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Datum: 03.12.2010Stadt: Hamburg

Es ist schon verwunderlich, wie oft man CALIBAN in und um Hamburg in nur 18 Monaten haben kann. Mit Wacken und Vorgruppen-Gigs – kommt man da auf gut fünf Gigs. Ob da jemand gerne live zockt oder ein Liveausverkauf gestartet wurde, soll an dieser Stelle mal dahingestellt sein – allerdings wissen CALIBAN immer, eine große Zahl an Spitzeklassenbands mit sich zu führen. So gibt es dieses Mal auf die Ohren von: CALIBAN
ALL THAT REMAINS, SOILWORK, NEAERA und BLEED FROM WITHIN. Die ersten zwei Bands haben wir allerdings gepflegt verpasst, da wir zu dieser Zeit ein Interview mit ALL THAT REMAINS hatten, welches ihr demnächst hier lesen könnt.
















.: SOILWORK :.

Wie habe ich mich an diesen Abend auf die Schweden von SOILWORK gefreut. Immerhin ist die Band nicht gerade jeden Tag in Deutschland anzutreffen und das neue Album hat ordentlich Dampf. Umso schöner ist es, als in Hamburg die Lichter ausgehen und eine gut gefüllte Halle die Jungs – warm aufnimmt. Allerdings gibt es von jetzt an, bis zum Ende des Textes, kaum etwas Positives zu sagen. Fangen wir einmal mit dem Sound an. Eigentlich hört man Nur Bass und Snare der Rest [Vor allem Gesang und die eine Gitarre] gehen total unter. Da die eine Gitarre viel Lauter ist, als die andere – und die Gitarristen sich bei den Soli abwechseln, kann man sich vorstellen, wie schön es klingt, wenn die Rhythmusgitarre viel lauter ist, als die Leadgitarre. Auch in Sachen Lichtshow versagt die Band auf ganzer Linie. Immer nur eintönige Farben, die kaum etwas hermachen und dazu eine Bühne, die 90 % des Gigs in Nebel gehüllt ist, sodass man nur Speed ab und an sieht. Speed ist auch an diesem Abend der Einzige, der etwas mehr auf der Bühne macht, als hin und wieder mal den Kopf nicken zu lassen. Die Ansagen sind auch mehr als lieblos und dauern ewig, bis sie dann mal nach einem Song kommen. Das Material bezieht sich eher auf neuere Lieder – alte Fans blicken extrem in die Röhre. Bleibt nur noch zu sagen, dass diese Vorstellung 40 Minuten gedauert hat und mit „Stabbing The Drama“, sein Ende findet.







.: ALL THAT REMAINS :.

Es wird nun etwas länger umgebaut, was sich allerdings auch lohnt, denn ALL THAT REMAINS fahren einiges auf. Backdrop, Sidedrops – unterm Drumset ebenfalls ein Bunner und damit kann es dann losgehen. Die Jungs beziehen sich an diesem Abend sehr auf ihr aktuelles Album „For We Are Many“ und so bekommt die extrem volle Markthalle zum Beispiel den Titeltrack, „For We Are Many“, „The Last Time“ und „Aggresive Opposition“ um die Ohren geballert. Wie man – im Gegensatz zu SOILWORK – alles richtig macht, zeigen die Amerikaner von der ersten Minute an. Hier stimmt einfach alles. Der Sound rasiert einem die Eier, die Band geht ab wie Gummibärchen auf LSD und das Licht blastet einen die Augen ins Großhirn. Dazu noch ein tobender Pit, ein sichtlich gut gelaunter Sänger und eine Stimmung, die sich eine jede Band wünscht. Man kann schon sagen, dass es sehr schade ist, dass ALL THAT REMAINS an diesem Abend nur 45 Minuten spielen durften aber da allein schon die ersten zehn Minuten gereicht haben, um die Menge auf Hochsommertemperatur zu bringen, wird der eine oder andere, sogar ganz froh darüber sein. Mit „Two Weeks“ ist dann endgültig Schluss und ein letztes Mal, singt die gesamte Markthalle lautstark mit. Ein ganz großer Auftritt, der eigentlich nichts zum verbessern bietet. Headliner würdig!

Setlist ALL THAT REMAINS:

Now Let Them Tremble
For We Are Many
Six
Hold On
Aggressive Opposition
This Calling
The Air That I Breathe
Forever In Your Hands
Become The Catalyst
Some Of The People, All Of The Time
Two Weeks







.: CALIBAN :.

Wie auch bei den letzten Malen, bei denen CALIBAN als Headliner aufspielten, wird es auf einmal recht leer. Das mag zu einem daran liegen, dass die Band eben den letzten Slot hat und die Fans langsam müde sind, zum anderen daran, dass sie immer und überall sind, wie schon in der Einleitung beschrieben. Wie dem auch sei, CALIBAN sind Bühnenerfahren und zeigen das auch in einer – etwas über einer Stunde langen Show, welche zwar nicht übel ist aber irgendwie auch nichts Neues bieten. Sänger Andreas Dörner scheint von Gig zu Gig verplanter, was die Ansagen angeht. Was den Sound betrifft: Der ist dieses Mal ganz gut, wenn auch nicht so perfekt wie zuvor. Die Lichtshow macht einiges her, aber die kann nicht darüber hinwegtäuschen, dass das Gesamtbühnenbild doch recht langweilig und inzwischen schon bekannt wirkt. Macht nichts, einige nicht müde gewordene im Pit feiern ihre Helden trotzdem und das wohl auch zu Recht, denn wirklich schlecht sind CALIBAN live nicht – nur irgendwie etwas zu bekannt. Trotzdem oder vielleicht auch deswegen, wird die Halle immer leerer und auch dieses Bild kommt einen irgendwie bekannt vor. Die Band verabschiedet sich trotzdem brav und beendet den Gig ganz klassisch.

Fazit: Die Tour bietet auf jeden Fall ein nettes Paket, das die modernen Musikhörer dieser Zeit, gerne antesten dürfen. SOILWORK haben leider auf ganzer Linie enttäuscht, da bleibt zu hoffen, dass dort eine Steigerung eintritt. Was ALL THAT REMAINS angeht, so dürfen sich Fans der Band, auf einen ganz großen Gig freuen. Für alle die CALIBAN noch nicht gesehen haben, die dürfen sich ebenfalls auf die deutschen Corehelden freuen – für alle anderen Fans der Band sei gesagt – es gibt nicht viel Neues, was dort anzufinden ist. Bleibt nur zu hoffen, dass CALIBAN sich nun eine kleine Pause gönnen und wieder zu Kräften kommen, denn wir wissen alle, dass die Band eine Bank sein kann – wenn sie will…

Tourempfehlung 7,5/10

Ashes Of Eden

Autor: Frank-Christian Mehlmann [Ashes Of Eden] | 06.12.2010 | 19:23 Uhr
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