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Datum: 24.09.2009Stadt: Hamburg

Wir schreiben Donnerstag, den 24.09.2009 – es ist ein angenehmer, fast zu warmer Herbstabend. Die Stille fegt durch Hamburgs Gassen vor der Markthalle – doch noch täuscht diese. Im kleinen Saal der Markthalle [Marx] versammelt sich heute ein bunter Haufen an Musik. Mit SECRETS OF THE MOON, CODE, SÓLSTAFIR und BORKNAGAR haben sich vier Bands versammelt, bei deren Zusammenstellung die Stile verschiedenartiger nicht sein könnten.

.: CODE :.

Um 19:30 Uhr geht es pünktlich los und CODE betreten die Bühne. Überraschend ist dabei, dass das Marx bereits sehr gut gefüllt ist. Man kann von guten 6/10 sprechen = etwa 220 Leute. Mit CODE gibt es auch gleich den ersten Avantgarde/Black Metal-Act, welcher durch seinen einzigartigen Sound gleich punkten kann. Sänger Kvohst kommt mit schwarz geschminkten Augen auf die Bühne, trägt einen kleinen, spitzen Hut und fegt mit seinen Leuten die ersten Reihen gleich um. Viel Nebel, eine Bühne, die sehr im Dunklen gehalten wird, und eine Band, die weiß, wie man die gewünschte Wirkung erzielt, bringen ein ideales Live-Ergebnis. Die Mischung aus Black Metal und theatralischem Klagegesang, welchen Kvohst jede Minute auf der Bühne auslebt, sorgt für ein künstlerisch einmaliges Bild und lässt die ersten Reihen bis zum Ende mitgehen. Überraschend ist auch, dass die Band, trotz der Opener-Position, ganze 40 Minuten spielen darf. Die Fans danken diesem Schauspiel mit Applaus.

Prachstücke aus der Setlist:
Smother The Crones
The Rattle Of Black Teeth
Tyburn
Aeon In Cinders


.: SOLSTAFÍR :.

Wo wir doch bei ganz großem Kino waren. Nach zwanzig Minuten Umbau betreten die Avantgarde-Progressive-Metaller von SOLSTAFÍR die Bühne. Was folgt, ist ein Ausbruch der Gefühle und der Einzigartigkeit. Man stelle sich das Ganze so vor: Unheimlich stark flackernde Lichter, bunte Farben auf der Bühne, und eine Band, die 3 Lieder in 50 Minuten spielt. Dabei handelt es sich um einen sehr eigenen Sound. Grundlage scheint Popmusik bzw. ein Sound wie z.B. von A-HA. Dazu eine ordentliche Dosis PINK FLOYD und in den Liedern metallische Ausbrüche, die bis zum Black Metal reichen. Dabei bauen sich die Lieder unglaublich spannend auf und man wartet voller Vorfreude auf die Ausbrüche in den Liedern. Zwar wird hier nicht so viel das Haupthaar geschüttelt, aber der Applaus nach jedem Lied spricht Bände. Auch hier heißt es – ganz großes und selbstständiges KINO! Einziger Kritikpunkt ist, dass man es hier mit Perfektionisten zu tun hat, die dauernd an ihren Gitarren rumfummeln, um den gewünschten Sound für ein *perfektes* Solo zu erzielen. Ist zwar bei 15-minütigen Liedern nicht so schlimm, wirkt aber irgendwie komisch, wenn man dauernd an seinen Sachen rumfummelt.



.: SECRETS OF THE MOON :.

Nun heißt es: Gruppenkuscheln im Marx. Die Deutsche Black-Metal-Kapelle SECRETS OF TH MOON entern die Bühne. Was folgt, sind sechs Lieder, 55 Minuten schwarzer Stahl und eine Lichtshow, die einen die Augen verdrehen lässt. Die Band ist höchst motiviert und obwohl nur wenig Platz auf der Bühne ist, nutzen die Musiker diesen. Schlagzeuger T. Thelemnar geht dabei mit seinen langen Haaren ab, als wäre er selber in der ersten Reihe als Die-Hard-Fan. Die musikalische Symbiose zwischen Songmaterial, Lichtshow [die einem Lichtgewitter gleich kommt], Stimmung im Publikum, Nebelschwaden auf der Bühne und der Band selbst ist perfekt! Zwar gibt es musikalisch nur einmal was aufs Fressbrett, da der Rest sich im langsameren/doomigeren Bereich befindet, was allerdings nicht stört. Am Ende gibt es noch als Zugabe eine zwei Minuten lange Rückkopplung, die man von MOTÖRHEAD gelernt zu haben zu scheint, und aus ist auch dieser Teil des Abends.

Setlist:
Intro
Sulphur
Ghost
Lucifer Speaks
I Maldoror
Seraphim Is Dead
Queen Among Rats

.: BORKNAGAR :.

Noch einmal wird eine halbe Stunde umgebaut, ehe es um 23:35 Uhr endlich losgeht. Schon im Vorfeld gab es, wenn man über BORKNAGAR gesprochen hat, nur ein Thema. Ist Vintersorg der richtige Mann für die Gesangsstelle oder nicht? Die Meinungen gingen weit auseinander – so wird es Zeit, dass er uns selber zeigt, was die Band mit ihm kann. Kraftvoll geht es mit „X“ in die Vollen. Das Publikum ist gleich auf der Seite von BORKNAGAR und die immer noch gut gefüllte Halle frisst der Band aus der Hand. Von der Bühnenpräsenz her können sich die Jungs jedenfalls unbesorgt der Kritik stellen. Obwohl die Bühne mit sechs Leuten voll gepackt ist, gibt jeder ein gutes Bild auf der Bühne ab. Allen voran geht Vintersorg auf der Bühne ab wie ein Gummibärchen auf Glückshormonen. Immer wieder animiert er das Publikum und bringt die Masse zum Mitmachen. Ob bei den älteren Liedern die Gesangstechnik nun störend ist oder nicht, muss am Ende jeder selbst wissen. Meiner Meinung nach gibt die Band auch so ein gutes Bild ab und gibt wirklich alles. An Ende hüpft Vintersorg sogar noch in die Fans und animiert jeden Einzelnen. Mit „Dauden“ und „The Dawn Of The End“ setzt die Band schließlich nach 65 Minuten einen klasse Schlusspunkt.


Prachtstücke aus der Setlist:
Oceans Rise
The Eye Of Oden
Universal
The Genuine Pulse
Colussus
Dauden
The Dawn Of The End




Fazit: Für 16 Euro an der Abendkasse muss ich sagen, dass man hier eine klasse Tour auf die Beine gestellt hat. Jede Band war Vertreter ihres ganz eigenen Soundgebildes und so war es schön, einmal einen Haufen von Bands zu haben, bei denen man sich sicher sein kann, dass sonst nur eine Handvoll ausgewählter Fans sie gut finden. Für viele Leute dürfte dieser Abend lange im Gedächtnis bleiben und bis auf Kleinigkeiten wie der leicht unsaubere Sound bei BORKNAGAR darf hier nur auf hohem Preis/Leistungs-Niveau gelästert werden!

Ashes Of Eden

Autor: Frank-Christian Mehlmann [Ashes Of Eden] | 03.10.2009 | 11:49 Uhr
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