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Datum: 24.04.2011Stadt: Langen

Ostergottesdienst mit den Bodom-Kindern…

Die finnischen Vorzeige-Melodic-Deather von CHILDREN OF BODOM befinden sich momentan mitten in ihrer „The Ugly World Tour 2011“. Mit im Gepäck sind für die deutschen Stationen MACHINAE SUPREMACY und ENSIFERUM.

Wir befinden uns am heutigen Ostersonntag in Langen, der mittlerweile 26. Station auf dem Tourplan. Dort angekommen, fällt gleich positiv auf, dass man bereits vor dem angesetzten Einlass ins Gebäude kann, um sich mit Getränken, Snacks und Merchandise-Artikeln zu versorgen. Die eigentliche Kontrolle erfolgt dann erst zur offiziellen Einlasszeit ab 19:00 Uhr an der Tür zum inneren Konzertsaal. Dies hat leider zur Folge, dass man sich während des Konzerts nach jedem Toilettenbesuch wieder neu „filzen“ lassen muss, es hat eben alles Vor- und Nachteile. Die Getränkepreise sind mit beispielsweise 2,50 für ein 0,3er Bier [kein Pfand] human angesetzt. T-Shirts der drei Bands schlagen mit 20,- Euro zu Buche, wobei das Angebot hier relativ überschaubar ist. Aber nun zum eigentlichen Konzert…



.: MACHINAE SUPREMACY :.

Fünf Minuten vor der Zeit ist des Metallers Pünktlichkeit. Das trifft zumindest auf die erste Band des Abends zu. Bereits um 19:55 Uhr betreten MACHINAE SUPREMACY die Bühne und legen ohne große Umschweife los. Bereits jetzt kann man sagen, dass der Abend recht gut besucht, aber dennoch weit entfernt von einer ausverkauften Halle ist.
Die Schweden machen eine Mischung aus melodischem Hardrock und Hintergrundmelodien, die schon sehr penetrant an das C64-Gepiepse aus vergangenen Tagen erinnert, was aber wohl auch so gewollt ist. Unterm Strich kommen die Jungs beim Publikum gut an und schaffen es, in ihren rund 30 Minuten Spielzeit die Zuschauer gut aufzutauen.




.: ENSIFERUM :.

Nach etwa einer viertel Stunde Umbaupause kündigen zwei auf der Bühne stehende Banner mit Vikingerköpfen und ein für die Band typisches Intro den Auftritt von ENSIFERUM an, die mit reichlich Applaus empfangen werden. Die Viking-Metaller haben heute zahlreiche Fans im Publikum und so relativ leichtes Spiel.
Neben aktuellen Stücken haben es auch zahlreiche alte Klassiker in die Setlist geschafft und so wird fleißig mitgegrölt [ich sag nur „da-dadadaaa, da-dadadaaa“ ;) ], -gebangt und -geklatscht.

Ein großer Faktor am stimmigen Gesamtsound sind die voluminösen cleanen Background-Vocals von Bassist Sami Hinkka und Gittarist Markus Toivonen, die ausgezeichnet mit den rauen Screams von Fronter Petri Lindroos harmonieren. Ebenso versiert geht es auf der instrumentellen Seite zu. Hier wird von typisch finnischen Flitzefinger-Soli bis hin zu akrobatischen Bassläufen alles geboten, was das Fanherz begehrt.
Nach 50 Minuten verabschiedet ENSIFERUM ein äußerst zufriedenes und gut angeheiztes Publikum in die zweite [und mit rund 30 Minuten deutlich längere] Umbaupause.




.: CHILDREN OF BODOM :.

Um 22:00 Uhr läutet das Intro des aktuellen Albums „Relentless Reckless Forever“ die Show des Headliners ein. Die Bühnendeko besteht aus einem Backdrop mit Albumartwork und von der Decke hängenden verrissenen, schwarzen Stoffbahnen, die leichtes „Black Pearl“-Feeling aufkommen lassen. Auch jetzt ist die Halle lange nicht prall gefüllt, und das, obwohl morgen ein Feiertag ist.
Mit „Not My Funeral“ entern CHILDREN OF BODOM die Bühne und präsentieren damit den Opener ihres neuesten Silberlings. Zwar kommt der Song relativ gut an, doch die nun anstehenden älteren Stücke „Bodom Beach Terror“ und “Needled 24/7“ legen in Sachen Kundenzufriedenheit natürlich noch eine Schippe oben auf. Bei der folgenden Mischung aus älteren und neueren Stücken zeigt sich deutlich, dass die neuen Songs etwas die Eingängigkeit und Transparenz der alten Klassiker vermissen lassen und das schlägt sich auch leicht in der Publikumsreaktion nieder. Am Handwerk selbst gibt es freilich nichts zu meckern. Die technisch sowieso schon sehr guten Musiker sind nach all den bereits absolvierten Konzerten dieser Tour optimal aufeinander eingespielt und zocken sich souverän und flüssig durch das Set.

Einige Sachen fallen bei der Show an diesem Abend jedoch auf. Stellenweise wirken die Bodom-Kinder um Flitzefinger Alexi Laiho fast schon etwas ZU routiniert und leicht gelangweilt. Es gibt kaum Interaktion mit dem Publikum, mal abgesehen von den üblichen Laiho-Standardfloskeln. Außerdem wurde im Vergleich zu früheren Touren gänzlich auf die typischen ausgedehnten Keyboard-, Gitarren- und Schlagzeugsoli verzichtet, was ich persönlich aber als positiv bewerten möchte. All dies tut aber im Großen und Ganzen der Stimmung kaum einen Abbruch und die Band wird, vor allem natürlich bei Krachern wie „Hate Me“ oder „Downfall“, begeistert abgefeiert und es wird fleißig mitgebangt. Als Zugabe kredenzt man das neue „Was It Worth It?“ und verlangt der Menge mit dem obligatorischen „Hate Crew Deathroll“ noch einmal das letzte Quäntchen Energie und Stimme ab, danach ist leider Schluss für heute.
Ein Blick auf die Uhr lässt die Spielzeit von CHILDREN OF BODOM mit nur 70 Minuten recht kurz erscheinen, aber das ist ja mittlerweile leider bei vielen Bands Standard.




Setlist:
01. Not My Funeral
02. Bodom Beach Terror
03. Needled 24/7
04. Shovel Knockout
05. Roundtrip To Hell And Back
06. In Your Face
07. Living Dead Beat
08. Children Of Bodom
09. Hate Me
10. Blooddrunk
11. Angels Don’t Kill
12. Follow The Reaper
13. Downfall
---Zugabe---
14. Was It Worth It?
15. Hate Crew Deathroll


Summa summarum ein durchaus gelungener Abend mit guten Bands in einem stimmigen Lineup. Wenn man über die oben angesprochenen Punkte hinwegsieht, gibt es kaum Anlass zur Kritik, sowohl bei den Bands, als auch beim Veranstalter.
Bleibt nur zu sagen, die nächste Children-Tour kann kommen…

M

Autor: Manuel Roth [M] | 27.04.2011 | 20:14 Uhr
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