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Datum: 29.08.2009Stadt: Nürnberg



Eine bessere Location als die intime Atmosphäre des Nürnberger „Cult“ hätten sich die Gothrocker BURY ME DEEP um END OF GREEN-Diseuse Michelle Darkness für ihren Gig bzw. ihre Albumpräsentation an diesem Samstagabend kaum suchen können: ein etwas abgelegener Laden, in dem sich sonst die lokale Gothic- und/oder S/M-Szene ein Stelldichein zum Tanzvergnügen bzw. zum Spieleabend zu geben pflegt.

Dementsprechend bizarr mutet dann auch z.T. das Inventar des Clubs mit Kettenzug und S/M-Kreuz für die gepflegte Folter nach Feierabend links neben der Bühne an, das allerdings heute ungenutzt bleiben muss.

.:DAWN OF DESPAIR:.
Ohne Navigationssystem an Bord verpasse ich aufgrund schierer Orienterungslosigkeit zwar den Opener RAWKFIST komplett, komme dafür aber noch pünktlich in den Genuss der „Nembercher“ Lokalmatadore von DAWN OF DESPAIR, die melancholischen Doom/Dark Metal spielen und das durchaus kompetent, melodisch und gefällig.
Seit NAPALM DEATHs Shane Embury mit einer unnachahmlichen Mischung aus Trotz und Stolz seine schwindende Lockenpracht mit Tonsur trägt, ist ja hinlänglich bekannt, dass nachlassende Kopfbehaarung nicht zwangsläufig Verzicht auf lange Haare bedeuten muss, [auch wenn es nicht immer gut aussieht, aber schließlich ist Metal ja kein Schaulaufen!] und so sehen offenbar auch Sänger Gerd und Gitarrist Lars von DAWN OF DESPAIR die Sache.
Aber selbst wenn headbang- und showtechnisch am ehesten Bassistin Juli zu überzeugen weiß, machen DAWN OF DESPAIR ihre Sache mit traurigen, teilweise PARADISE LOST nicht unähnlichen Weisen wie „Why“, „Kill The Sorrow“ oder „Dead Heart“ mehr als ordentlich, so dass man nur hoffen kann, dass sich vielleicht doch bald mal ein Label der düster-doomigen Mittelfranken annimmt.

.:BURY ME DEEP:.
Im Anschluss und ohne viel Gedöns betreten dann Michael „Hu-Burn“ Huber a.k.a Michelle Darkness [der sowohl in Sachen Figur als auch Frisur Robert Smith von THE CURE immer ähnlicher wird] und seine Darkbrothers von BURY ME DEEP die schmucklose, kleine „Cult“-Bühne. Mrs. Dunkelheit, heute abend im schmucken ROB ZOMBIE-Shirt, brummt kurz ein „Wir sind BURY ME DEEP aus Schwabistan!“ in den halbvollen Club und schon gothrockt der Vierer im Trockeneisnebel mit „2 Circles [Without An End]“ zünftig los.
Es folgen „Cobaltbluelight“ und „Dead People Walk“, bevor bei „Devil's Daughter“ zusammen mit der ersten Reihe erstmal eine kurze Tequila-Pause eingelegt wird.


Die Lieder präsentieren sich in beeindruckender Soundqualität und live doch eine ganze Ecke roher und rockiger als auf Tonträger, was der kompakt und gänzlich unprätentiös aufspielenden Band bzw. den Songs insgesamt aber durchaus gut zu Gesichte steht. Weiter geht’s mit dem unverschämt eingängigen „Burn My Soul“, „Like Little Souls“ und dem TYPE O NEGATIVE-artigen „Beside Myself“.

Nach der U2-Hommage „Mother Mary“, dem untoten „Vampire's Empire“ und „The Pain“ wäre das aktuelle „Nearly Down“-Album damit auch schon fast komplett durchgespielt, weswegen die Band nach einem mir nicht geläufigen Song [vermutlich aus der DIE FUGE-Zeit] die Bühne verlässt.
Geschätzte zwei Sekunden später stehen die Schwaben dann aber schon wieder parat, um sich nach einem sarkastisch-kumpelhaften: „Zugabe? Na, also gut!“ von Frontfrau, äh, meine natürlich: Frontmann Michelle mit dem Albumrausschmeißer „The Angel's Handshake“ in Richtung der Bar [O-Ton Darkness: „Jetzt saufen wir!“] zu verabschieden.
Richtig guter, bodenständiger Auftritt einer sympathischen Band mit einem klasse Album im Rücken, die bereits heute abend eindeutig mehr Publikum verdient gehabt hätte...

dkay

Autor: Dirk Konz [dkay] | 28.09.2009 | 21:22 Uhr
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