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Datum: 13.06.2014Stadt: Köln

Mit ihrem aktuellen Album "Earth Rocker", konnte die Stoner-Blues-Heavy-Rock-Formation CLUTCH internationale Chart-Erfolge für sich verbuchen. Tourte die Band im Frührjahr 2013 in Europa noch in etwas kleineren Clubs, so stand der zweite Teil der "Earth Rocker World Tour" unter dem Stern größerer Hallen. Und durch den Ruf von CLUTCH, schweißtreibende Shows zu bieten, konnte das Konzert in der Essigfabrik in Köln beinahe ausverkauft werden.




Im Vorprogramm hatten CLUTCH die Norweger von SAHG dabei, die vor allem ihr aktuelles Album "Delusions Of Grandeur" in den Vordergrund schieben wollten. Musikalisch ist diese Konstellation zwar nicht unbedingt gewagt, mit ihrem Doom bzw. Hard Rock treffen die Jungs um Sänger und Gitarristen Olav Iversen allerdings nicht unbedingt den Geschmack des Publikums. Zwar gehen nicht wenige auf die Mucke der Norweger ab und es werden auch einige Rüben geschüttelt, allerdings können SAHG nicht gänzlich überzeugen, was zum Teil auch an dem anfangs übersteuerten Sound liegen mag, der erst spät in Griff bekommen wird. Dennoch, die Band racktert sich ab, Gitarrist Thomas Tofthagen und Bassist Tony Vetaas agieren locker flockig, während Schlagzeuger Thomas Lonnheim sein Kit nach allen Regeln der Kunst verdrischt. Irgendwie vermisst man beim Auftritt von SAHG jedoch den Höhepunkt, den Kick. Und so tritt die Band nach ca. 40 Minuten Spielzeit ab, kann allerdings noch den ein oder anderen Fan für sich gewinnen.




Dass die Menge natürlich überwiegend für CLUTCH vor Ort ist, kann man an zwei Punkten im Vorfeld festmachen. Zum einen stehen nicht gerade wenige Leute vor dem Konzert noch draußen und trinken das ein oder anderen Bier, zum anderen wird schon lange vor dem Konzert der Merchandise-Stand gut besucht und eine Menge Shirts und Zubehör wechseln den Besitzer. Nach einer nicht zu langen Umbaupause, bei der u.a. das riesige Banner von CLUTCH nachjustiert werden muss, ist es dann endlich soweit. Der Introsong "Who's Been Talking?" erscheint und man kann einen Blick auf die Band erhaschen, die am Seiteneingang steht und ein wenig angespannt wirkt. Sänger Neil Fallon macht noch ein paar Lockerungsübungen und dann ist es soweit: Die Basslines von "Earth Rocker" ertönen und Tim Sult entlockt seiner Klampfe die ersten feinen Riffs. Sänger Neil stürmt über die Bühne, zieht eine Grimasse nach der anderen und lebt wirklich von Beginn an jeden einzelnen Song aus, er verkauft seine Story an jeden einzelnen Zuschauer. Beachtlich ist, dass die Menge, trotz etwas warmer Temperaturen, die Band von hinten bis vorne abfeiert und bei jedem einzelnen Song das Tanzbein schwing. Nach einem weiteren älteren Stück ("Power Player"), geht es weiter mit Schwerpunkt auf dem Album "Earth Rocker". "Unto The Breach" wird genauso abgefeiert wie der Hammer "Crucial Velocity" oder "Book, Saddle, & Go".




Doch auf manche Klassiker der Band warten die Zuschauer natürlich besonders. Und so wundert es nicht, dass man bei "The Mob Goes Wild" die ersten Crowdsurfer erblicken kann, die von der Security aber recht schnell aufgefangen werden. Und es hat einen Grund, warum die Security an diesem Freitagabend sehr daran interessiert sind, dass der Fotografengraben sauber bleibt, denn das Konzert wird vom WDR Rockpalast aufgezeichnet (Sendetermin ist übrigens Montag, der 07.07. um 0:30, Anm. d. Verf.). Vermutlich ist dies ebenfalls noch ein Grund, warum CLUTCH die Essigfabrik mit ihren Granaten in Schutt und Asche legen. Es folgen weitere Hammer wie "The Regulator" (mit Gänsehautcharakter), das lässige "Gone Cold", "Burning Beard" oder das ebenfalls geniale "Gravel Road". Während der gesamten Spielzeit ist es an Sänger Neil, die Menge zu mobilisieren.




Gitarrist Tim Sult und Bassist Dan Maines sind ja bekannt dafür, eher die ruhenden Pole auf der Bühne zu sein. Schlagzeuger Jean Paul Gaster hingegen ist eine musikalische Augenweide. Nein, er macht nicht einen auf dicke Hose, allerdings ist es eine Freude, ihm beim Spiel zuzuschauen. Mal locker, mal verbissen aber immer in sich die Ruhe selbst, so agiert der gute Mann die ganze Zeit. Und wer einen Frontmann wie Neil Fallon hat, der braucht keine andere Präsenz auf der Bühne. Ob nur am Mikro, mit Steelguitar oder Mundharmonika - er überzeugt immer auf ganzer Linie.




Nach so viel Energie und Laune ist leider auch schon Schluss mit dem regulären Set. Allerdings haben CLUTCH natürlich noch ein paar Nummern im Gepäck, ohne die sie das Publikum nicht gehen lassen würden. Nach Begeisterungsstürmen kommen die Mannen zurück auf die Bühne um einen weiteren Kracher von "Earth Rocker", "D.C. Sound Attack!" zu präsentieren. Und wenn Neil im Anschluss anfängt, ein paar gewisse Riffs zu spielen, dann weiß jeder, was gemeint ist: "Electric Worry" wird frenetisch gefeiert und es scheint, als ob wirklich nicht wenige darauf gewartet hätten. Genau wie schon auf dem Album "From Beale Street To Oblivion", geht "Electric Worry" nahtlos in "One Eye Dollar" über. Und damit verabschieden sich CLUTCH, zumindest für diesen Abend, endgültig vom Kölner Publikum, welches die Band gebührend gefeiert hat.


Pinhead

Autor: Ingo Nentwig [Pinhead] | 23.06.2014 | 22:37 Uhr
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