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Datum: 11.04.2014Stadt: Würzburg



Heute steht der Abend im Würzburger „Cairo“unter dem vielversprechenden Motto „Extreme Doom Night“, spielen im besagten Venue heute doch CONAN und CASTLE auf, nachdem erstere am Tag zuvor noch auf dem renommierten, niederländischen „Roadburn“-Festival die Bühne zum Erbeben gebracht hatten.



.:CASTLE:.
Bedauerlicherweise ist der ohnehin schon nicht allzu große Club an diesem Freitagabend bei den ersten Takten von CASTLE gerade einmal halb voll, was aber der Performance/Spiellaune des kanadisch-kalifornischen Trios nicht allzu viel anhaben kann.
Die charismatische Frontfrau/Bassistin Elisabeth Blackwell und Gitarrist Mat Davis lassen jedenfalls sowohl zu Songs ihres aktuellen Albums, „Under Siege“, wie etwa „Temple Of The Lost“ oder dem groovigen „Corpse Candles“ [vom Vorgängeralbum, „Blacklands“] tüchtig die Haare fliegen.
Der bereits in Ehren ergraute Mat an seiner verschrammelten Vintage-“Les Paul“ weiß mit seinem Spiel allemal Akzente zu setzen, auch wenn der Gig im Laufe des Abends etwas an Schwung und Schub einzubüßen scheint, trotz neuer Tracks wie „Be My Ghost“ oder „A Killing Pace“.



Der Retro-Metal-Sound von CASTLE und ihre energische Darbietung sorgen aber zumindest in den ersten Reihen für Wallung und „Sleeping Giant“ [von „In Witch Order“ von 2011] und „Alcatraz“ für ordentliche Stimmung.
Basserin Elisabeth wirft sich unterdessen weidlich in Pose, reckt die Pommesgabel und bedient ihren Tieftöner auch schon mal auf dem Rücken liegend – das ist noch echte Hingabe an die Musik vor so spärlicher Kulisse!
Weiter im Text mit „Blacklands“, dem Titeltrack des letzten Albums und mit „Dying Breed“ soll dann bereits Schluss sein.
Nach einer Künstlerpause von eher symbolischer Dauer folgt als Dreingabe aber noch das aktuelle „Evil Ways“ und CASTLE können unter verdientem Applaus hocherhobenen Hauptes von dannen ziehen.



.:CONAN:.
Nach ausführlichem Soundcheck und eigenhändigem Bühnenaufbau übernehmen nunmehr die Briten von CONAN, traditionell in schlicht schwarze Kapuzenpullis gehüllt, die kleine Bühne des „Cairo“ und walzen sich, von spärlichen, aber sympathischen Ansagen unterbrochen, durch ihr Set.
Das Stageacting des Trios aus Liverpool beschränkt sich zwar zumeist auf statisches Mitgrooven, aber das passt letztlich bestens, denn egal, ob CONAN aktuelle Tracks wie das mächtige „Foehammer“ oder ihren Schlager „Hawk As Weapon“ [vom letzten Werk, „Monnos“] anstimmen: hier herrscht Druck, Dröhnen und Vehemenz ohne Ende. Die eigenwilligen CONAN-Kompositionen mit ihren tiefen Frequenzen und monolithischen, repetitiven Riffs lassen die Eingeweide der Anwesenden - wie ehedem - nur so vibrieren [quasi eine Metal-Kolonmassage], damit bleiben die Briten ihrem selbsternannten „Caveman Battle Doom“-Stil treu, so dass man weiterhin meint, sich inmitten eines archaischen Gemetzels zu befinden, wenn man sich auf diesen stoischen Drive nur erstmal eingelassen hat.



Die CONAN-Mischung aus Doom Metal, Sludge und Noiserock ist und bleibt effektiv, wie nicht zuletzt auch das aktuelle „Gravity Chasm“ beweist: Frontmann/Gitarrist Jon Davis schreit [HELMETs Page Hamilton oder UNSANEs Chris Spencer nicht so unähnlich], Basser Phil Coumbe übernimmt überzeugend die Growlparts und Paul O'Neill rührt dazu angemessen langsam die Kessel.
Großartig Abwechslung ist hier nicht zu erwarten, aber deswegen sind die Fans [die mittlerweile immerhin knapp 2/3 des „Cairo“ füllen] auch gar nicht gekommen – stattdessen gibt es als Zugabe noch einen Song vom CONAN-Debüt, bevor sich die Band höflich bedankt und unzeremoniell beginnt, ihr Equipment wieder einzusammeln.



Diese Schlacht ist geschlagen bzw. geht am Merchandise-Stand weiter, wo neben Tourshirts, Backpatches, Mützen und Vinyl sogar Kassetten [i.e. Tonbänder, Ihr Kinder des mp3-Zeitalters!] mit dem aktuellen Album feilgeboten werden – CONAN sind also konsequent mit ihrem Steinzeit-Image...!

dkay

Autor: Dirk Konz [dkay] | 15.04.2014 | 20:29 Uhr
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