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Datum: 15.06.2016Stadt: Köln

CYPRESS HILL? Westcoast-HipHop in einem Metalmagazin? Klar, denn die Truppe aus Los Angeles hat bereits Kollaborationen mit Anthrax und Tom Morello hinter sich, teilt sich Festivalbühnen mit den größten Rock- und Metalbands und überhaupt: Warum nicht? Der offene Metalhead des 21. Jahrhunderts kann sich auch HipHop anhören, ohne dass der Trveness-Punktestand sofort ins Minus rutscht.

Wie erwartet, ist das Publikum vor dem Kölner Palladium gemischt. Jung, alt, Skater, HipHopper, Metalheads: CYPRESS HILL vereinen nicht nur Szenen, sondern auch Generationen. Kein Wunder, denn schließlich haben die beiden MCs B-Real und Sen Dog bereits 25 Jahre Bandgeschichte auf dem Buckel und sind inzwischen 45 und 51 Jahre alt. Auf der Bühne ist davon nichts zu spüren, aber dazu später mehr.



Die Entry-Musik steuert zunächst DJ CIG aus Düsseldorf bei, der so ziemlich alles auflegt, was im HipHop Rang und Namen hat, ob nun den WU-TANG-CLAN, die Bostoner Combo HOUSE OF PAIN oder die FUGEES. Die Stimmung ist hervorragend und die ersten Konzertgänger springen umher, als wäre der Abend nicht noch lang genug. Außerdem ziehen die ersten süßlich duftenden Rauchwolken durch das Kölner Palladium. Wer das nicht erwartet hat, kennt CYPRESS HILL nicht, denn auf dem Plakat zur „25th Anniversary“-Tour prangt ein riesiges Marihuana-Blatt, das gleichzeitig für eines der markantesten Themen der Gruppe steht: den unermüdlichen Kampf für die Cannabis-Legalisierung.



Den Support-Slot besetzt der Berliner Rapper KARATE ANDI, der für Metalhead-Ohren zwar durchaus ungewohnt klingen mag, jedoch durch viel Wortwitz und sympathische Ansagen überzeugen kann. Und unter uns: Wer kann Lines wie „Ein kleiner Schritt für mich, doch ein großer für HipHop, deine Mom kauft sich mein Album und hat sofort den Crip-Walk“ wirklich schlecht finden?



Nach einer kurzen Pause, während der DJ CIG erneut sein Talent unter Beweis stellen darf, betreten nun endlich die Westcoast-Legenden CYPRESS HILL die Bühne und versichern dem Publikum schon während der ersten fünf Minuten, dass auch nach 25 Jahren Bandgeschichte kein Ende in Sicht ist. Sen Dog und B-Real strotzen vor Energie, Aggression und lyrischem Können, haben ihre Crowd zu jeder Sekunde im Griff und springen über die Bühne, als wären sie gerade erst geschlüpft. Bisweilen wirkt der Gig zwar ein wenig routiniert, aber wer kann den beiden das nach beinahe drei Dekaden verübeln. Außerdem: Solange das rituelle Entzünden eines Joints vor „Roll It Up, Light It Up, Smoke It Up“ zur Routine gehört, wollen wir uns nicht beschweren.

Timon Menge [sludgeworm]

Autor: Timon Menge [sludgeworm] | 11.07.2016 | 10:09 Uhr
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