesis“ fesseln die zu drei Vierteln gefüllte Markthalle. Der Sound ist, wie auch schon bei DESTRUCTION zuvor, rasiermesserscharf. Frau Gossow zeigt, dass sie rednerisch Herrn Schmier in nichts nachsteht. Die Aufforderung, sich auszuziehen, kommentiert sie: „Ich bin doch schon ausgezogen – aber ihr könnt euch gerne alle ausziehen – da haben wir nichts dagegen, wäre ein sehr interessanter Anblick im Pit. Aber wenn du heute noch ganz lieb zu einer hübschen Dame bist und sie vielleicht dann fragst, ob sie sich auszieht, dann macht sie das ganz vielleicht – oder du bezahlst einfach eine Stange Geld, dann klappt das auch ;-).“ Solche und ähnliche Sprüche ziehen die Sympathie durchgehend auf die Seite von ARCH ENEMY. Auch die kleinen Intermezzi sind ganz groß in Szene gesetzt. Schon das Drumsolo von Daniel Erlandsson, das mit Keyboardtönen unterlegt ist, knallt ordentlich rein und zeigt ein Solo, wie es vernünftig vollendet dargebracht werden sollte. Durch die musikalischen Keyboardeinlagen aus dem Hintergrund kommt auch keine Langeweile auf. Ähnlich sieht es beim Gitarrensolo aus. Drums begleiten die ganze Zeit eine Keyboardmelodie, während erst Christopher Amott und dann Michael Amott ihre feinfühligen Gitarrenfertigkeiten zeigen. Gekonnt bringen ARCH ENEMY diesen Abend ohne großen Patzer über die Bühne und vermitteln, dass es sich sehr lohnt, die Band live zu sehen.




Fazit: DESTRUCTION als VORGRUPPE ergibt schon ein komisches Bild, vor allem da die Thrash-Legenden gezeigt haben, dass sie auf der Bühne einem Headliner alle Ehre machen würden. Trotzdem ergaben die beiden Bands zusammen eine gute Kombination. Beide haben sich auf der Bühne sehr gut verkauft und einen guten Abend möglich gemacht. Trotzdem gibt es eine Kleinigkeit zu beanstanden. Die Spielzeiten von DESTRUCTION [60 Minuten] und ARCH ENEMY [80 Minuten] ist meiner Meinung nach etwas happig. Mir ist klar, dass moderne Musik wie ARCH ENEMY keine 150 Minuten gehen kann, aber 80 sind doch etwas kurz. Wer die Spielzeiten aber in Kauf nimmt, der sollte sich bei dieser Tour an nichts stören dürfen.


Setlist ARCH ENEMY:

1. Intro
2. The Immortal
3. Revolution Begins
4. Ravenous
5. Blood On Your Hands
6. My Apocalypse
7. Demonic Science
8. Dead Eyes See No Future
9. Drum Solo
10. I Will Live Again
11. Bury Me An Angel
12. Taking Back My Soul
13. Chris Solo
14. Michael Solo
15. Dead Bury Their Dead
16. We Will Rise
17. Snowbound
18. Nemesis
19. Fields Of Desolation
Outro



Ashes Of Eden

Autor: Frank-Christian Mehlmann [Ashes Of Eden] | 22.12.2009 | 17:34 Uhr
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