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Datum: 27.10.2011Stadt: Freiburg



Nachdem BLUENECK aus dem englischen Bristol erst kürzlich mit ihrem dritten Album, „Repetitions“, auf Denovali Records für viel Wirbel gesorgt haben und mit diesem düsteren, atmosphärischen und emotionalen Stück Musik in jeglicher Hinsicht punkten konnten, begeben sich die fünf Musiker nun auf ausgedehnte Europatour, in deren Verlauf sie auch in Freiburg einen Zwischenstopp einlegen.

.: THE PATTERN THEORY :.
Doch immer langsam, denn zuerst dürfen THE PATTERN THEORY, ebenfalls aus England [Leeds, um genau zu sein], auf die Bühne im White Rabbit Club, der sich anfangs wie leergefegt zeigt, jedoch zum Glück gegen 22.30 Uhr mit einer annehmbar großen Zuschauerzahl aufwartet. Während die ersten ein, zwei Songs des Trios, die in erster Linie Post Rock mit zwei Gitarren, Schlagzeug sowie Synthesizern, teils ergänzt um sparsam eingesetzten Gesang, aufwarten, noch interessant klingen und sich durchaus gute Ansätze erkennen lassen, stellt sich kurz danach jedoch ein altbekanntes Problem des inzwischen überschwemmten Post-Rock-Sektors ein: Langeweile. THE PATTERN THEORY verstehen zwar durchaus ihr Handwerk, aber letzten Endes ist unterm Strich nicht mehr als nette Fahrstuhlmusik drin, wobei auch das Outfit des Trios, d.h. die silbernen Jacketts, das nicht mehr herausreißen kann und eher an die FLIPPERS oder die potenzielle Band in der Traumschiff-Boardbar erinnert und sich leider auch musikalisch widerspiegelt. Kurzum: Ein netter, aber wenig spektakulärer Auftritt ohne große Höhepunkte, den man gerne hätte straffen können.



.: BLUENECK :.
Nach einer etwas längeren Umbaupause stehen dann BLUENECK gegen Mitternacht auf der Bühne, während die ersten Gäste bereits wieder den Club verlassen müssen, da der Wecker am nächsten unerbittlich klingeln wird und die Arbeit ruft. Schade eigentlich, denn auch im Verlauf des gut einstündigen Auftritts der Engländer lichten sich zunehmend die Reihen, sodass hier die Frage gestellt werden muss, warum lediglich zwei Bands bei einem Auftritt unter der Woche bis nach 1 Uhr zugange sind bzw. inwiefern man das Ganze etwas publikumsfreundlicher hätte gestalten können. Doch genug genörgelt, denn für diejenigen, die bleiben, gibt es eine Stunde lang Kopf- und Gefühlskino, denn BLUENECK geben sich angenehm sympathisch und bodenständig und wirken wie die Jungs von nebenan, die mal eben das Getränk beiseite stellen und dann mal kurz auf der Bühne stehen, ehe sie sich wieder unters Volk mischen. Dabei bietet die Band einen Querschnitt durch die bisherigen drei Alben, wobei das Hauptaugenmerk natürlich auf dem aktuellen „Repetitions“ liegt, die Setlist aber insgesamt gerne noch etwas mehr Songs hätte beinhalten dürfen. Doch das ist Jammern auf hohem Niveau, denn mit Stücken wie „Sawbones“ – mit zusätzlichem und energischem Trommeleinsatz von Sänger/Gitarrist/Keyboarder Duncan – oder dem grandiosen „Pneumothorax“ wissen BLUENECK problemlos zu punkten, während auch der ‚Hit’ des Vorgängers „The Fallen Host“, „Lilitu“, natürlich nicht im Programm fehlen darf und bei besten Soundbedingungen umgesetzt wird. Hier zeigt sich wiederum, dass BLUENECK sich inzwischen zu einer guten Live-Band gemausert haben, die auch die neuen Songs, die hauptsächlich auf Piano, Violine und Akustikgitarre fußen, mühelos für die Bühne umarrangieren und ohne Verluste live umsetzen kann, auch wenn sogar kurzzeitig von Olli, dem dritten Mann an der Gitarre, die Violine ausgepackt wird und zum Einsatz kommt. Insgesamt sticht besonders Duncans Gesang hervor, der zwar [da sehr ‚Emo’-lastig] immer noch sehr gewöhnungsbedürftig ist und an dem sich die Geister nach wie vor scheiden dürften, aber letztlich mindestens genauso gut wie auf den Studioalben, wenn nicht sogar besser und sehr selbstbewusst umgesetzt wird. Hinzu kommen einige launige, augenzwinkernde Ansagen mit typisch britischem Humor, wobei Freiburg es der Band wohl ganz besonders angetan hat, da die Musiker nicht müde werden, zu betonen, wie ‚beschissen’ vergleichsweise ihre eigene Heimatstadt Bristol denn sei und wie glücklich sich die Zuschauer eigentlich schätzen könnten. Und ehe man sich versieht, ist dann eine gute Stunde vorüber und BLUENECK werden nach dem schönen und auch etwas krachig-lauteren „Revelations“ [„The Fallen Host“], das eigentlich einen exzellenten Abschluss des Konzerts dargestellt hätte, doch noch einmal für eine Zugabe auf die Bühne zurückgeholt. Leider entpuppt sich das weitere Stück von „The Fallen Host“ dann nicht als geeignet, um den Spannungsbogen noch weiter aufrecht zu erhalten, sodass hier weniger mehr gewesen wäre, aber dennoch geben BLUENECK an diesem Donnerstagabend eine sehr eindrucksvolle Vorstellung ab, die kurzweilig ist, handwerklich sehr gut umgesetzt ist und von der Klasse und Vielseitigkeit der englischen Post-Rock-/Ambient-Band zeugt. Und wer noch nicht in „Repetitions“ reingehört hat und/oder nach einer idealen und ruhigen musikalischen Untermalung der diesig-nebligen Herbsttage sucht, sollte BLUENECK unbedingt antesten!



soulsatzero

Autor: Alexander Eitner [soulsatzero] | 30.10.2011 | 17:02 Uhr
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