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Datum: 07.04.2007Stadt: Colmar



Alle Jahre wieder findet im Club Le Grillen, am Stadtrand des pittoresken Colmar gelegen, ein Konzert für die Freunde gepflegter Gitarrenmusik statt. In diesem Jahr scheint dies der Auftritt der drei Knüppel-Combos POST-MORTEM, INHUMATE und BENIGHTED zu sein, wobei die beiden letztgenannten zumindest zwei gute Gründe darstellten, den Weg über die deutsch-französische Grenze gen Elsass anzutreten.
[sk]


.: POST-MORTEM :.
Los ging es dann auch sofort mit POST-MORTEM aus dem benachbarten Mulhouse. Die zumindest mir völlig unbekannte Band, die bis jetzt nur zwei EPs auf die Menschheit losgelassen hat, konnte jedoch bei einem transparenten Sound durchaus Pluspunkte einheimsen. Irgendwo zwischen CANNIBAL CORPSE und DYING FETUS angesiedelt, erfanden die Jungs das Death Metal-Rad natürlich nicht neu, aber sie machten dennoch ausreichend Druck und bolzten nicht nur durchgehend mit ICE-Geschwindigkeit, sondern versuchten, das Ganze möglichst zu variieren, sodass sie eine solide Show ablieferten. Vor allem die Hinzunahme eines zweiten Grunzers bei den letzten paar Songs wirkte sich positiv für POST-MORTEM aus und sorgte für gute Resonanzen beim Publikum, das – eher ungewöhnlich für die erste Vorband – bereits jetzt völlig ausrastete und moshte, was das Zeug hielt. Als Abschluss gab es dann noch das fast obligatorische „Raining Blood“. Gut gemacht war es ja, aber Menschenskinder, nehmt doch bitte mal eine andere Nummer von SLAYER! Das wird allmählich echt anstrengend, immer nur dieses eine Cover ad nauseam in Live-Sets zu hören!
[soulsatzero]


.: INHUMATE :.
Was danach folgte, war der ganz normale INHUMATE-Wahnsinn. Mit „Life“ liegt die letzte Album-Veröffentlichung für Grind-Verhältnisse schon lange drei Jahre zurück. Doch livehaftig macht der Krach der vier Strasbourger Spaß wie eh und je. Mit dem Ausstieg des seit 1990 in der Band spielenden Gitarristen David im Herbst letzten Jahres mussten INHUMATE zwar einen Rückschlag hinnehmen, ein Ersatz konnte mit Damien allerdings relativ schnell gefunden werden. Dieser bestritt an diesem Abend in Colmar einen seiner ersten Auftritte.

Den Beginn der Show beging Sänger Christophe wie immer: Mit dem Mikrofon hämmerte er sich drei bis vier Mal gegen die Stirn, welche den Rest des Sets freudig vor sich hin blutete. Das Ersetzen von Gitarrist David merkte man dem Sound nicht an, denn Neuzugang Damien machte seine Sache sowohl an den sechs Saiten als auch als Background-Schreihals sehr gut. Negativer in Erinnerung werden da sicher die Soundprobleme während den ersten fünf Minuten bleiben, denn das stete Piepen ging einem schnell auf den S... bzw. die Ohren. Nachdem das Problem endlich behoben war, konnten sich die Zuschauer schließlich auf die kranken Kompositionen des elsässischen Quartetts konzentrieren. Denn die Playlist konnte sich natürlich wieder sehen lassen. Egal ob „Underground“, „Blasted“ „The Scorpion“ oder „Satyriasis“, abgefeiert und ausgerastet wurde auch an diesem Abend wieder zu jedem einzelnen Stück. Auch die Bühne wurde wie immer fleißig von den Anwesenden geentert und so kam es einem manchmal so vor, als stünden mehr Personen auf als vor der Erhöhung. Besonders ein Mosher wollte es wissen und ging schon früh ohne Unterlass auf Sänger Christophe los und riss diesen mehrere Male zu Boden. Der Schreihals nahm dies – unter dem kritischen Blick der uniformierten Security – jedoch grindig gelassen hin und hatte sichtlich seinen Spaß.
Tausendmal berührt, tausendmal ist was passiert. Auch der x-te Besuch eines INHUMATE-Konzerts machte Spaß wie immer und so kann man jedem, der die Band noch nicht zu Gesicht bekommen hat, nur empfehlen, bei nächster Gelegenheit den ausgeflippten Deathgrindern einen Besuch abzustatten. „Sick and proud – so are Inhumate!“
[sk]


.: BENIGHTED :.
Nach INHUMATE folgten mit den Landsmännern von BENIGHTED die Headliner des Tages, wobei die Spielzeit sowieso ausgeglichen aufgeteilt war und daher keine wirkliche Rolle spielte. Mit bereits vier Studioalben im Rücken hatten die Franzosen einiges an brauchbarem Material am Start, wobei natürlich der Schwerpunkt auf den Songs des ausgezeichneten „Identisick“ von 2006 lag. Live funktionierten diese sogar besser als auf CD, da die bunt zusammen gewürfelte Band, die irgendwie überhaupt nicht nach Brutal Death Metal aussah, sichtlich Spaß hatte und auch das Publikum die Truppe aus St. Etienne lautstark abfeierte.

Besonders bei den verschleppten Mosh-Parts war einiges vor der Bühne los, die auch einige Male schlichtweg geentert und zum erweiterten Moshpit erklärt wurde, sodass Sänger Julien auch mal unfreiwillig auf dem Hosenboden landete. Bei einem sehr gelungenen Sound schafften die Franzosen es gut, über die 45 Minuten Spielzeit die Spannung zu halten und die Leute mitzuziehen. Krönender Abschluss des Abends war dann der gemeinsam mit INHUMATE-Christophe dargebotene NAPALM DEATH-Klassiker „Suffer The Children“, während dem noch einmal die letzten Kraftreserven mobilisiert wurden und circa 30 Leute die Bretter, die die Welt bedeuten, erklommen und sowohl sich als auch die Band gebührend abfeierten. Unterm Strich bleibt somit ein sehr zufrieden stellender und kurzweiliger Auftritt von BENIGHTED, der Bock auf mehr machte.
[soulsatzero]

sk, soulsatzero

Autor: Sebastian König [sk] | 28.04.2007 | 13:40 Uhr
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