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Datum: 07.05.2010Stadt: Hamburg

Der deutsche Gitarrenhexer - AXEL RUDI PELL - lädt wieder zur Gallervorstellung in die Hamburger Markthalle. Die Zeichen dafür stehen gut, immerhin ist die Markthalle zu 8/10 gefüllt und Herr PELL darf, mit dem aktuellen Album „The Crest“, die beste Chartplatzierung seines Daseins verbuchen. Mit FREEDOM CALL im Gepäck, ist die Band um Herr PELL nur in einem Auftrag unterwegs: Die als sehr solide bekannte Show, einmal mehr unter die Leute zu bringen.

.: FREEDOM CALL :.

Um 20:00 Uhr gehen die Lichter aus und FREEDOM CALL betreten die Bühne. Dabei ist die Markthalle etwa zur Hälfte voll. Mit „We Are One“ geht es auch gleich geschwind und typisch los. FREEDOM CALL glänzen dabei mit Gesten und Gepose und können auf ganzer Linie überzeugen. Trotzdem schwappt der Spaß der Band nicht ganz auf die Halle über. Anders als noch vor zwölf Wochen, damals als Vorgruppe von GAMMA RAY, scheinen hier nur wenige auf FREEDOM CALL gewartet zu haben. Macht der Band allerdings überhaupt nichts. Auch die Technik will nicht ganz mitspielen und die eine oder andere Gitarre hat hier und da mal einen Aussetzer, weiß die Band jedoch gekonnt zu überspielen. Wirklich auffallend ist jedoch die Songauswahl. Anders als noch bei GAMMA RAY, wo fast jedes Lied typisch schnell war, wird heute auf kleiner Flamme gekocht. Nur der Anfang und das Ende bilden schnelle Nummern. Der Rest ist im rockigen Bereich. Und so finden Lieder wie „Thunder God“, „Tears Of Babylon“ oder „Mr. Evil“ ihren Platz in der Setlist. Nach gerade einmal 50 Minuten, setzt dann die Bandhymne „Freedom Call“ den Schlusspunkt, jedoch nicht ohne die Anmerkung, dass man sich auf der Headliner-Tour - Ende dieses Jahres - noch sehen könnte.








.: AXEL RUDI PELL :.

Was ein echter Meister sein will, der kann auch auf sich warten lassen. Genau das tut Herr PELL an diesem Abend. Ganze 35 Minuten vergehen, ehe A.R.P. die Bühne betritt. Wie selbstironisch, dass A.R.P. mit „Too Late“ vom neuen Album, loslegen. Die Halle ist von der ersten Minute an fest in der Hand von Sänger Johnny Gioeli. Wie gewohnt, wirkt die Band wie eine Einheit, die man nicht trenne kann und will. Keyboarder Ferdy Doernberg ist nur am grinsen und zeigt, aus welchem Holz er geschnitzt ist. Bassist Volker Krawczak ist die coolste Sau im Umkreis von 12000 Kilometern und Herr PELL ist, wie eh und je, gefühlvoll bei der Sache. Über Mike Terrana braucht man keine Worte zu verlieren und so wirkt die Bühnenpräsenz, zusammen mit der Lichtshow, sehr perfekt. Mit „Fool Fool“, gibt es gleich als zweiten Song einen Hit der Extraklasse, der die Markthalle Kopfstehen lässt. Natürlich werden - wir immer - die längeren Lieder in Medleys vereint und so kommt es zu der Konstellation „Tales Of The Crown /Dreaming Dead“. Relativ früh zieht Mike Terrana sein obligatorisches Drumsolo ab, welches an die zehn Minuten reicht und als Zuckerguss von der „Willam Tell Overture“ begleitet wird. Dann zeigen A.R.P. ihr ganz großes Showtalent.



Folgendes passiert: Mike kommt nach seinem Solo nach vorne, bedankt sich beim Publikum und fragt Johnny >Wie lange stehen wir schon auf einer Bühne?<. >Zwölf Jahre< ist die Antwort und Mike regt sich plötzlich auf, wie hart es sei, immer nur Johnnys Hintern sehen zu müssen. Während er um zehn im Tourbus liegen würde, bekommt Johnny immer die ganzen Frauen. Johnny sei ein blöder [Mike sagt das Wort auf Deutsch] Pupskopf. Das kann Johnny nicht auf sich sitzen lassen und sagt >Das wäre kein leichter Job< aber Mike ist da anderer Meinung. So kann nur eines über Recht und Unrecht entscheiden. Mike nimmt sich das Mikro und Johnny setzt sich ans Schlagzeug. Johnny zieht die Doppel-Base an und macht dabei die Gesten von Mike nach. Mike winkt ab, während Johnny sagt Du bist ein Sesselfurzer [ebenfalls auf Deutsch]. Dann kommen AXEL und die anderen auf die Bühne und jeder hat ein anderes Instrument. AXEL am Bass, Ferdy an der Gitarre und Volker an dem Keyboard. Dann fängt Mike operartig an „My Way“ - von FRANK SINATRA - zu singen. Dann setzt die Band ein und man muss sagen – ein jeder macht seine Sache sehr gut. Dabei lassen Johnny und Mike keine Sekunde aus, um die Gesten des jeweils anderen nachzuahmen. Nach drei Minuten ist der Spaß vorbei und Mike bedankt sich bei seinem Publikum. Johnny fällt K.O. auf den Boden – Mike setzt seinen Fuß auf ihn rauf – posiert und AXEL sagt auf Wiedersehen – man würde sich nächstes Mal bei der MIKE TERRANA BAND sehen. Ein kleines zaghaftes >Nie wieder< von Johnny, schließt die große Einlage der Band ab.



Dann geht es weiter mit Musik und Solopassagen der Künstler. Wirklich jeder kommt an diesem Abend auf seine Kosten. Man merkt, dass A.R.P. Profis sind und ein jeder auf seinem Gebiet etwas zu zeigen hat und vor allem, dies auch darf. So ist die Setlist an diesem Abend zwar sehr kurz, aber man kommt trotzdem auf seine 110 Minuten, womit alle Gäste, an diesem Abend, zufrieden zu seinen schein.

Setlist:


01. Too Late
02. Fool Fool
03. Tales Of The Crown / Dreaming Dead [
04. William Tell Overture (Drum Solo)
05. My Way
06. Mystica
07. Keyboard Solo
08. Glory Night
09. Temple Of The King
10. Strong As A Rock
11. Carousel
12. The Masquerade Ball / Casbah

13. Rock The Nation






Am Ende kann man, trotz des hohen Eintrittspreises [32€ Abendkasse], mit der Leistung der Musiker zufrieden sein. A.R.P. stehen einfach für mehr, als nur eine Liveband, die ihr Material schlicht herunterspielt. Hier sind einfach Könner am Werk, welche auf der Bühne viel Freude und Spielspaß präsentieren. Am Ende steht bei A.R.P. eben die Show an erster Stelle und diese ist jedes Mal wieder, sehr sehenswert.





Ashes Of Eden

Autor: Frank-Christian Mehlmann [Ashes Of Eden] | 12.05.2010 | 18:05 Uhr
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