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Datum: 23.07.2011Stadt: Mannheim




Eine Weile war es bei den Mannheimer Drone/Sludge/Doomern BLACK SHAPE NEXUS – kurz B.SON – still an der Live-Front. Gründe dafür waren unter anderem die Suche nach einem neuen Bassisten, der den Posten des ausgestiegenen Michael Bergweiler übernimmt, sowie die Arbeiten am neuen Studioalbum, das im Dezember aufgenommen und dann über Exile On Mainstream Records erscheinen soll. Inzwischen wurde mit Stefan Kuhn [u.a. GHOST OF WEM] jedoch ein Ersatzmann am Tieftöner gefunden, sodass der Auftritt mit den Kollegen von WALL und KODIAK + N im JUZ in Mannheim an einem verregneten Juliabend auch gleichzeitig das erste Konzert in der neuen Besetzung darstellt.



.: WALL :.
Los geht es dann mit etwas Verspätung mit WALL aus Köln, die in oftmals wechselnder Besetzung – z.B. zwei sich abwechselnde Schlagzeuger, wobei einer der beiden auch mal eben Gesang und Gitarre übernimmt – ein drückendes Doom-Brett mit gelegentlichen Stoner- und sogar Pop-Einflüssen bieten. Meistens mit drei Gitarren am Start, sorgen WALL mit den aufgefahrenen „Kühlschränken“, will heißen: Verstärkertürmen, für die entsprechenden Klangwände und machen ihrem Namen alle Ehre. Dabei kommt vor allem das schleifende und minimalistische „Tears Of Goliath“ sehr gut zur Geltung, während der oftmals zu leise abgemischte Gesang der insgesamt drei Sänger eher untergeht und gerade im Fall der ersten beiden Songs, d.h. des ersten Sängers, auch entbehrlich ist. Dennoch ein gelungener Einstand in den Abend, auch wenn WALL zum Ende nicht ganz den Spannungsbogen aufrechterhalten können.



.: KODIAK + N :.
Weiter geht es mit KODIAK aus Essen, die auch an diesem Abend wieder den Drone/Ambient-Künstler N a.k.a. Hellmut Neidhardt dabei haben und eine besondere Show auffahren. Somit konzentrieren sich die Essener nach ausgiebigem Soundcheck natürlich ausschließlich auf die im September erscheinende LP „Rn/Xe“ und die darauf enthaltenen beiden Drone/Ambient-Stücke, die es auf insgesamt knapp 40 Minuten Spielzeit bringen. Eingeleitet von wabernden Drone-Klängen – allein schon ein Blick auf das runde Dutzend an Effektgeräten für die Gitarre macht fast schwindelig – steigern sich KODIAK im Verlauf des Auftritts und nahezu in kompletter Dunkelheit spielend immer mehr in sowohl treibende, rhythmisch stampfende Riffs als auch später in klirrende Noise-Ausflüge hinein. Vor allem die letzten Minuten sind daher eher Klangcollage als „Song“ an sich, wissen aber bei geschlossenen Augen und bei der immensen Lautstärke im JUZ mitzureißen, auch wenn es manchen Zuschauern schlichtweg zu viel des Guten ist und der Gang an die Bar für Abhilfe sorgt. KODIAK sind mir zwar als eigenständige Band – d.h. als Trio und zum Beispiel mit den exzellenten Split-LP-Beiträgen der letzten Zeit – und ihrer ruhigeren, düster-atmosphärischen Komponente eine Spur lieber, jedoch ist auch die Kollaboration mit N eine spannende und vor allem intensive Sache, die sich lohnt.



.: BLACK SHAPE OF NEXUS:.
Mit gut eineinhalb Stunden Verspätung sind dann B.SON bereit und starten im vollgepackten JUZ mit dem wunderbaren „VIIIe“ [inkl. Sample] von der Split-LP mit KODIAK bestens in den Abend ein – übrigens auch enthalten auf dem kostenlos als Download verfügbaren „Live in Mannheim“ von 2010. Zudem gibt es am heutigen Abend, neben dem einen oder anderen sympathischen, lockeren Spruch und natürlich einigen alten Klassikern [zum Beispiel „VI“ vom selbst betitelten Debüt], auch neues Songmaterial zu hören, das zeigt, dass B.SON ein wenig die ausgedehnten Drone-Ausflüge reduziert haben und nun etwas direkter/fokussierte mit den wuchtigen Sludge-Riffwänden vorgehen, die immer wieder aufs Neue wiederholt werden und unterstützt durch das schlichte, aber druckvolle Drumming viel Druck entwickeln – klingelnde Ohren und [gewollte] Feedbackorgien inklusive, aber das ist bei den aufgefahrenen zahlreichen Verstärkertürmen und -boxen im Hintergrund auch gar kein Wunder. Im Vordergrund steht dabei neben Gitarrist Geb vor allem Sänger Malte Seidel, der sich gewohnt angepisst die Lunge aus dem Leib brüllt und schreit und das letzte Stück dann auf dem Bühnenboden sitzend verbringt, ehe der Spuk nach einer guten Stunde und inklusive Gastauftritt an der dritten Gitarre sein Ende findet. Man darf gespannt sein, wie B.SON auf dem neuen Album klingen werden – der erste Höreindruck zeigt, dass sich die Mannheimer anno 2011 ein wenig verändert haben und auch etwas schneller [immer relativ gesehen natürlich] vorgehen, dabei aber dennoch ihrem grundlegenden Stil treu bleiben. Wenn die nächsten Live-Auftritte des Sextetts wieder ähnlich druckvoll und intensiv sind, dann sehr gerne bald wieder – und das bezieht sich auf das anstehende Album!



soulsatzero

Autor: Alexander Eitner [soulsatzero] | 25.07.2011 | 20:15 Uhr
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