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Reviews von Deadsoil, etc.
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Japanische Kampfhörspiele
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Datum: 18.03.2005Stadt: Siegen

In glühender Erwartung am schon wieder abgeflauten zweiten warmen Tag im Jahr warteten schon einige gierige Gesichter vor dem Siegener Blue Box, um sich vom fetten Billing des Bastardized Showcase wegblasen zu lassen.

:: EMBRACED BY HATRED
Den Auftakt zu einem netten Abend voller Metalcore starteten die lokal ansässigen EMBRACED BY HATRED, denen schon einige ihr Gehör schenkten und auch die ersten Kickboxer in den zwar noch recht leeren, aber trotzdem pulsierenden Pit stiegen. Der Fünfer schickte eine Prollo-Mosh-Attacke nach der anderen vor die versammelten Nasen, dass sich kaum einer eines nickenden Kopfes entziehen konnte und gaben Vollgas. Die beiden engagierten Shouter André und Sascha rotzten fiese Kreisch- und Brüll-Vocals um die Wette und keiner der Protagonisten gab dem Bühnenbild auch nur den Hauch von Stillstand. Ein sehr angenehmer Auftakt der zwar hie und da durch ein paar Rap-Passagen etwas an Coleur verlor, aber dennoch überzeugen konnte und die Band sehr interessant gemacht hat. Da gibt’s sicher noch einiges zu erwarten.


:: SINCE THE DAY
Kleine Umbau-Pause und die neue Hoffnung am Metalcore-Himmel enterte die niedrige Bühne der Blue Box. Die immer größer werdende Menge vor der Bühne zeugte somit von gesteigertem Interesse an der Band, die mit ihrem aktuellen Output einige fette Kritiken einfahren konnte und nun live Paroli bieten musste. Die Truppe um DEADSOIL-Fronter Friedi und ex-ABSIDIA-Schreihals Daniel legten mit ihrem Überhammer „Powder Keg“ los und hinterließen sofort glückliche Gesichter sowie schleudernde Mähnen der spärlich anwesenden Metaller. Dass hier weniger im Pit los war, lag eindeutig an dem nicht zu leugnenden großen Metal-Anteil der AT THE GATES-lastigen Songs, die aber immer wieder jäh durch brettharte Mosh-Parts unterbrochen wurde. Die Band gab alles und Front-Papagei [geiles Outfit!!!] Daniel schmetterte seine heftige gefrusteten Vocals mit Inbrunst in die mitfiebernde Crowd. SINCE THE DAY haben auch mit anfangs eher schiefen cleanen Gesangs-Einlagen und übersteuernden Boxen gezeigt, dass sie Ihr Album gekonnt supporten können. Thumbs up!

Setlist SINCE THE DAY:
Powder Keg
From Day To Day
For Too Long
En Vogue
Lunar Eclipse
Welcome To The Show

shilrak




:: LACK
Da sich Kollege Shilrak schon bereits die meisten Bands unter den schreiberischen Nagel gerissen hatte und sein obligatorischer Notizblock permanent glühte, war es meine Aufgabe, mich mit den verbleibenden Acts auseinanderzusetzen. Hatten SINCE THE DAY den Saal gerade noch angeheizt, wurde nun einige Gänge zurückgeschalten, da die nun aufspielende Formation die allseits beliebte und schonkochende Musikrichtung Emocore zubereitete.Und das gar nicht mal schlecht, wurde instrumental wie gesanglich doch einiges an Energie hineingesteckt, was aber aufgrund der tendenziell doch ruhigeren Töne, verhaltenere Resonanzen erzeugte. Zwar wurde hier nicht selten mit dem Kopf genickt und dem Fuß gewippt; der Rest blieb allerdings bewegunglos. Da half es auch nicht viel, daß der Sänger, dessen Shouts manchmal ein wenig an bestimmte Teile PINK FLOYDs "Wanddekoration" erinnerten, versuchte, die Leute mit genuschelten Sprüchen à la "I would like everbody to come a little closer. Especially the girls. Don't worry, i'm gay." und "Come on, don't be scared. Oh, you ARE scared." zum mitgehen zu animieren. Sicher keine schlechte Vorstellung, allerdings hapert es mit der Livetauglichkeit von solchem Material immer ein bißchen - speziell, wenn es bei allen anderen Bands im Billing voll auf die Mütze gibt. Was auch bei den nun folgendenden Jungs wieder der Fall sein, die für mich den Höhepunkt des Abends, sowie die Ursache reichlicher Nackenschmerzen, darstellen sollten. Aber das ist man von ihnen ja auch nicht anders gewohnt.

sOULiON




:: SIX REASONS TO KILL
“Mach ma Terror, Alter!” - Na klar! Wie nicht anders zu erwarten, entfesselte der Musikermarkt der Metalcore-Szene eine gehörige Packung desselben. Mit dem Groove-Monster „Drown In Frustrations“ angefangen, gings natürlich sofort wieder los Kreis vor der Stage und die Buben heizten dem Mob im mittlerweile ausverkauften Jugendzentrum mächtig ein. Ein Knaller jagte den nächsten und eine beachtliche Anzahl an brandneuen Songs vom kommenden Album schmetterten in neuem, SIY REASONS TO KILL-untypischem Metalcore-Gewand über die Audienz hinweg wie ein Wirbelsturm. Nachdem mit dem Hammerkracher „Deliverance“ der eigentlich Abschluss des Sets gefahren und von Front-Pit Bull Chris noch dadurch gekrönt wurde, dass dieser sich beim Shouten in den Pit begab, um den Anwesenden erst mal den puren Hass direkt in die Fresse zu schreien [was eine mehr als beängstigend aggressive Atmosphäre verbreitete], konnte mit dem schlussendlich letzten Brenner „War“ noch einer draufgesetzt werden. Zweifellos mal wieder ein sehr gelungener Gig der aufstrebenden Band - wenn nicht sogar einer der besten! HAMMER!

Setlist SIX REASONS TO KILL
Drown In Frustration
Cutting Away [Neu]
Symbols Of Ignorance [Neu]
Dominion Of Death
Retribution [Neu]
In The Name Of God
Dying Peace [Neu]
Kiss The Demon
Deliverance
War

shilrak




:: JAPANISCHE KAMPFHÖRSPIELE
Warum JAKA für mich die Band aus dem Grind/Death-Bereich ist, die ich mir am liebsten anschaue und anhöre, hat viele gute Gründe. Zum einen haben die Jungs einen kernigen und auch leicht technischen Metalanteil in ihrem Sound und zum anderen verstehen sie es immer wieder, mit ihren lustigen Texten und Songideen für gute Laune zu sorgen. Was dem einen dabei zu hektisch erscheinen mag, läuft bei mir unter "umso besser, da es einen gewissen Comiccharakter, wie wir ihn von Tom und Jerry kennen, hat". Und das schienen einige an diesem Abend ähnlich zu sehen, waren die KAMPFHÖRSPIELE doch die Band, die heute am meisten "klassische" Metalheads anzog und auch animierte. Die von zwei Sängern gefrontete Truppe zog an diesem Abend alle Register einer guten JAKA - Show, funktionierte ein Blumenbouquet zum Pitspielzeug um, sprühte vor Spielwitz und zog eine Tracklist durch, die kaum Wünsche offenließ [obwohl "Wir gehen in den Knast" schon ein Brett gewesen wäre - der Verf.]. Bei "Scheiße, der Lehrer" wurde dann zum mitsingen aufgefordert, was sich die anwesenden Fans der Band auch nicht zweimal sagen ließen. Das von mir noch nicht gekannte "Zieh die Jacke falschrum an" zauberte dann, aufgrund des allzu drolligen Titels, ein fettes Dauergrinsen auf mein Gesicht, was auch als Qualitätsmerkmal für den kompletten Auftritt gesehen werden kann. Denn warum JAKA für mich [und auch andere] die Band aus dem Grind/Death-Bereich ist, die ich mir am liebsten anschaue und anhöre, hat viele gute Gründe.

Setlist JAPANISCHE KAMPFHÖRSPIELE
All das muss verunstaltet werden
Abflussbestattung
Gekochtes für Tiere
Geräte hassen mich
Kieferorthopädie
Verpackt in Plastik
Fertigmensch
Im Schlafanzug zu Plus
Ich habe mich entschieden
Scheisse, der Lehrer
Zieh die Jacke falschrum an
Verbrennt Euer Geld
Musik
Dresscode
Alle wollen gut aussehen und tun es nicht

sOULiON




:: DEADSOIL
Nachdem JAKA die nicht gerade in Vielzahl erschienen Metaller nach dem vorangegangenen Core-Overkill etwas „besänftigen“ konnten, ging’s mit den Senkrechtstartern DEADSOIL in die finale Runde des bislang erfolgreichen Showcase. Ob die Allstar-Truppe den wirklich beachtlichen Auftritt der sechs Gründe noch zu toppen vermochte, sollte sich nun erweisen, wenngleich auch einige Zweifel bestanden. Diese hingegen wurden schon beim ersten Songs einfach hinweggefegt. DEADSOIL hatten keinen Bock auf kleckern, sondern auf richtig fieses K[l]otzen. Eine riesige, dreckige, wütenden Walze aus breiten Gitarrenwänden geschmiedet und unter dem rollenden Krach groovender sowie heftig ballernder Drums bewegte sich unaufhaltsam auf immer mehr ausrastenden Anwesenden zu. Der Hexenkessel im Halbkreis vor der Bühne dehnte sich aus und begann vom allerfeinsten zu brodeln. Die durch Dirigent angefixten Mosher konnten gar nicht anders, als komplett die Nerven zu verlieren und ein kleines Schlachtfest zu zelebrieren. DEADSOIL entfachten mit ihren tight gespielten Groove-Massakern ein wahres Inferno, das kein Ende nehmen wollte und nicht nur den aktiven Konzertbesuchern, sondern auch den Schaulustigen die Schweißperlen ins Gesicht trieb. Nach einem zehn Song schweren Kreuzzug durch die lustige Welt der brutalen Musik verließen auch diese fünf Recken sichtlich erschöpft vom heftigen Gig die Bühne und gaben den Leuten einen Grund, genau jetzt zum Merch-Stand zu pilgern, um sich mit Souveniers einzudecken.

Ganz großes Kino, was hier stattgefunden hat, gerade weil sich Sänger-Abteilung schwerstens gemacht hat und voll und ganz aus sich herausgegangen ist, als gäbe es kein Morgen mehr. So wollen wir das sehen, weil so is das ne tolle Sache.

Setlist DEADSOIL
Enemies Will Suffer
Cold Play
40 Degrees
Hate
History Retold
Grey Cube
Hellsphere
Despise The Logic
Pushed Into Ruin
The Promise

shilrak




Von sowas wollen wir mehr, weil:

geile Bands
geile Performance
geiler Sound
geil organisiert
geiler Preis [€ 8,- VVK / € 10,- AK]
geile Gastronomie [günstige Drinks und Essen]
geiler Abend

shilrak, sOULiON

Autor: Markus Jakob [shilrak] | 27.03.2005 | 15:33 Uhr
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