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Datum: 20.06.2009Stadt: Backnang

Crisis Never Ends (Final Show Trailer)


Es ist vorbei! Eigentlich war es schon viel früher vorbei, denn diese Show an einem lauwarmen Samstagabend in Backnang war so nicht geplant, als CRISIS NEVER ENDS mit ihrem Namen brachen und die Band vor Kurzem offiziell für tot erklärten. Nach vielen Kondolenz-Blogs und lauten Stimmen aus dem Umfeld der schwäbischen Truppe, gab man sich aber dann doch noch einen Ruck, um mit einem großen Knall Lebe wohl zu sagen. Die im Vorfeld rund 250 vorbestellten Tickets für den Event sprechen an diesem Abend Bände – Abendkasse dazu gezählt hängen wohl um die 300 Hardcore- / Metalcore-Kids, Rockabillies, Metaller und Alternative-Anhänger vor dem Backnanger Juze herum und warten darauf, dass mit den Ulmern ONE ON ONE endlich die erste Formation die Bühne entert.

.: ONE ON ONE
Diese ziehen Ihren Set aus schwer punkigem Hardcore routiniert, aber trotzdem voller Spielfreude gekonnt durch. Die Menge suggeriert da anderes. Wenige haben sich bis dato ins Innere des kultigen Clubs getraut und bedenken das Quartett mit müßigem Applaus. Leider kann auch das spaßige METALLICA-/SCORPIONS-/BLACK SABBATH-Cover-Aufgebot nicht viel daran ändern, das Stilecht in Kutte & Ledermütze vorgetragen wird.

.: COME CLOSER
Nach kurzer Umbaupause gehen COME CLOSER auf die niedrige Jugendhaus-Bühne und können schon auf mehr Unterstützung vom Publikum zählen. Die Stuttgart-/Ravensburg-/Aulendorf-Connection kommt mit ihrem melodischen Hardcore mit leichter Emo-Schlagseite schon wesentlich besser an und heizt die Stimmung gekonnt auf.

.: CRISIS NEVER ENDS
Gemessen daran, was darauf folgt, kann alles andere getrost als nettes Beiwerk bezeichnet werden. Der kleine Raum des Juzes ist knacke voll, wer jetzt noch draußen steht, hat Weihnachten verpennt. Als Fronter Heiko die Menge mit einiger unverständlichen, aber inbrünstig emotional gebrüllten Begrüßung willkommen heißt, laufen Gänsehautschauer durch die Menge. Der Opener des vorletzten Albums „A Heartbeat Away“, „Eaten Alive“, eröffnet den letzten Set der Stuttgarter Metal Mosh-Kombo, die über Jahre hinweg durch ihre harte, ehrliche und sympathische Art und Arbeit viele berührt, aber nüchtern gesehen leider zu wenige erreicht hat. Derlei Ansichten sind heute Abend egal. Der harte Kern, den man auf sämtlichen Hardcore-Shows im Umkreis immer wieder sieht, sowie die Underground-Prominenz bestehend aus Leuten von Bands wie TEAMKILLER, SIDEKICK oder auch Label Cheffe Matze von Our World Records feiern schon beim ersten Song, dass es kracht. Mit der folgenden Ansage zur Bedeutung der Band selbst, die den sonst immer zu Scherzen aufgelegten Fronter den Tränen nahe bringt, hat eine tiefe Wirkung – beim danach passend folgenden „Five Years“ legen Band und Publikum in Punkto Vollgas noch eins drauf. Die Stagediver werden mehr, die Band dreht noch mehr am Rad – die Stimmung kocht schon beim zweiten Song. Was darauf folgt sind hauptsächlich ältere Songs von der 2001 EP „Where Hate Found A Place To Grow“ über das selbstbetitelte Demo von 2002, den ersten Longplayer „The Human Encounter With Death & Desire“ sowie die längst kultige Split mit den Kumpels von FINAL PRAYER. Keine Frage – das alte, wesentlich moshiger ausgerichtete Material verfehlt sein Wirkung kein Bisschen und schlägt ein wie eine Bombe. Die Stagediver und Pits vor der Bühne werden immer mehr und größer – die Mitschrei-Bereitschaft ist sowieso schon bei Stufe 10 von 10. Zwischendrin bedankt sich die Band immer wieder bei so ziemlich jedem, der in den vergangenen Jahren die Eier hatte, Band und Szene zu supporten – so kennt und liebt man das Quintett. Als Cover-freudige Truppe, die CNE sind, wird auch hier nochmal richtig in Feierkiste gegriffen, als COME CLOSER-Schreihals Vuki mit Perücke und Lederjacke bewaffnet die Bühne entert und HELLOWEENs „I Want Out“ zum Besten gibt. Mittlerweile dürften bereits um die 30 Besucher über die Köpfe der anderen weitergereicht worden sein, Sprühgummi in den meisten Haaren hängen und dank mehrfach geschüttelter und gezielt eingesetzter Beck's-Flaschen mehr Bier am Körper als in der Speiseröhre kleben. Es wird gefeiert, als gäbe es keine Morgen mehr – und den gibt es so gesehen wirklich nicht. Bei den beiden vorerst letzten Gassenhauern [einmal ein eigener mit der Bandhymne „Friends Like You“ und dem unfehlbaren JUDAS PRIEST-Cover „Breaking The Law“] und den fortwährenden Anfeuerungen seitens der Band, „den Scheißladen auseinander zu nehmen“, powern sich auch die letzten Anwesenden völlig aus. Der Mob vor der Bühne dreht total durch, selbige wird auf Geheiß von Sänger Heiko ebenfalls geentert und fortan wird eben zusammen performt! Natürlich ist der Abend und die Karriere dieser Truppe damit noch nicht beschlossen – ein letzter eigener Song, „From Now On Forever“ und das 7 SECONDS-Cover „Young Till I Die“ übertreffen das Vorangegangene bei Weitem, bei dem alle Anwesenden, ob vor oder auf der Bühne [wobei die Grenzen da mittlerweile mehr als fließend sind], noch einmal alles. Der Abschluss des Abends, der Abschluss einer Bandgeschichte ist perfekt. Der große Knall, den CRISIS NEVER ENDS eigentlich gar nicht angedacht hatten, ist passiert und er hallt so manch einem noch Tage später in den Ohren und er wird ganz sicher von keinem Besucher des Juzes Backnang am 20. Juni 2009 jemals vergessen werden.

Vielen Dank, Jungs! Vielen Dank für die harte Arbeit, vielen Dank für die ehrliche Musik, vielen Dank für fünf coole Dudes, die das Wichtigste nie aus den Augen verloren haben – Integrität, Freundschaft und verdammt nochmal Spaß an der Sache! R.I.P. CRISIS NEVER ENDS [1999 – 2009]

Setlist:
Eaten Alive
Five Years
Against Them All
Your War Is Over Now
Nights Of Broken Dreams
Dedication
Words From Your Lying Lips
Oceans Of Wasted Lives
As Our Culture Dies
I Want Out [HELLOWEEN-Cover]
Friends Like You
Breaking The Law [JUDAS PRIEST-Cover]
---------------------------------------------------------
From Now On Forever
Young Till I Die [7 SECONDS-Cover]



Credits:
Photo by sanitize-your-soul.de
Video by Andreas Merkle

shilrak

Autor: Markus Jakob [shilrak] | 23.06.2009 | 23:20 Uhr
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