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Datum: 22.12.2012Stadt: Karlsruhe




Der Weihnachtsmann steht schon fast vor der Tür und da beehrt noch einmal ein eher ungewöhnliches Tourpaket, angeführt von den Hardcore-Helden CONVERGE, das Substage zu Karlsruhe. Gleichzeitig stellt der Auftritt an einem ungemütlichen Abend mit Dauerregen, aber mal so gar keinen weihnachtlichen Temperaturen, auch das letzte Konzert der gut 30 Shows umfassenden Tour dar, wobei dies keiner der Bands anzumerken ist. Umso mehr ist jedoch ersichtlich, dass die vier Bands auf einige Resonanz stoßen, denn bereits früh füllt sich das Substage mehr als beachtlich, und spätestens bei CONVERGE ist der Laden rappelvoll. Und das, obwohl die US-Truppe erst im August in der Stadt war, um die Zeit zwischen den Sommerfestivals sinnvoll mit Clubshows zu überbrücken.




.: THE SECRET :.
Doch immer der Reihe nach, denn pünktlich um 20 Uhr entern die Italiener THE SECRET die Bühne und bieten knapp 30 Minuten lang ihre wütende, größtenteils in rasendem Tempo vorgetragene Mischung aus Sludge, Post Hardcore und Black Metal. Ich muss ganz ehrlich gestehen, dass mir das Southern-Lord-Quartett auf CD irgendwie nicht so ganz reinläuft, und dies gilt auch für das aktuelle, inzwischen vierte Studioalbum „Agnus Dei“, und THE SECRET erfinden ganz sicher auch nicht das Rad neu, aber live strotzt die Truppe nur so vor Energie. Allen voran der ausgesprochen sympathisch wirkende Frontmann Marco Coslovich, der den Beifall sichtlich zu schätzen weiß und sich zudem die Seele aus dem Leib brüllt. Manchen Zuschauern insgesamt zu eintönig, lärmig bis „gewöhnlich“, aber meiner Meinung nach hinterlassen THE SECRET an diesem Abend einen [überraschend] positiven Gesamteindruck.




.: A STORM OF LIGHT :.
Es wird nicht lange gefackelt, sodass A STORM OF LIGHT um NEUROSIS-Medienbeauftragten Josh Graham bereits kurze Zeit später auf der Bühne stehen. Da die Songs trotz des etwas kompakteren, deutlich eingängigeren dritten Albums [„As The Valley Of Death Becomes Us, Our Silver Memories Fade“] nicht gerade Grindcore-Länge haben, beschränkt sich die Setlist somit auf eine Handvoll, weitgehend neuere Songs. Unter anderem das wuchtige, schöne „Tempest“ [„Forgive Us Our Trespasses“] oder auch „Collapse“, die unterstützt durch die stimmungsvollen und düsteren Videoprojektionen ihre Wirkung nicht verfehlen, zumal sich auch Neuzugang Andrea Black [ex-HOWL] gut in die Band eingefügt hat. Zwar hätten A STORM OF LIGHT gerne etwas lauter sein können und haben mich auch schon mal mehr umgehauen [gerade das letzte, eher schnell bis hektische – neue? – Stück wirkt eher deplatziert], aber alles in allem liefert das Quartett einen prima Auftritt ab.




.: TOUCHÉ AMORÉ :.
Womit wir bei Band Nummer drei des illustren Tourpakets wären, denn mit ihrer Mischung aus Melodic Hardcore und Punk Rock gehen TOUCHÉ AMORÉ aus Los Angeles wiederum in eine gänzlich andere Richtung, sodass sich entsprechend die Geister im Publikum scheiden. Die einen freuen sich über das Quintett, das ausgelassen und unbeschwert über die Bühne hopst, die anderen – und hierzu zählt auch der Rezensent – finden TOUCHÉ AMORÉ bestenfalls nett bzw. eher durchschnittlich bis entbehrlich und sind nicht traurig, dass nach 30 Minuten Schluss ist. Dabei machen die Jungs ihre Sache gar nicht mal übel, aber Musik ist bekanntlich Geschmackssache, sodass wir an dieser Stelle nochmals festhalten, dass es einerseits ein Wagnis ist, derart unterschiedliche Bands zusammen auf Tour zu schicken, andererseits aber auch eine richtig spannende Sache sein kann, zumal viele Fans sonst sicherlich nicht oder kaum mit den anderen Bands in Berührung gekommen wären. Außerdem haben TOUCHÉ AMORÉ wohl wenig Lust auf zusätzliches Gepäck für den Rückflug, sodass sie Shirts am Stand für faire 10 Euro raushauen – davon hätten sich CONVERGE, die beim „normalen“ Preis von 20 Euro für ein Leibchen bleiben, durchaus ein Scheibchen abschneiden können.




.: CONVERGE :.
Nach einer erneut kurzen Umbaupause – der straffe Zeitplan will eingehalten werden – wird es dann schlagartig brechend voll vor der Bühne, der erste [und dauerhaft bleibende] Moshpit lässt nicht auf sich warten, und die Die-Hard-Fans geben sich eine Stunde lang ihren Helden CONVERGE hin. Die ausgesprochen sympathisch und locker rüberkommen, allen voran Frontflummi Jacob Bannon, der bei seinem Gebrüll, seiner Herumrennerei und seinem „ADHS-artigen“ Abgehen eine unglaubliche Energie aufbringen muss, aber zu keiner Sekunde nachlässt, sondern immer wieder seinen Dank ausdrückt, die Leute anfeuert, dann kurz manisch grinst und daraufhin wieder zur anderen Bühnenseite flitzt, um den nächsten Song anzustimmen. Wie überhaupt die gesamte Band keineswegs müde, sondern unglaublich quirlig und spielfreudig wirkt, sodass an diesem Abend absolut nichts anbrennt. Nun mag die vertrackte bis hektische, ziemlich fordernde Mucke von CONVERGE letztlich wieder Geschmackssache sein, und auf CD finde ich die Jungs eher schnell anstrengend, aber live sieht das ganz anders aus. Dabei ist es schlichtweg beeindruckend, wie jeder Ton sitzt, wie abartig und punktgenau Schlagzeuger Ben Koller und Bassist Nate Newton abgehen bzw. wie souverän Gitarrist Kurt Ballou – neben seinen gelungenen Gesangsparts, die für willkommene Abwechslung zum heiseren Geschrei sorgen – seine komplexen Parts runterzockt, als würde er sich eben mal kurz warmspielen. Respekt! Und bei solchen Songs wie „Aimless Arrow“, „Trespasses“, „All We Love We Leave Behind“, dem wuchtigen „On My Shield“, „Empty On The Inside” oder auch “Concubine”, um nur einige zu nennen, gibt es natürlich kein Halten mehr, sodass CONVERGE auch die eindrücklich geforderte Zugabe nicht verweigern und somit einen intensiven Konzertabend würdig abschließen und daher niemand enttäuscht nach Hause gehen dürfte. Schöne Sache!

soulsatzero

Autor: Alexander Eitner [soulsatzero] | 26.12.2012 | 11:08 Uhr
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