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Datum: 20.02.2010Stadt: Stuttgart




Bereits letztes Jahr war die schwedische Todesbleitruppe DEMONICAL mit den Kollegen von FACEBREAKER und TORTURE KILLER auf Achse, um ihre aktuelle Scheibe, „Hellsworn“, live vorzustellen. Doch damit nicht genug, denn jetzt hat sich das Quartett unter dem Motto „Accession To The Throne Tour 2010“ erneut auf Tour begeben, um ihren Old-School-Death-Metal unter die Leute zu bringen. Mit am Start sind noch die finnischen Death-Grinder DEATHBOUND und die schwedischen Deather MY OWN GRAVE. Doch damit nicht genug, denn beim Konzert im gemütlichen Club Zentral in Stuttgart werden obendrein noch die Thrasher DELIRIUM TREMENS sowie die Prog-Deather DEAD EYED SLEEPER draufgepackt.

.: DEAD EYED SLEEPER :.
Aus diesem Grund fängt der ganze Spaß auch überpünktlich an, sodass wir bei Eintreffen im Zentral um kurz nach 19 Uhr nur noch die letzten eineinhalb Lieder von DEAD EYED SLEEPER mitbekommen, die das Pech haben, vor knapp zehn Leuten und einem fast komplett leeren Zuschauerraum spielen zu müssen. Schade eigentlich, denn die Jungs bringen zweifellos das nötige Handwerkszeug sowie jede Menge Erfahrung mit, zumal Sänger Sam noch bei FRAGMENTS OF UNBECOMING singt, während Gitarrist Stephan und Schlagzeuger Cornelius u.a. bei den Funeral-Doomern AHAB aktiv sind. Hoffentlich beim nächsten Mal in voller Länge und vor deutlich mehr Publikum, denn die Progressive Deather haben deutlich mehr Zuspruch verdient.



.: MY OWN GRAVE :.
Weiter geht’s nach einer kurzen Umbaupause und dem nächsten Besuch an der Bar mit den Schweden MY OWN GRAVE, die eine gute halbe Stunde ziemlich schnörkellosen Death Metal mit vielen Thrash-Einflüssen präsentieren und sich damit grob zwischen VOMITORY und MALEVOLENT CREATION bewegen, jedoch nicht die Urgewalt dieser Bands entfachen können. Schlecht ist das Gebotene dennoch nicht, und so manche Groove/Mosh-Passage weiß zu überzeugen, denn MY OWN GRAVE gibt’s inzwischen auch schon seit fast zehn Jahren, in denen sie zwei Alben rausgehauen haben. Somit gibt’s dann Songs wie „Where Carnage Reigns“ oder „Exhumed To Be Buried“ auf die Mütze, und auch wenn das Zentral immer noch nicht richtig gefüllt ist, sind doch deutlich mehr Reaktionen aus dem Zuschauerraum zu verzeichnen, sodass MY OWN GRAVE um den hünenhaften Sänger Mikael ihren Auftritt unter ‚gelungen’ abheften können.



.: DEATHBOUND :.
Lange wird wiederum nicht gefackelt, und ruck zuck steht das finnische Death/Grind-Quartett DEATHBOUND auf der Bühne und ballert eine Grind-Granate nach der anderen aus der Hüfte, wobei auch immer wieder schleppende Sludge-Passagen geschickt eingestreut werden. Nachdem die Jungs 2005 mit „Doomsday Comfort“ eine echte Granate rausgehauen haben, lassen jedoch die Nachfolger „We Deserve Much Worse“ und das kürzlich erschienene „Non Compos Mentis“ leider ein wenig zu wünschen übrig. Nicht schlecht gemacht, fehlt irgendwie mittlerweile der richtige Biss und das gewisse Etwas, sodass DEATHBOUND auf CD nicht mit den Landsmännern von ROTTEN SOUND [Drummer Sami spielt übrigens bei beiden Bands] mithalten können. Ganz anders sieht dies jedoch – erwartungsgemäß – live aus, denn hier lässt die Band ganz einfach gar nichts anbrennen und rotzt ihre Songs mit viel Charme, Kompromisslosigkeit und Aggressivität runter. Hinzu kommen ein schön drückender, kräftiger Sound und die lakonisch-trockenen Ansagen von Shouter Kai Jaakkola, der ziemlich durchgeknallt rüberkommt und irgendwie nicht ganz verstehen kann, warum das Stuttgarter Publikum nicht völlig steil geht und worauf es eigentlich noch wartet. Diese Frage bekommt er nicht beantwortet, und DEATHBOUND ernten auch nicht den eingeforderten Moshpit, dafür aber jede Menge Applaus für Hassbolzen der Marke „Extinct“, „For The Rats“ oder „A Better Tomorrow“. Kurzweiliges und richtig großes Grindcore-Kino, klare Sache!



.: DELIRIUM TREMENS :.
Kontrastprogramm ist nun angesagt, denn größer könnte der Unterschied nicht sein, als die Thrasher DELIRIUM TREMENS aus Bamberg mit ihrem 45-minütigen Set loslegen. Wer auf Thrash Metal der alten Schule steht, ist hier jedenfalls nicht verkehrt am Platz, und sicherlich kommt der eine oder andere KREATOR- oder DESTRUCTION-Fan der alten Tage auf seine Kosten oder schaut sich das Quintett bei dem einen oder anderen Bier an. Insgesamt hauen mich DELIRIUM TREMENS jedoch während der ersten paar Songs nicht so wirklich vom Hocker, auch wenn die Mucke der Jungs solide dargeboten wird, doch rufen der Merch- als auch der Bierstand sowie das Bedürfnis nach frischer Luft – finnische Sauna würde inzwischen besser zum Innenraum passen – derart unerbittlich, sodass die letzten Reserven lieber für DEMONICAL aufgespart werden.



.: DEMONICAL :.
Soviel vorweg: Mit zwei Alben im Gepäck werden DEMONICAL ihrem Headliner-Status vollends gerecht und zocken eine knappe Stunde lang einen Todesblei-Hit nach dem anderen, sodass die ca. 80–100 Anwesenden das Quartett gebührend abfeiern. Die Show der Nordlichter lebt dabei vom völlig manisch dreinblickenden Sverker Widgren, der seinen Gesang schön druckvoll bringt, während seine restliche Mannschaft die Matte nach allen Regeln der Kunst kreisen lässt, jegliche Soundlöcher gekonnt zumörtelt und dabei schön bodenständig und schnörkellos agiert. Und wer einen Song wie „Götter des Nordens“ geschrieben hat, hat bei einem Konzert in Deutschland sowieso schon gewonnen. Deshalb werden DEMONICAL zu Recht nach allen Regeln der Kunst bejubelt und machen schlichtweg in jeglicher Hinsicht Spaß, wobei auch hier der Sound wieder bestens ist, sodass die knarzigen, tief wummernden, treibenden Riffs wunderbar zur Geltung kommen und das richtige Old-School-Death-Feeling aufkommen lassen, das von der räudig-symathischen Ausstrahlung der Band nur noch unterstrichen wird. Kurzum: Ein sehr gelungener und unterhaltsamer Auftritt von DEMONICAL, der zusammen mit dem tollen Auftritt von DEATHBOUND schon allein den Abstecher in den Club Zentral gerechtfertigt hat. Schickes Extrem-Metal-Paket und schöner Abend!

soulsatzero

Autor: Alexander Eitner [soulsatzero] | 22.02.2010 | 21:06 Uhr
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