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Datum: 06.11.2004Stadt: Sulzbach-Rosenberg

Die mittlerweile sechste Ausgabe der “Death Night” in der Sulzbach-Rosenberger “Hängematte”, dem JUZ in der Oberpfalz für härtere Klänge, musste diesmal schon ein besonderes Billing anzupreisen haben und so kam es auch, dass man ein wirklich anspruchvolles und abwechslungsreiches Menu den Fans bieten konnte.

Als Vorspeise wurde uns melodischer Death/Black kredenzt. Dieser kam aus dem Hofer Land und wird dort bereits seit über 6 Jahren in klammheimlicher Stille angebaut. Momentan beginnt der Reifeprozess und erste Eindrücke auf dem diesjährigen Bockmühlen Open Air im schönen Vogtland ließen mich bereits auf diese Band aufmerksam werden.
An dem heutigen Abend bot der Sechser ein weiteres Mal anspruchsvolle Musik, die mit eingängigen, aber nicht plumpen, Melodien aufwartete. Brüllbarde Barney, früher bei VIOLATION und HOMICIDAL VIOLENCE tätig, besitzt zwar nicht gerade Bewegungsfreudigkeit, dafür macht er es mit seiner Meister-Proper-Frisur und dem tiefsitzenden Blick aus seinen dunklen Augenpaaren wieder wett. An der Leadgitarre gab es ein weiteres bekanntes Gesicht zu orten – Nico, seines Zeichens Basser bei der ebenfalls aus dem Hofer Land stammenden Black-Metal-Instutition CRYPTIC WINTERMOON. Dieser bietet an der Gitarre nicht weniger von seinen Künsten an und darf bei ANGELUS MORTIS auch die Soli in den Raum fiedeln. Diese sind ebenfalls ausgereift und eingängig und werden von knalligen Riffs begleitet. Ausserdem kreischt Nico ganz gern mit Barney zusammen, was dem nach Abwechslung verlangendem Metallerohr sehr gefällt. Zusätzlich wurde der Gesamtsound von einem weiblich bedienten Keybord abgerundet.
Dies wurde auch in dem bereits sehr gut gefüllten Konzertsaal der Hängematte von ca. zehn Schüttelhaarköpfen belegt und brachte die Stimmung bereits auf ein sehr gutes Level.

Der nächste Gang wurde uns mit Leipziger Allerlei [nicht aus der Dose!!!] und drei hochkarätigen Musikern zu Tisch gebracht.
DISILLUSION hatten zwar kürzlich erst im benachbarten Nürnberg im Vorprogramm von AMON AMARTH gespielt, doch heute Abend stand ihnen eine weitaus längere Spielzeit zur Verfügung und diese wurde mit einem Querschnitt durch das neue Album plus ein, zwei älteren Songs genutzt.
Ich beobachte diese Band dieses Jahr recht ausgiebig und muss sagen, dass sie es endlich geschafft haben, mich auch live 100%-ig zu überzeugen! Gerade bei Sänger/Gitarrist Vurtox ist mir die gewaltige Steigerung am Gesang aufgefallen und wie er mir auch mitteilte, nimmt der gute Mann endlich Gesangsunterricht und bringt somit seine Stimme auch auf längere Zeit voll zur Wirkung. Soundmäßig gab es eh nix zu mäkeln, da man hier in einem wirklich sehr guten Klub zockte, der mit der hauseigenen PA dem Mischer ein leichtes Arbeiten ermöglicht. Jedes Instrument, auch die vom Band, waren gut erkennbar und auch nicht zu laut.
Eine schöne Anekdote gab es ebenfalls, als ein Fan auf die Frage nach der CD meinte, dass er bereits eine heute gekauft hätte und dieser von einer anderen Ecke ein “Kannste die mir brennen?!?“ an den Kopf geworfen bekam. Vurtox lächelte und sagte den nächsten Song an...
Zwar waren nach der Vorspeise einige Gemüter bereits gesättigt, aber Freunde gepflegter Kochkunst jubelten den 5-Sterne-Köchen aus Sachsen unentwegt zu und wurden mit einem Nachschlag weitgehend zufrieden gestellt – man durfte ja eine Woche später die Band bereits noch einmal bei der Radio-Zosh-Geburtstagsparty im Zentralcafe/Nürnberg bebangen.


Nun gab’s fette, schwäbische Hausmannskost, wie man sie auch in der IKEA-Kantine vorfindet - „Fleischkrallen-Sorbet mit Spätzle“.
Ruckzuck war auch der Saal mit den ca. 120 Gästen proppevoll und es wurde gespeist, als wäre man bei einem Ritteressen. Räudige Vocals von Shouter Svenne, der auf der Bühne seinem bösen Namensvettern aus der Zeichentrickserie „Wicki“ alle Ehre macht, privat aber das totale Schnuckel ist, peitschten die erwartungsvollen Fans von Beginn an an. Zu beiden Seiten wurde er von seinen Mitstreitern gegen Kuschelmucke perfekt begleitet, wobei man sagen muss, dass die gesamte Mannschaft wie ein Bulldozer agiert und ihren Sound den Zuhörern um die Ohren knallt, dass selbst ein Tauber noch mitwippen muss.
Die Setlist bestand aus einem gut gemischten Alt/Neu-Package („As Blood Rains From The Sky“, „Flesh Bloody Flesh“, „The Forthcoming End“, „Damned In Fire“, „Beneath A Dying Sun“, „Under The Banner Of Death“, „Made Of Flesh“, „Into The Depths Of No Return” etc.), das jedem Anwesenden innerhalb dieser Stunde ein Lächeln ins Gesicht zauberte. So auch den finsteren, tätowierten und gepiercten Gestalten vor der Bühne. Ja, die richtige Musik bringt auch oder gerade solche Leute in Schwung!

Mit vollen Mägen und zufriedenen Gesichtern [Ihr wisst schon...soulis Kuschelweich-Bärchi...] verliefen sich die Fans auch recht bald und so manch Einer überfiel noch das Erlangener New Force, da man aufgrund neuer behördlicher Auflagen das Konzert bereits um 11 Uhr beenden musste. OK, es war ca. 15min später aus, aber so schnell sind die Bullen ja auch nicht, hehe.
Und als nächstes wird am 7. Januar das bereits vierte Neujahrssingen in der Hängematte abgehalten – diesmal mit FINAL BREATH, SCHISTOSOMA, PHILOSOPHER und den Amberger Youngstern TOXIC SPOON abgehalten. Dreimal dürft Ihr raten, wer da auch wieder anwesend ist...;)

trabi

Autor: Danny Jakesch [Trabi] | 24.11.2004 | 01:38 Uhr
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