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Datum: 13.02.2010Stadt: Oberhausen

Scheißkalt, dieser Samstag im Februar, an dem es uns vom eisigen Köln in das noch eisigere Oberhausen zieht, um uns von der Live-Performance der vier Protagonisten des heutigen Abends, DARK FORTRESS, FARSOT, SARDONIS und SERPENTCULT zu überzeugen. Zum Glück verspricht der Name des Clubs, Helvete, ein wenig Wärme. Um diese allerdings genießen zu können, müsste man erst einmal ankommen. Leider gelangen wir mit unserem Auto allerdings ausgerechnet in die Vollsperrung der A40 von Duisburg nach Oberhausen, so dass ab ca. 18.30 Uhr gar nichts mehr geht. Schnee... überall Schnee... und natürlich Eis. Weiter geht’s erst um 19.35 Uhr, als SARDONIS bereits seit längerer Zeit auf der Bühne stehen. Um 19:55 Uhr angekommen, erleben wir gerade noch den letzten Takt des Schlagzeugs, als wir über die Treppe in das Kellergewölbe des erstaunlich hergerichteten Helvete gelangen. Ein Siffladen war das hier mal, ein regelrechter Mordanschlag auf die Liebhaber uriger, gemütlicher Rock-Kneipen. Heute allerdings erstrahlt das Helvete in neuem Gewandt. Zwar ist im Keller nicht sonderlich viel passiert, aber das tut jetzt auch nichts mehr zur Sache, denn FARSOT haben bereits mit den ersten Tönen begonnen...

.: FARSOT :.
Ui, was ist denn das? Das Schlagzeug klingt, als prügle man mit einem Teppichklopfer auf Omas Sofakissen ein, der Bass ist entweder viel zu laut oder gar nicht hörbar und von den beiden Gitarren erahnt man – wenn man Glück hat und richtig im Raum steht – gerade einmal eine, und die nur, wenn man die Ohren richtig spitzt. FARSOT haben eindeutig den miesesten Sound erhalten, den ich während eines Konzerts dieser Band bisher gehört habe. All die schönen, differenzierten Gitarrenläufe und das dynamische Drumming, das FARSOT mit ihrem Debüt „IIII“ so geprägt hatten, gehen heute gänzlich unter. Sogar der Frontmann hat größte Mühe, seine gekeiften Vocals unter's Volks zu bringen. Nein, lieber Mischer, das war ein Griff in die Scheißeschüssel. FARSOT selbst spielen allerdings unbekümmert ihr Set, das neben Songs des „Freitod“-Demos natürlich die Hits des Debüt bereit hält. Nach ca. 45 Minuten ist allerdings nach der Hälfte von „Thematik: Trauer“ Schluss und die Jungs verlassen die Bühne.


.: SERPENTCULT :.
Der Umbau – so auch beim Wechsel SARDONIS auf FARSOT bereits geschehen – geht heute Abend sehr flink von der Hand, denn pünktlich wie die Feuerwehr stehen die Belgier von SERPENTCULT auf der Bühne. Diese „feiern“ heute bzw. auf dieser gesamten Tour den Abschied der charismatischen und – wie sich herausstellen wird – äußerst stimmgewaltigen Session-Frontfrau. Was die Zukunft bringt, darf gespannt beobachtet werden. Heute allerdings sind SERPENTCULT hoch motiviert und brutzeln einen Song nach dem andern in das feiernde Publikum. Zwar sind auch die Belgier nicht mit dem allerbesten Sound gesegnet [diesen Segen erfuhr heute nicht einmal DARK FORTRESS], doch trotzen sie allen Widrigkeiten und haben sichtlich Spaß bei der Sache. Stimmfarbe sowie die gesamte Range der hübschen Dame suchen dabei Ihresgleichen. Mit der Mischung aus Sludge, Doom, ein paar winzigen Drone-Einlagen und einer Menge Spaß in den Backen, rocken sich die Dame und die Herren durch ihr Set. Für alle Fans des genannten Genres auf jeden Fall ein Augen- sowie Ohrenschmaus, wenngleich der Sound – man kann es nicht oft genug sagen – eine Frechheit ist.


.: DARK FORTRESS :.
Erinnert sich jemand an die vielen Meldungen in der Boulevard-Presse, dass der Frontmann von TOKYO HOTEL, Bill Kaulitz, sich kürzlich als Model bei der Fashion Week versucht hatte? Nun, bei DARK FORTRESS kommen mir heute Abend jene Bilder in den Kopf, als ich die Band – allen voran den Frontmann – auf die Bühne steigen sehe. Mein Gott, wie kann man sich denn mit diesem Vogelscheuchen-Motten-Look so zum Affen machen? Sorry, aber das kommt mehr peinlich als authentisch. Es gab Zeiten, da hat die Band die Musik sprechen lassen. Leider lassen die Headliner heute Abend auch musikalisch nicht gerade die Perfektion hocheben. So ziemlich alles, was an den Platten der Bayern in den letzten Jahren hoch gelobt wurde, versinkt heute einfach im Brei der Anlage. Lediglich die rockigeren, leichteren Passagen kommen gut über die Boxen, weil ausnahmsweise mal nichts übersteuert oder ineinanderpratscht. DARK FORTRESS mögen einen neuen, auf den eingesungenen Alben guten Frontmann gefunden haben, aber live fehlen hier eindeutig noch mindestens 70% des Charismas aus der Vergangenheit. Schade, schade, denn auf dem Summer Breeze haben DARK FORTRESS seinerzeit alles abgeräumt, was nur irgendwie möglich war. Deswegen endet der Abend auch mit einem eher mauen Gefühl, was das Musikalische angeht. Ein Positives hatte es jedoch: das Helvete in Oberhausen ist definitiv über seinen Ruf der letzten Jahre hinweg und definitiv ein Ziel für nette Metal-Abende.

Border

Autor: Patrick Franken [Border] | 17.02.2010 | 22:34 Uhr
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