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Datum: 23.02.2009Stadt: Hamburg

CHILDREN OF BODOM beehren Hamburg nach nicht einmal vier Monaten erneut und haben einiges wieder gut zu machen. Nachdem man sich einen Headliner Gig außerhalb der SLIPKNOT Tour in Hamburg gönnte und diesen sehr lustlos in nicht mal 90 Minuten runter riss, waren viele Anhänger trotz schweißtreibendem Konzert sehr verärgert. Grund genug für Alexi und seine Mannen, sich ordentlich ins Zeug zu legen. Zusammen mit CANNIBAL CORPSE und DIABLO probiert man es diesmal in einer etwas größeren Halle als sonst wie gewohnt in der Markthalle.

Schon als ich um 18 Uhr [eine Stunde vor Einlass] an der Großen Freiheit 36 vorbei gehe, sehe ich schon eine handvoll Hardcore-Fans, die sich am Eingang die erste Reihe ersitzen wollen. Trotz dieser Tatsache füllt sich die Große Freiheit nur sehr langsam, und als pünktlich um 19:00 Uhr das Licht ausgeht, ist die Freiheit zu etwa 2/3 gefüllt.

.: DIABLO :.

DIABLO aus Finnland machen an diesem Abend den Anfang und präsentieren der Meute gitarrenorientierten Melodic Death mit Thrash Elementen und ansprechenden Songstrukturen. Trotz der Tatsache, dass die Band in ihrem Heimatland Megaerfolge feiert, ist sie hier zu Lande noch recht unbekannt. Umso gespannter bin ich auf ihren Auftritt und die Reaktion. Zwar hat die Band nicht wirklich viel Platz auf der vollgestellten Bühne, macht jedoch das Beste draus und feuert gleich ihren klar klingenden Sound in die Masse. Für Ansagen, wie Sänger und Gitarrist Rainer Nygård selbst bemerkt, ist nicht viel Zeit und so knallt man ein Lied nach dem anderen runter. Dabei ist die Reaktion der Meute sehr merkwürdig. Erstes Lied – kaum etwas passiert – zweites Lied – Meute dreht durch – drittes Lied – kaum etwas passiert usw. Trotzdem wird DIABLO insgesamt ziemlich stark abgefeiert, wahrscheinlich auch, weil die Jungs einen guten Job machen und genau in die Menge der Bodom-Jünger passen. Leider ist der Spaß nach nur 30 Minuten vorbei und lässt nur für Prachtstücke wie „Living Dead Superstar“ und „Queen Of Entity“ Zeit. Schade nur, dass alle Keyspuren vom Band kamen – trotzdem eine anständige Leistung!




Urplötzlich wird die Halle voller. Innerhalb von fünf Minuten ist die Halle zu drei Viertel voll und erwartet voller Spannung die Death Metal Legenden CANNIBAL CORPSE. Ohne lange zu schnacken geht die schnellste Umbaupause meines Lebens vonstatten. Trotz der Tatsache, dass ein Drumset verschwindet, ein Backdrop abgebaut wird und, und, und – dauert der Umbau ganze sechs Minuten.

.: CANNIBAL CORPSE :.

Es ist ein eigenartiges Gefühl, das ich bekomme. Obwohl ich Bodom-Jünger bin, ist es irgendwie merkwürdig, die Legenden CANNIBAL CORPSE VOR C.O.B. zu sehen. Schließlich dämmt sich das Licht – ohne ein Intro oder Ähnliches betreten die Herren von CC die Bühne. Was dann folgt, sind 55 Minuten Death Metal pur! Vom ersten Lied an bringen CORPSE die Menge zum Durchdrehen und Matteschütteln, als gäbe es kein Morgen mehr. Gewohnt, aber dennoch nervend lassen sich CC nach jedem Lied eine fast einminütige Verschnaufpause, ehe es Ansagen gibt oder der nächste Kracher kommt. Trotzdem ist das Technische, was die Band leistet und die beeindruckende Bang-Technik des Grinders mehr als beeindruckend. Den Ersten scheint es auch bereits zu viel zu werden und sie flüchten angewidert aus der Halle. So bringt man die 55 Minuten schließlich klassisch rum. Jeder hat seinen festen Standpunkt, den er nicht verlässt und weiß, was er zu tun hat. Nicht besonders aufregend anzusehen, jedoch soll es bei CC ja auch nur aufs Fressbrett geben. Nach einem Killerset spielt man schließlich noch „Hammer Smashed Face“ [mit Wall Of Death Einlage], bevor man noch die letzte Zugabe gibt und schließlich die Bühne so schnell verlässt, wie man gekommen war.

Prachtstücke aus der Setlist:
Pit Of Zombies
Priests Of Sodom
Evisceration Plague
Hammer Smashed Face
Stripped, Raped And Strangled

Nun geht die zweite Umbaupause vonstatten, und es ist wirklich lustig mit anzusehen, wie sich die Reihen nun austauschen. Die CC-Jünger verlassen zuhauf die ersten zwanzig Reihen, während Massen von Bodom-Kids die Halle fluten. Irgendwie nach etwa zehn Minuten hat sich das Ganze dann beruhigt und die Halle ist wieder zu drei Vierteln gefüllt. Leider merke ich schnell, dass diese Umbaupause bei weitem nicht so schnell vorüber geht, wie die davor. Zehn Leute auf der Bühne sind dauerbeschäftigt, das riesige Bühnenbildnis frei zu legen und die Instrumente zu checken. Der eine oder andere wird langsam ungeduldig, dauert der ganze Spaß tatsächlich an die 40 Minuten [also länger als die Spielzeit von DIABLO].

.: CHILDREN OF BODOM :.

Dann aber schießt plötzlich das Intro los und alle Augen richten sich zur Bühne. Unter relativ großem Applaus betritt die Band die Bühne, ehe es mit „Hellhounds On My Trail“ losgeht. Die Band gibt sich spielerisch wieder mit mehr Freude als beim letzten Gig, wirkt jedoch stellenweise recht abgeklärt. Der Sound ist eigentlich den ganzen Abend gut bis auf bei Ausfällen wie „Lake Bodom“ – totaler Matsch. Alexi haut wie gewohnt die erste „Fuck dies Fuck das“ Ansage raus und feuert einen Hit nach dem nächsten ab. Dabei nutzt die Band das riesige Bühnenbildnis ideal, um sich dem Publikum mit unglaublicher Lichtshow zu präsentieren. Die Fans erscheinen jedoch etwas eigenartig. Ist sonst totales Ausrasten bei Bodom-Gigs angesagt, ist es diesmal verhältnismäßig ruhig. Ab und an ein Diver, hin und wieder Pits [von Gedränge bis zu Hard-Pits] und fleißige Mosher, die die Band begleiten, jedoch nicht durchdrehen wie gewohnt. Auch hier verschwindet die Band ab und zu hinter der Bühne [hier für Gitarrenwechsel] und lässt eine leere Bühne zurück. Grund genug für Janne, einmal STRATOVARIUS’ „Black Diamond“ anzuspielen, was unter großem Applaus und Einsatz des Drumsets eine witzige Einlage bietet. Alexi bietet typischen Bodom-Humor mit Anekdoten des Tourlebens und Power-Metal-Kreisch-Einlage vom Feinsten. Nach 75 Minuten ertönen dann die Keys von „Downfall“ und ein jeder denkt, dass es zu einem sehr frühen Ende kommt – da „Downfall“ immer den Konzertabschluss darstellt. Umso überraschter sind die meisten, als es danach noch mit „Bed Of Razors“ und „Hate Crew Deathroll“ in die Verlängerung geht. Unter idealem und intensivem Licht beenden CHILDREN OF BODOM nach gut 90 Minuten unter tobendem Applaus die Show.




Fazit: Ob die Tourzusammenstellung von CANNIBAL CORPSE und CHILDREN OF BODOM so eine gute Idee war, bleibt anhand des Anblicks der wechselnden Reihen mal dahingestellt. Tatsache ist, dass hier drei Bands gespielt haben, die sich alle in guter Verfassung präsentiert haben und einem jeden Fan ordentlich eingeheizt haben dürften. Fraglich bleibt nur, warum COB nach schon 90 Minuten erneut die Bühne verlassen, wobei ihr Albenkatalog einiges mehr hergeben würde. Trotzdem ein gelungener Abend mit kleinen Ecken und Kanten.

Setlist Bodom
Hellhounds On My Trail
Living Dead Beat
Sixpounder
Silent Night, Bodom Night
Banned From Heaven
Hate Me!
Children Of Decadence/Bodom After Midnight
Follow The Reaper
Blooddrunk
In Your Face
Angels Don't Kill
Lake Bodom/Bodom Beach Terror
Downfall
__________________________

Bed Of Razors
Hate Crew Deathroll

Müsste so stimmen…



Ashes Of Eden

Autor: Frank-Christian Mehlmann [Ashes Of Eden] | 25.02.2009 | 18:21 Uhr
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