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Datum: 14.11.2008Stadt: Schweinfurt



Als auch nur einigermaßen Death Metal-Interessierter konnte man sich das Gastspiel der Franko-Kanadier von CRYPTOPSY im sonst eher Hardcore-lastigen Stattbahnhof-Veranstaltungskalender zu Schweinfurt keinesfalls entgehen lassen, zumal das Rahmenprogramm mit u.a. BENEATH THE MASSACRE nicht minder hochkarätig besetzt war.

Kaum ist das erste Kaltgetränk verkostet, da sind TRIGGER THE BLOODSHED auch schon fast wieder durch mit ihrem Programm, das sich am ehesten noch mit „beeindruckend“ umschreiben lässt, denn beim Blick in die noch bartlosen [Milch-]Gesichter v.a. des Drummers und des Bassisten [dieser obendrein noch mit Angeber-Fünfsaiter] kann eine gewisse Hochachtung ob der Jugend dieser Band nicht verhehlt werden, die ihre Version von Death Metal mit satten Core-Anteilen technisch über jeden Zweifel erhaben und versiert spielt.


Die nächste Kapelle hätte ich mir wegen des seltsamen Bandnamens fast gar nicht angetan, was allerdings ein fataler Fehler gewesen wäre, denn IGNOMINIOUS INCARCERATION aus dem englischen Bath brettern mächtig selbstbewusst und druckvoll los und bringen einen ebenfalls blitzsauber gespielten Mix aus DEATH und Melodic Death à la AT THE GATES auf die Bühne. Auch hier wieder eine blutjunge und überwiegend sprichwörtlich bis zum Hals tätowierte Truppe mit unglaublich jung aussehendem, aber technisch sowie spielerisch richtig gutem Gitarristen am Start. Hut ab! Das erste Album soll übrigens noch Anfang 2009 via Earache kommen.



Auf BENEATH THE MASSACRE bin ich besonders gespannt und soll auch nicht enttäuscht werden: die Herren Kanadier donnern mit der Gewalt eines ICE über die Bretter, Sänger und Frontsympath Elliot mit beeindruckendem Stimmvolumen holt echt alles aus seinen Lungen heraus [und erinnert nicht nur von seiner Fitnessstudio-gestählten Statur her, sondern durchaus in positivem Sinne an die Energie eines jungen, fitten und noch hungrigen Phil Anselmo, nur in kompakter und weniger tätowiert]. Drummer Justin Rousselle tackert indessen absolut exakt und schnell wie eine Nähmaschine, dass einem wirklich Hören und Sehen vergeht. Als sehr ungewöhnlich und einfach nur noch „over the top“ geht allerdings der sechssaitige Bass von Tieftöner Dennis Bradley durch, den man aber nicht im mindesten im Soundmatsch des technischen Gebretters heraushören kann. Trotzdem sind BTM auf meiner persönlichen Hitliste in Sachen Moshpart ab sofort die offizielle Nummer zwei [knapp hinter den amtierenden Altmeistern von NAPALM DEATH], denn dieser eine dargebotene, verschleppte Moshpart war schlichtweg schädelsprengende Weltklasse!



Nach längerer Umbaupause [in der das Ehrfurcht gebietende Monster-Schlagzeug von Florent Mounier freigelegt wird] und ebenso passendem, wie klischeehaftem „Saw“-Intro dann Canada's absolute finest in Sachen Hyperspeed-Death Metal: Mesdames et Messieurs, CRYPTOPSY!
Alex Auburn [der übrigens mittlerweile die Band verlassen hat] sieht mit Glatze und Gothic-Bondage-Schnallen-Outfit zwar ein bisschen wie eine missglückte und v.a. zu kurz geratene Cenobiten-Version aus, präsentiert aber ebenso unglaublich präzise und flinke Griffbrettkabinettstückchen wie sein Klampfen-Kollege Christian Donaldson auf der linken Bühnenseite. Dazu ein pausenlos headbangender, propellernder und das Publikum animierender Matt McGachy als Frontgrunzer [mit beeindruckend langer Matte, die sogar ATROCITY-Krulle beschämt hätte und vom Gesamtaspekt her wie eine Mischung aus MTV-Kavka, „Corpsegrinder“ Fisher und dem kleinen Dicken von der KELLY FAMILY wirkend], der sich stimmig ins Gesamtbild einfügt, und natürlich hinter den Kesseln ein genauso rasend wie gottgleich trommelnder Flo Mounier, der einen derart tighten Drumteppich unter das ganze Gefrickel querbeet durch die bisherige Diskographie legt, dass man sein eigenes Zwerchfell im Doublebass-Rhythmus flirrend zu spüren meint.

Überhaupt ist das hier alles oft so schnell und technisch verspult, dass der eigentliche Song bzw. nachvollziehbare musikalische Strukturen schon im Keim niedergeknüppelt werden, nur halt auf allerhöchstem Niveau.
Auf jeden Fall fühlt man sich nach diesem CRYPTOPSY-Orkan wie von Mike Tyson zehn Runden lang windelweich geprügelt, selbst wenn man nicht im Pit gemeinsam mit den anwesenden Testosteron-strotzenden, deutlich unausgeglichenen Amis und Halbstarken mit Armen und Beinen fuchtelnd an neuen, bahn- und v.a. knochenbrechenden Moves für den immer noch so angesagten Ausdruckstanz vor der Bühne gefeilt hatte...

dkay

Autor: Dirk Konz [dkay] | 22.02.2009 | 21:36 Uhr
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