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Datum: 29.09.2013Stadt: Hamburg

Es laden wieder die Hamburger Metal Dayz in der Hansestadt, ein rundum Wacken freundliches kleines Hallenfestival in Hamburg. Hierbei geben sich die Wackenveranstalter alle Mühe, dass Festival mit ganz viel Liebe und auch ganz viel Blödsinn in einen Rahmen zu pressen, der keine Wünsche mehr offen lassen mag. Von Gewinnspielen über Autogrammstunden, Gitarrenunterricht mit einigen Musikern oder einfach nur eine lärmende Band, hier wird alles geboten, was in die Markthalle und das Marx [beide befinden sich in einem Haus] passt. Nachdem das Dreitagesfestival am ersten Tag eher im Core-Bereich tätig gewesen ist, und am zweiten Tag mir RAGE und PARAGON dann doch eher in die True-Ecke geriet, hat man sich für den letzten Tag etwas Besonderes einfallen lassen. Hier spielt dann mal eben die aktuelle BODOM-Tour auf. Jepp, die Kinder aus dem hohen Norden lassen sich zusammen mit INSOMNIUM und MEDEIA sehen. Klingt nach einem perfekten Ende für ein rundes Festival, oder?

.: MEDEIA :.

Pünktlich um 19:00 dämmt sich das Licht und die Halle füllt sich mit den ersten – knapp – 200 Leuten. Was geboten wird, gibt wenig Grund zu meckern. Die junge Band knallt ihren Extrem-Metal mit aller Wucht in die Menge und bekommt dafür auch anerkennenden Applaus. Der ein oder andere Headbanger gibt alles und die Lichtshow ist wirklich gut abgestimmt. Beeindruckend ist vor allem, wie sich die Band auf der Bühne präsentiert! Jede Bewegung ist abgeklärt, jeder noch so kleinste Platz auf der Bühne wir genutzt – ein auf der Stelle stehen… gibt es nicht! Hier wird noch auf die Soundbox gestiegen, da ein Solo in der Menge der Fans gespielt und Keyboarderin Laura Dziadulewicz wischt eh in jedem erdenklichen Moment ihr Instrument mit den Haaren. Mit dieser wirklich guten Mischung aus Bühnenpräsenz, überzeugendem Material und einem echt gutem Sound, fressen immer mehr Zuschauer der Band aus der Hand und nach 30 Minuten ist der Applaus dementsprechend groß. Ordentliche Sache und ein sehr guter Starter für den Abend.








.: INSOMNIUM :.

Es wird Melancholisch in der Halle. Die Finnin von INSOMNIUM sind für ihren sehr nordischen Sound bekannt. Auch an diesem Abend sollen die Fans nicht enttäuscht werden. Mit „Inertia“ und „Through The Shadows“ ist ein perfekter Anfang gefunden, um die Markhalle und ihre Besucher in den Bann der Schwermütigkeit zu ziehen. Die Halle ist inzwischen mit gut 500 Leuten gefüllt und die Zuschauer bereiten der Band einen warmen Empfang. Was man dafür bekommt, ist eine typische Show der Finnin. Die Gitarren sind bis zu einem Maximum aufgedreht, und der Sound rasiert einen die Eier. Dabei steigert sich die Band von Lied zu Lied immer weiter in den Abend rein und nimmt dabei das Publikum mit. Ansagen gibt es in den 45 Minuten nur die nötigsten. Viel lieber wollen die Jungs ihr Material präsentieren und das tun sie mit allen Mitteln. Ein guter Querschnitt aus dem bisherigen Material wird gezogen und selbst die aktuelle EP kommt mit „Ephemeral“ zum Einsatz. Nach einer Dreiviertelstunde ist dann das kollektive Headbangen beendet und die Band wird mit großem Applaus verabschiedet. Eine sehr runde Sache.






.: CHILDREN OF BODOM :.

Die Halle füllt sich zwar nicht auf ein Maximum an, aber es wird doch schon sehr eng und so finden sich am Ende knapp 800 Leute im großen Saal ein, um die Helden des Melodic-Deathh-Metals zu feiern. Mit ihrem aktuellen Album „Halo Of Blood“ konnte die Band bei der Presse und bei den Fans wieder ordentlich punkten und deutete mit dem einen oder anderen Titel an, in welche Richtung es gehen soll. Mit etwas Anlehnung an die alten Tage, verspürt man doch wieder mehr Druck und vor allem METAL hinter dem Material. Ob sich das auch Gut auf die Bühne übertragen lässt?

Pünktlich um 21:05 gehen die Lichter aus und die Bühne tränkt sich in das erste Farbenspiel der Show. Die Fans bejubeln die Band etwas verhalten, dann kommt Alexi auf die Bühne, der Applaus wird größer und dann beginnt die Band mit „Transference“ von der aktuellen Platte. Der Sound ist gut, die Lichtshow passt zum restlichen Bühnenbild. Die Band selber bleibt meistens an ihrer Position und tätigt da dann einen abgeklärten Job. Im Publikum passieren ähnliche Dinge. Beim ersten Track des Abends strecken sich ein Paar Fäuste in die Höhe, hier und da gibt es Headbanger aber im weitesten Bereich der Halle passiert fast gar nicht. Das soll sich mit dem zweiten Track ändern. Mit „Needled 24/7“ haut man natürlich ein Brett raus, das die Masse in Bewegung versetzt. Ab diesen Zeitpunkt bleibt die Stimmung in der Halle gut – auch wenn man das von BODOM-Gigs in der Vergangenheit schon besser gesehen hat. Oft fällt der Applaus eher verhalten aus – dann aber auch ab und an sehr ordentlich, die Band muss für den Funken kämpfen und entfacht ihn immer wieder am Abend. Dass die Jungs wieder ihre ersten beiden Alben entdeckt haben, ist für viele ein wohltuender Grund, sich zu den Songs voll zu verausgaben. Gerade Lieder wie „Lake Bodom“ oder „Towards Dead End“ waren eher Mangelware in den letzten Jahren. An der Setlist gibt es sowieso wenig zu meckern. Hier wird ein gutes Gleichgewicht zwischen alten und neuen Songs geschaffen. Klassisch und mit all ihrer Erfahrung bringt die Band ihren Gig so über die Zeit. Eigentlich eine schöne Sache, allerdings mit ein paar kleinen Kritikpunkten. Von den gegebenen 90 Minuten Spielzeit werden gerade einmal 80 genutzt. Zudem entfacht die Band nicht gerade ein Feuerwerk an Spielfreude auf der Bühne. Dies sah früher etwas anders aus. Alexi wurzelt oft vor sich hin, Ansagen gibt es nur ein paar Standards und auf ein Gitarren-Keyboard-Duell zwischen Herr Warman und Alexi darf man vergebens warten. Allgemein scheinen sich die beiden an dem Abend eh eher zu meiden. Abgesehen davon, macht die Band aber dennoch einen sehr abgeklärten und guten Job. Das sorgt am Ende auch dafür, dass die Band eine jubelnde- wenn auch nicht ausrastende – Menschenmenge zurücklässt.




Setlist CHILDREN OF BODOM:

Transference
Needled 24/7
Living Dead Beat
Halo of Blood
Scream for Silence
Bodom After Midnight
Lake Bodom
Hate Crew Deathroll
Shovel Knockout
Dead Man's Hand on You
Are You Dead Yet?
Blooddrunk
Angels Don't Kill
Towards Dead End
Hate Me!
Downfall

In Your Face




Fazit: Die Hamburger Metal Dayz hatten auch in diesem Jahr wieder einiges zu bieten. Gerade wenn man selber etwas im Musikgeschäft tätig ist, trifft man hier viele alte Bekannte und auch das Rahmenprogramm bietet für Musiker und auch Nichtmusiker eine Menge. Mit der aktuellen BODOM-Tour hat sich das Festival einen Gefallen getan und einen würdigen Abschluss für die drei Tage in die Halle gezaubert. Gerade die Mischung der aktuellen Tour – passt wie die Faust aufs Auge. Die Bands hatten alle einen guten Sound und eine tolle Bühnenshow. Die Fans dankten mit viel Applaus und an sich bleibt nur zu sagen, dass dies ein wirklich verdienter Abschluss des Festivals war.

Ashes Of Eden

Autor: Frank-Christian Mehlmann [Ashes Of Eden] | 04.10.2013 | 18:07 Uhr
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