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Datum: 14.01.2006Stadt: Kaufbeuren

AUCH DIE 2006ER EUROPATOUR VON CHILDREN OF BODOM üBERGEHT DIE SüDDEUTSCHE KONZERTMETROPOLE MüNCHEN GNADENLOS UND SETZT IHR VERTRAUEN IN DIE NEUE ALL-KARTHALLE IN KAUFBEUREN. DABEI WäRE DER MüNCHNER RAUM SICHER KEIN SCHLECHTES PFLASTER FüR EINE ANSTäNDIGE PORTION DEATH-THRASH, DENN ALS VORBANDS KONNTE MAN KEINE GERINGEREN ALS ONE MAN ARMY (AND THE UNDEAD QUARTETT) UND EKTOMORF VERPFLICHTEN. WIE AUCH IMMER, DIE GERADE ERST FüR METALKONZERTE EINGEWEIHTE HALLE WEIß MIT IHREM WEITLäUFIGEN AMBIENTE WIEDER EINMAL ZU BEGEISTERN.



Als ONE MAN ARMY mit ihrem straighten Deathmetal losrumpeln ist die Halle anständig gefüllt, nicht mehr und nicht weniger. Gerade die Breite der Go-Kart Halle würde sicher noch einigen Metal-Maniacs ausreichend Platz bieten, doch den weiten Weg aus München oder Augsburg nehmen eben nicht allzu Viele in Kauf. Die Fans aus der Kaufbeurischen Gegend sind jedenfalls vertreten und finden sichtlich Gefallen an Johan Lindstrand und seiner engagierten Truppe. Heute werden keine Gefangenen gemacht und ab der ersten Minute tobt der Moshpit vor der Bühne. Höhepunkte des halbstündigen Auftritts sind „Bulldozer Frenzy“ sowie „The Sweetness Of Black“. Ich hätte das kurz angespielte Metallica-Cover „The Four Horsemen“ aber gerne in voller Länge gehört.



EKTOMORF steht als zweite Vorband schon etwas mehr Spielzeit zu und die wissen die Ungarn auch gut zu nutzen. Frontmann Zoltan fordert die Menge immer wieder zum kollektiven Hüpfen auf und auch der Rest der Bande präsentiert sich routiniert aber agil. Den ersten Glanzpunkt bildet das Doppelpack „Fuck You All“ und „You Get What You Give“. Leider ist der Sound der Band viel zu basslastig und überdeckt die spärlich gesäten, aber qualitativ guten Lead- und Sologitarren. Bei „I Know Them“ kommt zum ersten Mal so etwas wie Abwechslung auf und deshalb muss man diesen Song einfach zu den Highlights zählen. Als EKTOMORF ihre letzte Note verklingen lassen, merkt man dem Publikum die Anstrengungen der beiden Gigs schon deutlich an und nicht wenige flüchten sich zur Umbaupause zum großen Headliner an die zahlreichen Getränkestände.

Doch die lassen sich noch gehörig Zeit und so gibt es einige grenzwertige Szenen zu beobachten, die das auffällig durchgemischte Publikum so mit sich bringt. Sieht man nämlich mal in die durch Glaswände abgetrennte Bar, entdeckt man nicht wenige Alkoholleichen über den Tischen hängen. Tja Jungs, Ziel verfehlt – neuer Versuch bei der nächsten Tour. Kaum begebe ich mich wieder in den Innenraum, muss ich einer sich anbahnenden Schlägerei ausweichen, die Stimmung ist allgemein etwas überhitzt für meinen Geschmack. Ob das an den Bierpreisen von 2 Euro liegt? Zu den amüsanteren Dingen zählt wohl ein Metalfan im Rollstuhl, der seinen armen Zivi (definitiv nicht der Metalszene zuzurechnen) in das Konzert mitgeschleppt hat. Respekt!



Nach einer guten dreiviertel Stunde ertönen die ersten Klänge des Intros der Headliner. Die nacheinander erscheinenden Musiker werden natürlich lautstark bejubelt und gehen mit imposanter Lichtshow gleich in die Vollen. Von Anfang an wird gepost, was das Zeug hält und die Übergänge zu „Sixpounder“ und „Silent Night, Bodom Night“ sind fliessend. Kein lästiges Geschwafel zwischen den Songs, stattdessen Death-Thrash voll auf die Zwölf. Die Finnen präsentieren sich ausgesprochen verspielt und bringen ihr Publikum zwischen den Bodom - Songs mit zahlreichen angespielten "Hits" von Tokio Hotel über Madonna immer wieder zum schmunzeln. „Angels Don´t Kill“ ist Live immer sehr gut und die alten Fans kommen mit „Follow The Reaper“ auf ihre Kosten.


Das auf Konserve schon sehr starke „Needled 24/7“ bekommt in der Liveversion gleich noch mal einige Pfunde Druck nachgelegt, bevor es mit einem sehr amüsanten Keyboard/Gitarren Soloduell zwischen Alexi Laiho und Janne Warman weitergeht. Als die restlichen Musiker wieder auf der Bühne stehen, gibt’s mit „In Your Face“ eine kleine Exkursion zur neuen Platte und „Hatecrew Deathroll“ räumt danach einfach alles aus dem Weg. Als letzten Song wird „Are You Dead Yet?“ angekündigt, worauf das Publikum mit „NO!“ antwortet. Dass der Song natürlich trotzdem ordentlich fetzt, ist Ehrensache.


Spätestens aber bei der anschliessenden Zugabe, die über ein knappes halbes Dutzend Songs geht merkt man aber, dass die Stimmung in der Halle nicht gerade optimal ist. Selbst als Alexi auf das Dach des Autos, das sich in der Bühnenmitte befindet, klettert und dort wild posend und moshend seine Gitarre malträtiert, interessiert das nur die ersten Reihen. Vielleicht sind CHILDREN OF BODOM inzwischen so groß, dass sie Leute ziehen, die diese Musik nur bedingt mögen und nur kommen, um einmal „dabei“ gewesen zu sein. Jedenfalls drängt sich mir diese Meinung anhand der Publikumsreaktionen auf. Festzuhalten bleibt also ein gelungener Gig, nicht zuletzt wegen der enormen Spielfreude der Musiker und der guten Setlist, aber auch mit einem langweiligen, partout nicht zu begeisterndem Publikum.



Cryxx

Autor: Georg Schillay [Cryxx] | 15.01.2006 | 15:26 Uhr
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