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Datum: 15.01.2010Stadt: Nürnberg


Ende der 70er gab es mal ein paar Kung Fu-B-Movies, die alle irgendwas mit „Knochenbrecher“ im Titel stehen hatten, was allerdings überhaupt nichts mit der aktuell durch Deutschlands Clubs walzenden „Bonecrusher“-Tour zu tun hat.

Das Knochenbrecher-Programm zumindest ist anno 2010 mit INGESTED, CARNIFEX, OBSCURA, THE FACELESS, NECROPHOBIC, 3 INCHES OF BLOOD und THE BLACK DAHLIA MURDER ebenso destruktiv wie hochkarätig besetzt und der Nürnberger „Hirsch“, wie es sich für so einen Freitagabend schließlich auch gehört, ordentlich gefüllt.
Allerdings ist der Showbeginn pünktlich um 19 Uhr für den durchschnittlichen, nicht direkt in der Noris ansässigen Werktätigen unmöglich zu schaffen, weswegen mir die Auftritte der ersten vier Bands komplett durch die Lappen gehen, was v.a. bei den Tech-Deathern OBSCURA und THE FACELESS höchst bedauerlich ist, denn nach deren letztjährigen Scheiben „Cosmogenesis“ bzw. „Planetary Duality“ hätte ich mich ja zu gerne mal von den Live-Qualitäten dieser Frickel-Deather überzeugt...


.:NECROPHOBIC:.
Somit geht es also gleich mit den schwedischen Black/Death Metallern von NECROPHOBIC los, die mit ihrem klassischen Panda-, Leder- und-Stachelarmband-Outfit zumindest visuell heute Abend etwas aus dem Rahmen fallen.
Mit „Into Armageddon“ von „The Third Antichrist“ geht es los, die Stockholmer schütteln ihre Ketten, lassen mächtig die Matten fliegen und legen mit „Revelation 666“ und „For Those Who Stayed Satanic“ von ihrem aktuellen Werk „Death To All“ gleich noch mal gnadenlos nach.
Der Sound ist mehr als ordentlich, so dass die melodische Gitarrenarbeit von Johan Bergebäck und Sebastian Ramstedt heute Abend gut zur Geltung kommt. Nach „Isaz“ tut der, passend in eine Militärjacke gewandete, Frontmann Tobias Sidegård noch kund, die Band habe sich heute vor dem Auftritt mit Sightseeing und der interessanten Geschichte von Nürnberg beschäftigt, bevor es mit „Blinded By Light, Enlightened By Darkness“ vom 2006er-Album „Hrimthursum“ heftig weiterbollert.


Die Instandsetzung von Joakim Sterners Kickdrum wird kurzfristig nochmal zur Motivation des erstaunlich bereitwilligen Publikums genutzt, bevor mit „The Nocturnal Silence“ vom gleichnamigen Debüt und „Nailing The Holy One“ [von „Darkside“] das Set der Stockholmer gewaltsam endet.


.:3 INCHES OF BLOOD:.
Ohne viel Tamtam gehen anschließend 3 INCHES OF BLOOD zu Werke, nachdem die Kanadier auch ihren Soundcheck überwiegend höchstselbst absolviert haben. Was folgt, ist klassischer Heavy Metal in Reinkultur Marke „Battles And Brotherhood“ vom immer noch aktuellen „Here Waits Thy Doom“-Album, präsentiert mit soviel Inbrunst und Herzblut, dass die beinah unmittelbar losbrechenden Mosh- und Circle Pit-Aktivitäten letzlich nur logische Konsequenz sind. Cam Pipes in seiner Patch-übersäten Kutte schreit sich mit seinem herrlichen HALFORD-Metal God-Timbre scheinbar mühelos die Seele aus dem leicht übergewichtigen Leib, unterstützt von Gitarrist Justin Hagberg, der ab und an die harschen Vocals übernimmt.


Drummer Ash Pearson, übrigens sehr geschmackvoll im SAVIOURS-T-Shirt, verdrischt sein kleines Kit weidlich, als es von „Fire Up The Blades“ u.a. „Demons Blade“ gibt. Der True Metal-Hymnus „Call Of The Hammer“ darf live natürlich nicht fehlen, und „Swordmaster“ von „Advance And Vanquish“ lässt den umjubelten Auftritt der Herren aus Vancouver gediegen ausklingen.


.:THE BLACK DAHLIA MURDER:.
Zügiger Umbau, Enthüllen des deutlich wuchtigeren Headliner-Schlagzeugs und Einmarsch der THE BLACK DAHLIA MURDER-Gladiatoren.
Gitarrist Brian Eschbach schaut zwar wie immer etwas bekifft aus dem OBSCURA-Merchandise, dafür ist aber heute Abend Frontgorilla Trevor Strnad [wovon auch immer] richtiggehend übermotiviert, fast schon krankhaft springelig und auffallend redselig. Nachdem der Shouter wie üblich seine Sehhilfe neben den Drums abgelegt hat, steigen TBDM mit „I Worship Only What You Bleed“ auch schon gewaltig in ihr, von Anfang an begeistert abgefeiertes, Set ein und schon binnen kurzem ist ziemlich klar, dass die Amis ihrem Headliner-Status auf dieser Tour mehr als gerecht werden. Mit „Necropolis“, „Black Valor“ und „Christ Deformed“ gibt es Neues von der letztjährigen „Deflorate“-Scheibe der Band aus Waterford und damit reichlich Futter für den Moshpit.
Nicht nur zu „Closed Casket Requiem“ vom „Unhallowed“-Debüt hagelt es Crowdsurfer, die allesamt routiniert von der diensthabenden Security aus der moshenden Menge gepflückt werden, auch „What A Horrible Night To Have A Curse“ von „Nocturnal“ sorgt für reichlich Wallung unter den Anwesenden. Trevor jedenfalls freut sich wie ein Schnitzel über das euphorische „Hirsch“-Publikum und stachelt den Mob wild gestikulierend bei „Denounced, Disgraced“ oder „Deathmask Divine“ zum Circle Pit an, bevor „Miasma“ als vorletzter Song bereits das Ende dieses Konzertabends einläutet.

Wenn Konzertveranstalter und Plattenfirmen es nun noch hinbekämen, weiterhin für einen verhältnismäßig fairen Eintrittspreis ein so hochwertiges Billing auf Reisen zu schicken, könnte 2010 tatsächlich ein recht gutes Jahr werden...

dkay

Autor: Dirk Konz [dkay] | 17.01.2010 | 22:46 Uhr
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