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Datum: 28.04.2005Stadt: Frankfurt / Main




Ein vielversprechendes Billing, dass die Dosenmusiker für Ende April auf die Beine gestellt hatten, denn für den 28.04.05 wurden ARKANGEL [sowohl Kult als auch Sündenbock der Metalcoreszene], NEAERA [die Metal Blade-Newcomer in Sachen „melodischem Deathcore“], 47 MILLION DOLLARS [Darmstadt PartyCore mit Stammpublikum] und PUKE IT OUT [deutscher HC-Nachwuchs] verpflichtet.
Was diese Aufstellung mit dem Abend anstellte, sollt Ihr nun erfahren...

:: PUKE IT OUT

Mit einiger Verspätung standen die Opener des Abends vor spärlichst versammelter Mannschaft auf den Brettern des o25 und brachten ihren Old School entlehnten Sound an den Mann. Schon im Vorfeld munkelte man hier und da von einer aufstrebenden, jungen Combo, die überzeugen wüsste und ganz Unrecht hatte man damit wohl nicht. Das Material entpuppte sich als teils wirklich interessant, denn das Potential zum direkten Schlag in die Fresse ist bei PUKE IT OUT auf jeden Fall vorhanden. Dass dieses Potential an der Formvollendung krepierte, stieß dann hingegen wieder sauer auf. Immer wenn man glaubte, der ultimative Kick stünde bevor, wurde dieser dann einfach nicht gebracht oder ging in Beiläufigkeit unter. Es hapert hier einfach noch ein wenig an punktuellem Songwriting sowie am Stageacting - eine gewisse Intensität sollte da schon vorhanden sein. Mit ein wenig Übung kann hier sicher noch etwas draus werden.


:: 47 MILLION DOLLARS

“Hallo, wir sind Jon Bon Jovi!“ - mit diesem durchaus bezeichnenden Spruch starteten die Darmstädter in ihren Set und konnten um einiges mehr punkten, als die Vorgänger. Sicherlich hatte man Vorteile den Sound betreffend, aber man klang auch so um einiges gradliniger, als bei vorangegangen Auftritten und kam mittels dessen aber auch durch Minderung der spaßigen Ansagen um einiges ernsthafter rüber. Obwohl die deutschen Songtitel „Ein Tag am Grill“ etc... nach wie vor eine deutliche Sprache sprechen, wurde das ganze bei diesem Gig nicht so ganz ins Lächerliche gezogen, was der Band sehr gut stand und auch vom Publikum entsprechend entlohnt wurde. Die massig Dollars konnten also einen gelungenen Auftritt verzeichnen, der sie ob ihrer noch recht stumpfen Songs für einige mehr interessant gemacht hat! Well Done!


:: NEAERA

Ein Demo – ein Deal mit Metal Blade Records – ein hammermäßiges Debüt und jetzt bitte zeigen, dass das auch live geht! NEAERA bestanden mit Bravur! Zwar war die Bühne definitiv zu klein für eine fünfköpfige Band, die einen sehr agilen Fronter ihr Eigen nennen kann, aber trotz allem konnten die blutjungen Münsteraner mächtig abräumen. Das Publikum zeigte sich zwar nicht allzu euphorisch, denn das Dargebotene dürfte für alle Anwesenden einfach zu metallisch ausgefallen sein. Der schneidende melo Death mit heftigsten Mosh-Parts kam mit ohrenbetäubender Lautstärke aus den Boxen, und Kreisch-Grunzer Benny poste, was das Zeug hielt. Der Beifall blieb trotz oben genannter „Problematik“ nicht aus, wenngleich vor der Bühne heftigster Stillstand herrschte. Der Preis für die sympathischste Band geht Dank Ausstrahlung, Intensität und erfrischender Ansagen [nach jedem zweiten Song „Findet Ihr’s nicht auch Scheisse, dass der Eintritt so teuer war?“ – Ey, der Eintritt, der war so scheisse teuer!“ – „Boah, war der Eintritt teuer – dat macht mich so sauer, ey!“] definitiv an die Frischlinge aus Münster!


:: ARKANGEL

Dass das Frankfurter o25 bis zum jetzigen Zeitpunkt immer noch gähnend leer war, lag sicherlich nicht nur am dürftigen Bekanntheitsgrad aller Supportbands... Dass die Belgier seit einigen Jahren von den Hardcore-Kids mehr und mehr gemieden werden, sollte sich mittlerweile herumgesprochen haben. Wieviel Wahrheit in sämtlichen Geschichten, Gerüchten und Erzählungen steckt, sei nun einmal dahingestellt – denn worauf es in dem Moment als Michel Kirby & Co. Die Bühne enterten ankam, war einzig und allein die Musik. Natürlich waren mittlerweile alle Zuschauer [rund 50 Nasen] vor der Band versammelt, etwas Pit-vergleichbares sollte sich aber leider bis zum Ende nicht einstellen.
Wie auch immer – vom ersten Ton an veränderte sich die Atmosphäre im Gewölbe der Ostparkstr. 25. Mit „Behold the face of death” rotzten die vier Brüsseler eine derart heftige Aggression in die Runde, dass einem der Nacken nicht stillstehen wollte. Bis zu Hälfte ihres Sets hatten ARKANGEL zwar mit einigen Soundproblemen zu kämpfen und hie und da gab es auch mal den einen oder anderen Verzocker, aber auch dieser Teil ließ einen nicht locker – kein Wunder bei dem Songmaterial, dass sich die Buben um Mikro-Sicko Baldur im Lauf der Jahre draufgeschaufelt haben. Angepisst, hasserfüllt und aggressiv bis zum letzten entfalteten sich die Tracks über einem. Dass auch bei solchen Killern wie „From heaven we fall“, „Annihilating your peace“ oder „How we see the world“ keine Massenschlägereien zusammenbrauten, glich einem Wunder – welche Masse hätte sich aber auch schlagen sollen, mag man sich hingegen fragen?!
ARKANGEL boten die wichtigsten und besten Tracks der Bandgeschichte und konnten einem angesichts der Reaktionen fast leid tun. Eine coole Show mit mächtig viel Gepose und den heftigsten Songs im Metalcore [sowie einem überbrutalem Sound ab der zweiten Sethälfte] hat eigentlich mehr verdient!


Alles in allem ein durchwachsener Abend für die Bands und den Veranstalter - einige Zahlende sollten auch auf ihre Kosten gekommen sein. Entweder war der Ticketpreis mit 13€ wirklich zu hoch, die Bands waren einfach zu unbekannt oder der Ruf des Hauptacts eilte im Marschtempo voraus und veranlasste einen kleinen Boykott. Welcher dieser Faktoren nun wirklich zum tragen kam, ist fraglich – schade, denn so mancher hat hier mindestens[!] zwei Bands verpasst, die einem auf übelste Weise den Arsch zu versohlen wissen!

shilrak

Autor: Markus Jakob [shilrak] | 05.05.2005 | 01:24 Uhr
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