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Datum: 22.10.2012Stadt: München





Mit ihrem neuen Album „Circle Of The Oath“ haben Gitarrenvirtuose AXEL RUDI PELL und seine Mitmusiker einmal mehr bewiesen, warum sie nicht nur hierzulande eine feste Größe im Melodic Metal sind – das wissen auch ihre Fans zu schätzen und so lief der Vorverkauf für die Münchner Station ihrer aktuellen Tour offenbar ziemlich gut, denn bereits lange vor Beginn ist das „Backstage Werk“ bereits gut von Metalfans aller Altersklassen besucht. Zur Verstärkung haben Pell und Co. dabei noch ihre nicht minder traditionsreichen Label-Kollegen von MAD MAX mitgebracht, welche nahezu zeitgleich unter dem Titel „Another Night Of Passion“ ebenfalls eine neue Platte fabriziert haben, die nun betourt werden will – es verspricht also ein gelungener Abend für Fans althergebrachter Härte zu werden.






.: MAD MAX :.
Die Herren um Frontmann Michael Voss beginnen ihr Konzert pünktlich um 20 Uhr, haben allerdings mit leichten Startschwierigkeiten zu kämpfen, denn zunächst funktioniert das Mikro des Bandkopfs nicht – selbiges wird aber vom geistesgegenwärtigen Roadie noch während des Songs ausgetauscht und anschließend kann der Auftritt von MAD MAX richtig in Fahrt kommen. So ganz der Wahrheit entspricht diese Aussage allerdings auch nicht, denn die Mannen aus Münster scheinen schlicht nicht die richtige Musik für einen Slot als Anheizer zu spielen: Zwar geht der Sound – wie so oft im Backstage – absolut in Ordnung und insbesondere Herr Voss und Bassist Roland Bergmann präsentieren sich sympathisch, aber schon der erste Song ist schlichtweg zu zäh um wirklich vom Hocker zu reißen und bringt den Abend nur mäßig in Gang. Selbst das zackigere „Wait For The Night“, mit dem man das bereits jetzt dicht gepackte Publikum laut Bandkopf direkt in die 80er zurückversetzen möchte, fällt nach einem anfänglich knackigen Riff stark ab und will nicht so recht zünden. Obendrein lässt die Bühnenpräsenz der Truppe doch arg zu wünschen übrig: Abgesehen vom Chef selbst scheinen sämtliche Musiker an ihren jeweiligen Positionen festgewachsen zu sein und Zweitklampfer Jürgen Breforth schwebt offenbar ohnehin in gänzlich anderen Sphären. Böse Zungen mögen also behaupten, dass MAD MAX sich hier eine Dreiviertelstunde lang durch arg biedere und konservative Standart-Songs langweilen, aber das wäre vermessen: MAD MAX sind beileibe keine schlechte Band und spielen auch mitnichten schlechte Musik, sie funktionieren nur nicht als erste Band des Abends – entsprechend verhalten fallen auch die Reaktionen des Publikums aus.






.: AXEL RUDI PELL :.
Die Herren um den blonden Flitzefinger präsentieren sich von Anfang an als starker Gegensatz zum etwas lahmen Opener, was in erster Linie am Charisma ihres Sängers Johnny Gioeli liegt: Zwar zeigen die übrigen Musiker auch hier nur wenig Bewegung und besonders Meister Pell verkriecht sich vornehmlich am Rande des Geschehens, was Mr. Gioeli allerdings durch wildestes Stageacting und ursympathische Ansagen mehr als wett macht. Nach „Strong As A Rock“ muss zwar kurz inne Gehalten werden, da irgendetwas mit Mike Terranas Schlagzeug nicht stimmt, allerdings verspricht Sänger Gioeli, dass man den Abend nicht zu ernst nehmen wolle und überspielt sämtliche Verzögerungen mit ungeniertem Herumgeblödel – das soll im Laufe des Abends noch öfter Vorkommen und nimmt gegen Ende hin vielleicht auch etwas überhand, wirkt an dieser Stelle aber mehr als passend. Nach dem hymnischen „Before I Die“ stimmt die Truppe als nächstes ein Medley aus den Songs „Masquerade Ball“, „Casbah“ und „Dreaming Dead“ an, in das dann gleich auch noch der LED ZEPPELIN-Klassiker „Whole Lotta Love“ sowie der BLACK SABBATH-Gassenhauer „Heaven And Hell“ eingeflochten werden – später soll „Mystica“ dann auch noch um die DEEP PURPLE-Nummer „Mistreated“ erweitert werden. Da Namensgeber AXEL RUDI PELL ohnehin permanent zeigen darf, was er an der Gitarre alles drauf hat, sich neben dem Herrn aber noch diverse weitere befähigte Musiker in der Band befinden, dürfen natürlich auch die obligatorischen Drum- und Keyboard-Soli nicht fehlen, wobei insbesondere Ausnahme-Felldrescher Mike Terrana mit seinem können schwer zu beeindrucken weiß. Nach dem ausgedehnten „Carousel Jam“ ist vorerst Schluss, allerdings lässt sich die Truppe auf lautstarkes Bitten noch zu einer Zugabe hinreißen – ehe man mit „Rock The Nation“ abschließt gibt es noch eingekochte Versionen von „Tear Down The Walls“ und „Nasty Reputation“ zu hören und hier rächt sich nun des Frontmanns Redseligkeit: Hätte der Mann vielleicht ein paar Zoten weniger gemacht, man hätte die Nummern vielleicht ganz spielen können. Davon abgesehen waren die Herren AXEL RUDI PELL mit ihrem Auftritt allerdings über jeden Zweifel erhaben.

Ghost In The Black
Strong As A Rock
Before I Die
Masqerade Ball/Casbah/Dreaming Dead
Drum Solo
Mystica [inkl. Mistreated]
Oceans Of Time
Circle Of The Oath
Fool Fool
Keyboard Solo
Carousel Jam

Tear Down The Walls/Nasty Reputation
Rock The Nation


35 Euro sind nicht gerade wenig Geld und am heutigen Abend gab es „nur“ zwei Bands zu sehen, da JADED HEART am Konzert in München nicht teilnehmen konnten – natürlich ist es im Hinblick auf Konzerte immer schwer wenn nicht gar unmöglich, objektive Maßstäbe für das Preis-Leistungs-Verhältnis zu finden, aber da MAD MAX eine etwas eingeschlafene Show gespielt haben, war der heutige Abend auch bei annähernd objektiver Betrachtung wohl ein teurer Spaß. Allerdings haben AXEL RUDI PELL eine einwandfreie Show abgeliefert und vor allem dank des passionierten Engagements ihres Sängers Live-Entertainment erster Güte geboten, weshalb Fans der Band allemal auf ihre kosten gekommen seien dürften.

Metalviech

Autor: Thomas Meyns [Metalviech] | 29.10.2012 | 00:03 Uhr
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